Quelle: Auswärtiges Amt
Die Quelle der hier folgenden Länderinformationen ist die Seite des Auswärtigen Amtes. Die Informationen werden von uns unverfälscht und unverändert auf unserer Seite dargestellt und sind somit immer aktuell.
Link zur Quelle Auswärtigen Amt: www.diplo.de oder www.auswaertiges-amt.de
   Bolivien
Reise- und Sicherheitshinweise
LGBTIQ Hinweise
Die bolivianische Verfassung schließt eine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Neigung aus. Die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexualität wächst, trotzdem sind große Teile der Bevölkerung eher konservativ eingestellt und es kann zu Diskriminierungen aufgrund von sexueller Orientierung und Genderidentität kommen. Im Andenhochland ist dies stärker ausgeprägt als im als liberaler geltenden Santa Cruz. Eingetragene Lebenspartnerschaften sind grundsätzlich möglich, eine Heirat zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern ist jedoch ausgeschlossen.
- Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen“.
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.
Aktuelles
Von Reisen in das Departamento La Paz, inklusive des Regierungssitzes La Paz, sowie in die Region Chapare im Departamento Cochabamba wird dringend abgeraten.
Der in El Alto gelegene internationale Flughafen ist aufgrund von Protesten zeitweise nur eingeschränkt erreichbar.
Lassen Sie bei Reisen nach Bolivien besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge.
Streik und Protestaktionen
Seit Anfang Mai 2026 haben eine Reihe von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen Proteste und Straßenblockaden in mehreren Departamentos und Städten organisiert. Besonders betroffen sind das Departamento La Paz, inklusive des Regierungssitzes La Paz und der Nachbarstadt El Alto, sowie Cochabamba, Oruro und Potosí, siehe auch Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr. Es kommt teilweise zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften, unter anderem beim Versuch der Räumung von Blockaden.
Demonstrationen in La Paz können in allen Stadtvierteln und Bereichen entstehen und haben im Regelfall die Plaza Murillo (Sitz der Regierung und des Parlaments) im Zentrum von La Paz als Ziel.
Derzeit ist der Verkehr auf folgenden Strecken in Folge von Straßenblockaden unterbrochen:
- Zwischen La Paz und Copacabana (Titicacasee) sowie Desaguadero (Grenze zu Peru)
- Zwischen La Paz und Oruro
- Zwischen La Paz und Uyuni via Oruro
- Zwischen La Paz und Rurrenabaque
- Zwischen La Paz und Cochabamba
- Zwischen Cochabamba und Santa Cruz
- Zwischen La Paz und Potosí
- Zwischen Santa Cruz und Beni
- Zwischen Uyuni und Sucre
Die Versorgung mit Lebensmitteln, Kraftstoff und Medikamenten ist in La Paz unterbrochen. Zahlreiche Tankstellen sind geschlossen, vor geöffneten Tankstellen bilden sich lange Schlangen. Kliniken verfügen u.a. kaum noch über den auch zur Behandlung von Höhenkrankheit nötigen Sauerstoff. Es wird zu Vorratshaltung, insbesondere von dringend benötigten Medikamenten, geraten.
Zusätzliche Blockaden können kurzfristig und ohne Vorankündigung entstehen. Vermeintlich alternative Routen auf schlecht erschlossenen Nebenstraßen können ebenfalls unterbrochen oder nicht bis zum Ziel befahrbar sein.
In Folge von Benzinknappheit und vereinzelten Straßensperren ist der Verkehr in La Paz und El Alto inklusive der Minibusse und Taxen eingeschränkt (La Paz) oder teilweise unterbrochen (El Alto, Verbindungsstraßen). Beide Städte sind durch Blockaden auf dem Landweg vom Rest des Landes abgeschnitten.
Die Zufahrt zum Internationalen Flughafen La Paz in El Alto ist insbesondere tagsüber aufgrund von Blockaden eingeschränkt und teilweise unterbrochen; nachts und in den frühen Morgenstunden ist der Zugang in der Regel möglich. Es muss jedoch mit schlecht erkennbaren Hindernissen auf den Zufahrtswegen gerechnet werden.
Flüge sind mangels Transportalternativen auf dem Landweg zurzeit schnell ausgebucht.
- Informieren Sie sich vor Beginn Ihrer Reise zur Verkehrs- und Sicherheitslage entlang der geplanten Strecke, z.B. zu bekannten Blockaden auf der Webseite der Bolivianischen Fernstraßenbehörde.
- Vermeiden Sie es, die oben genannten Strecken inklusive Zugang zum Flughafen von La Paz in El Alto zu Fuß zurückzulegen, u.a. aufgrund der Gewaltbereitschaft von Demonstrierenden sowie der möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufgrund der Höhenlage. Es besteht die Gefahr, ohne Zugang zu Wasser und Lebensmitteln in Funklöchern liegen zu bleiben.
- Falls Ihr Reiseziel von Straßensperren betroffen ist: bleiben Sie in Ihrer Unterkunft und folgen Sie den Empfehlungen der lokalen Behörden.
- Sehen Sie von der Buchung von Unterkünften in der direkten Umgebung des Regierungsviertels in La Paz ab.
- Halten Sie sich von Demonstrationen, Blockaden und großen Menschenansammlungen fern.
- Verfolgen Sie lokale Medien und folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitsbehörden.
- Generell wird allen Reisenden weltweit empfohlen, sich auf die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts einzutragen und die dort hinterlegten Daten regelmäßig zu aktualisieren.
Sicherheit
Von Reisen in das Departamento La Paz, inklusive des Regierungssitzes La Paz, sowie in die Region Chapare im Departamento Cochabamba wird dringend abgeraten.
Der in El Alto gelegene internationale Flughafen ist aufgrund von Protesten zeitweise nur eingeschränkt erreichbar.
Lassen Sie bei Reisen nach Bolivien besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge.
Terrorismus
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren und zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen können. Die Reisemöglichkeiten werden dann zum Teil stark eingeschränkt, z. B. durch Straßenblockaden.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien zur aktuellen Lage und planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.
- Folgen Sie stets den Anweisungen der lokalen Sicherheitsbehörden.
- Meiden Sie Protestveranstaltungen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden eigenmächtig zu durchbrechen.
- Nehmen Sie zusätzlich Essen, Trinken, warme Kleidung und notwendige Medikamente mit, um bei längeren Reiseverzögerungen ausreichend versorgt zu sein.
- Beachten Sie die zeitweise eingeschränkte Treibstoffversorgung bei Benzin und Diesel, siehe Reiseinfos - Infrastruktur/Verkehr.
Kriminalität
Gewalttätige Übergriffe auf Reisende sind eher selten. Nichtsdestotrotz kommt es immer wieder zu Straftaten (wie Trickdiebstählen oder, im Einzelfall, bewaffneten Überfällen), vor allem an von Reisenden frequentierten Orten. Besondere Vorsicht gilt in El Alto und bestimmten Gegenden von La Paz, Santa Cruz und in der Region Chapare, sowie für Los Yungas, Uyuni und generell bei Reisen in abgelegene Gebiete. Es wird empfohlen, sich in der Unterkunft nach den Orten zu erkundigen, die aus Sicherheitsgründen gemieden werden sollten.
In Grenzgebieten Boliviens wird wegen gewaltbereiter Drogen- und Schmuggelbanden zu besonderer Vorsicht geraten. Dies gilt v.a. für das Grenzgebiet zu Brasilien.
Es ist bereits vorgekommen, dass Reisende z.B. bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von angeblichen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren wurden. Dort wurden sie von Personen in Uniform, die sich als Polizisten ausgeben, unter dem Vorwand, eine Kontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummern gezwungen.
Blitz- bzw. Expressentführungen mit demselben Ziel gibt es landesweit, aber insbesondere in Cochabamba, La Paz und Santa Cruz und auf den Verbindungsstrecken.
In Zusammenarbeit mit Kriminellen, die vortäuschen, z.B. südamerikanische Touristen zu sein, kontrollieren Personen, die sich als Polizisten ausgeben, Ausweise und/oder bringen Reisende unter einem Vorwand an einen anderen Ort, um sie dort auszurauben. Personenkontrollen auf offener Straße oder offenen Plätzen kommen im Allgemeinen nicht vor.
Nicht vorbestellte Taxis bergen ein erhöhtes Überfallrisiko, insbesondere nachts. In der Öffentlichkeit gezeigte Bargeldsummen, Ausweispapiere, Schmuck und teure technische Geräte erregen unnötig die Aufmerksamkeit Krimineller. Auch werden Fahrzeuge aufgebrochen und gestohlen.
Besuchenden von Bars und Diskotheken werden K.-o.-Tropfen verabreicht, um sie dann auszurauben. Ähnliches ist auch bei Bekanntschaften über Dating-Apps bekannt geworden. Auch sind Vergewaltigungen während der Bewusstlosigkeit der Opfer bekannt.
Drogenkriminalität ist weit verbreitet, und Reisende werden gelegentlich in Unkenntnis und gegen ihren Willen als Drogenkuriere missbraucht.
Bei Investitionen beispielsweise in Grundstücke, Immobilien o. Ä. ist wie bei allen größeren Investitionen stets Vorsicht geboten. Vor Vertragsabschlüssen sollte anwaltlicher Rat eingeholt werden.
Der Diebstahl persönlicher Daten über QR-Codes (z.B. auf gefälschten Strafzetteln, beim Abrufen der Speisekarte in Restaurants oder Cafés) sowie mit Hilfe von Messenger-Nachrichten (z.B. WhatsApp) nimmt zu.
- Tragen Sie keinen teuren Schmuck und Uhren und zeigen Sie keine teuren technischen Geräte und Handys in der Öffentlichkeit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen und Ihr Gepäck.
- Lassen Sie sich von Polizisten immer den Dienstausweis zeigen.
- Winken Sie keine Taxis auf der Straße heran, sondern bestellen Sie sog. Radio-Taxis (erkennbar am Leuchtschild auf dem Dach mit Namen und Telefonnummer der Gesellschaft), ggf. mithilfe des Hotels oder des Restaurants vor.
- Vermeiden Sie Nachtfahrten, insbesondere wegen der erhöhten Unfallgefahr.
- Nehmen Sie grundsätzlich keine von Fremden angebotenen offenen Getränke oder Speisen an; lassen Sie Getränke und Speisen nicht unbeaufsichtigt.
- Halten Sie sich von Drogen fern.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen, lassen Sie keine Wertsachen sichtbar zurück und parken Sie nur auf bewachten Parkplätzen.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld mit.
- Seien Sie besonders vorsichtig bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen.
- Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks sorgfältig.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Natur und Klima
Waldbrände
Zum Ende der Trockenzeit kommt es regelmäßig zu Bränden, deren Rauchentwicklung den (Flug-)Verkehr und bei sensiblen Personen die Gesundheit beeinträchtigen kann.
Regenzeit, Überschwemmungen und Erdrutschgefahr
Das Klima reicht vom Hochgebirgsklima in den Anden über subtropisches Klima in Los Yungas bis zu tropischem Klima in Beni und der Trockenzone in Chaco.
Während der Regenzeit, die normalerweise von November bis April dauert, kommt es insbesondere in gebirgigen Regionen regelmäßig zu Überflutungen und Erdrutschen. Straßen werden oft für mehrere Tage unpassierbar, Brücken sind häufig beschädigt. In den letzten Jahren forderten anhaltende Regenfälle mehrere Todesopfer. Auch die große Salzwüste von Uyuni birgt - nicht nur, aber insbesondere - in der Regenzeit erhebliche Gefahren, sich darin zu verfahren oder festzufahren.
Erdbeben
Die Auswirkungen von Erdbeben, die zumeist ihr Epizentrum in Chile oder Peru haben, sind gelegentlich in unterschiedlicher Intensität auch in den verschiedenen Landesteilen Boliviens zu spüren.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Informieren Sie sich genau über die aktuelle Lage und verfolgen Sie Wettervorhersagen (Servicio Nacional de Meterología e Hidrología).
- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.
- Beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Fall einer Sturmwarnung.
Reiseinfos
Siehe Aktuelles
Infrastruktur/Verkehr
Der Flugverkehr in Bolivien wird gelegentlich durch kurzfristige Streichung von Flügen und erhebliche Verspätungen beeinträchtigt. Das Busnetz ist gut ausgebaut und günstig. Jedoch bergen Überlandfahrten per Bus die Gefahr schwerer Busunglücke mit Todesopfern. Daher sollten Überlandreisen per Bus nur mit bekannten Busunternehmen unternommen und Nachtfahrten vermieden werden.
Das Eisenbahnnetz, das nur einen geringen Teil des Landes abdeckt, ist für Reisen über längere Strecken nur bedingt geeignet.
Das Land ist verkehrsmäßig wenig erschlossen. Nur auf Hauptverkehrsrouten gibt es asphaltierte Landstraßen. Alle anderen Verbindungswege (Schotterpisten, Geröll- und Feldwege und Brücken) sind während der Regenzeit (November bis April) oft tagelang nicht passierbar.
Autofahrer agieren Fußgängern gegenüber häufig rücksichtslos.
Trotz gesetzlicher Vorgaben sind nur wenige Straßen, Gebäude und öffentliche Verkehrsmittel barrierefrei. Bürgersteige und Rampen sind häufig in schlechtem Zustand. Barrierefreie Verkehrsmittel in La Paz sind die Seilbahn Teleférico und der Puma-Katari-Bus.
Überlandfahrten per Pkw
Blockaden oder Proteste können zu längeren, kaum vorhersehbaren Wartezeiten führen. Reisende sollten für diese Fälle ausreichend Wasser und Proviant mit sich führen. Unverbindliche Informationen zu aktuellen Protesten und Straßenblockaden können auf der Webseite der Bolivianischen Fernstraßenbehörde (ABC: Administradora Boliviana de Carreteras) eingesehen werden.
Aufgrund der besonderen Gefährdungssituation wird auch von Überlandfahrten im Pkw bei Dunkelheit abgeraten. Die Straßen sind in der Regel nicht beleuchtet und vielfach in schlechtem Zustand. Viele Verkehrsteilnehmer, oft auch Busse, fahren ohne Licht oder mit nur unzureichender Beleuchtung. Andere Fahrzeuge sind mit stark blendender Beleuchtung ausgestattet. Bei der Anmietung eines Pkw für Überlandfahrten ist es – auch im Hinblick auf das Vorgehen bei Verkehrsunfällen – ratsam, einen Pkw mit Fahrer anzumieten. Dies gilt insbesondere für Fahrten abseits der Hauptverkehrsstrecken, da sich in abgelegenen Gebieten ohne befestigte Straßen und mit nur unzulänglicher Beschilderung die Orientierung extrem schwierig gestalten kann. Auch handelsübliche Navigationssysteme und Landkarten bieten häufig keine ausreichende Sicherheit. Ohne ortskundigen Fahrer sind Gefahren (z.B. während der Regenzeit, auf dem „Salar de Uyuni“ u.a.) nur schwer einzuschätzen.
In Einzelfällen kann es vorkommen, dass viele Tankstellenbetreiber keine Kenntnis von der Aufhebung der höheren Kraftstoffpreise für ausländische KfZ haben und nicht wissen, wie sie diese Preise abrechnen sollen und sich daher weigern, Kraftstoff an ausländische Fahrzeuginhaber zu verkaufen.
Generell wird Diesel nicht an Privatpersonen mit Dieselfahrzeugen unter vier Liter Hubraum verkauft. Vor allem bei Überlandfahrten, aber auch in den Städten kann es aufgrund von Protesten und Straßenblockaden zu Engpässen bei der Versorgung mit Benzin und Dieselkraftstoff kommen. Auch Rettungs- und Sicherheitskräfte sind teilweise vom Treibstoffmangel betroffen und nur eingeschränkt mobil.
- Planen Sie Wartezeiten aufgrund von Blockaden oder Protesten ein und führen bei Überlandfahrten einen ausreichenden Wasservorrat und Proviant mit sich.
- Vertrauen Sie insbesondere bei länger anhaltendem Regen bzw. in der Regenzeit auf ortskundige Fahrer, die mögliche Gefahren bzw. die Vorgehensweise bei einem Unfall besser einschätzen können. Autovermietungen bieten die Möglichkeit, Pkw mit ortskundigen Fahrern anzumieten.
- Informieren Sie sich vor Reiseantritt über Möglichkeiten, Dieselkraftstoff zu tanken und führen Sie ggf. einen vollen Extrakanister Diesel mit sich.
Führerschein
Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Wanderungen, Touren, Besuch von Nationalparks
Wanderungen und Gebirgstouren sind im ganzen Land möglich. Insbesondere die Regionen um La Paz, nahe Rurrenabaque in den bolivianischen Anden, Los Yungas und der Inka-Trail sind beliebt.
Nicht alle Reiseveranstalter in Bolivien sind offiziell akkreditiert oder überhaupt als Unternehmen angemeldet. Vor einer Buchung (vor allem im Bereich Abenteuertourismus) sollten genaue Informationen eingeholt werden, ob der Anbieter offiziell registriert ist und ob angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. Zusätzlich kann überprüft werden, ob der Anbieter Mitglied der Vereinigung „Asociación Boliviana de Agencias de Viaje y Turismo“ ist und über in erster Hilfe geschultes Personal, einwandfrei funktionierendes Material sowie, bei Reisen in großer Höhe, über Sauerstoffflaschen verfügt. Weitere Informationen bietet die Webseite des bolivianischen Ministeriums für Tourismus. Bei Reisezielen außerhalb der großen Städte (Uyuni, Madidi, Coroico und die sog. „Todesstraße“ (El Camino de la Muerte, offiziell Camino a Los Yungas)) sind im Falle eines Unglücks oft keine oder kaum Rettungswagen vorhanden. In bei Reisenden wegen der Salzwüste besonders beliebten Uyuni wurde die Touristenpolizei als Anlaufstelle für Touristen, die Opfer von Verbrechen geworden sind, abgezogen.
Im Hochgebirge kommt es aufgrund der extremen Höhenlage und der besonderen lokalen Bedingungen wie z.B. überwachsenem Geröll auch unter erfahrenen Bergsteigern zu teilweise schweren Unfällen. Es gibt in Bolivien jedoch nur eine eingeschränkte Gebirgsrettung, Rettungsflüge sind vielerorts nicht möglich. Vor Aufbruch sollten Sie beim Veranstalter bzw. lokalen Führern Informationen über die konkreten Rettungsmöglichkeiten im Notfall einholen, im Zweifel mit Nachdruck. Restriktionen und Empfehlungen der nationalen Parkverwaltung (SENAP) zu den einzelnen Gebieten sollten unbedingt beachtet werden.
Besondere Verhaltenshinweise/Spirituelle Zeremonien
Bisweilen haben Touristen die Möglichkeit, an schamanischen Zeremonien - wie z.B. Ayahuasca zur spirituellen Reinigung - teilzunehmen. Vorsicht ist geboten, wenn dabei halluzinogene Substanzen angeboten werden. Diese sind in Bolivien nicht verboten, können aber gefährliche Gifte enthalten und insbesondere bei Interaktion mit Medikamenten zu massiver Gesundheitsgefährdung bis hin zum Tod führen. Da solche Zeremonien in der Regel fernab der Städte stattfinden, ist schnelle Hilfe meist nicht möglich. Besonders Ayahuasca oder Yage, eine Pflanze, aus der ein dimethyltryptaminhaltiges Getränk gewonnen wird, hat mehrfach zu medizinischen Notfällen geführt.
LGBTIQ
Die bolivianische Verfassung schließt eine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Neigung aus. Die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexualität wächst, trotzdem sind große Teile der Bevölkerung eher konservativ eingestellt und es kann zu Diskriminierungen aufgrund von sexueller Orientierung und Genderidentität kommen. Im Andenhochland ist dies stärker ausgeprägt als im als liberaler geltenden Santa Cruz. Eingetragene Lebenspartnerschaften sind grundsätzlich möglich, eine Heirat zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern ist jedoch ausgeschlossen.
- Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Rechtliche Besonderheiten
Drogendelikte wie der Erwerb, Besitz und die Ein- und Ausfuhr von Drogen aller Art werden in Bolivien streng geahndet. Es drohen langjährige Haftstrafen in bolivianischen Gefängnissen. Alkoholkonsum ist in der Öffentlichkeit verboten.
- Kontrollieren Sie den Inhalt Ihres Gepäcks am besten mehrfach persönlich und stellen Sie sicher, keine Ihnen unbekannten Gegenstände dabei zu haben.
Bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden muss der Fahrer – unabhängig von der Schuldfrage – zunächst mit Untersuchungshaft rechnen.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Boliviano (BOB). Neben dem Boliviano wird auch der USD vor allem in den größeren Städten als Zahlungsmittel akzeptiert. Mit Kredit- und Debitkarten (Girocard) kann an vielen entsprechend gekennzeichneten Geldautomaten Bargeld in Landeswährung abgehoben werden. Daneben werden in den größeren Städten auch die allgemein üblichen Kreditkarten akzeptiert. Bargeld in EUR oder USD kann in Wechselstuben größerer Städte meist problemlos gewechselt werden.
Einreise und Zoll
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
Ausländer, die nicht über einen gültigen Aufenthaltstitel für Bolivien verfügen, müssen bei Einreise einen Krankenversicherungsschutz vorlegen.
An bolivianischen Flughäfen gibt es strenge Kontrollen durch die Drogenpolizei FELCN. Dies gilt insbesondere für den internationalen Flughafen Viru Viru in Santa Cruz de la Sierra, über den der größte Teil der internationalen Flüge abgewickelt wird, sowie für den internationalen Flughafen in El Alto.
- Kontrollieren Sie den Inhalt Ihres Gepäcks am besten mehrfach persönlich und stellen Sie sicher, keine Ihnen unbekannten Gegenstände dabei zu haben.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und einen touristischen Aufenthalt bis zu 90 Tage pro Kalenderjahr kein Visum. Mehrfache Ein- und Ausreisen sind gestattet. Die Gewährung des 90-tägigen visumsfreien Aufenthalts pro Kalenderjahr erfordert eine Ausreise aus Bolivien; eine automatische Verlängerung um 90 Tage über den Jahreswechsel ist nicht möglich.
Bei Ankunft an den internationalen Flughäfen in La Paz, Santa Cruz und Cochabamba wird in der Regel ein Einreisestempel mit dem Einreisedatum im Pass eingetragen, jedoch oft kein Gültigkeitsdatum. Deutschen Touristen wird eine Aufenthaltserlaubnis für 90 Tage erteilt.
Bei Einreise auf dem Landweg muss unbedingt ein Einreisestempel im Pass durch die Grenzkontrolle erteilt werden, um legal einzureisen. Es kommt beispielsweise vor, dass Grenzposten nicht besetzt sind oder bei Einreise im Nachtbus die Grenzkontrollen gelegentlich durchfahren werden. Dies führt beim Versuch der Wiederausreise zu Problemen, da die Personen dann nicht registriert sind und Strafzahlungen für den illegalen Aufenthalt fällig werden. Bei Einreise ohne Einreisestempel sollte umgehend die Migrationsbehörde aufgesucht werden, um den erforderlichen Stempel nachzutragen, obwohl auch hier die genannten Strafzahlungen fällig werden. Daher sollte auf dem Einreisestempel am Grenzübergang bestanden werden.
Am Grenzübergang Villazón/La Quiaca zu Argentinien gibt es folgende Sonderregelung: der argentinische Ausreisestempel gilt als Einreisenachweis für Bolivien bzw. der argentinische Einreisestempel als Ausreisenachweis für Bolivien. Dieser kann auch in Form eines Blattvisums erteilt werden.
Für alle anderen Reisezwecke (z.B. Praktikum, Arbeitsaufnahme, Studium etc.) muss vor Einreise nach Bolivien bei den bolivianischen Botschaften im Ausland ein entsprechendes Visum (visa de objeto determinado) beantragt werden.
- Bestehen Sie auf dem Einreisestempel am Grenzübergang, um etwaige Strafzahlungen zu vermeiden.
Doppelstaater
Deutsch-bolivianische Doppelstaater müssen mit einem bolivianischen Reisepass ein- und ausreisen.
Staatsangehörige, die ihre bolivianische Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung in Deutschland verloren haben, erwerben gemäß der bolivianischen Verfassung die bolivianische Staatsangehörigkeit automatisch wieder, wenn sie bolivianisches Staatsgebiet betreten.
Minderjährige
Um Probleme bei der Wiederausreise zu vermeiden, wird alleinreisenden Minderjährigen empfohlen, Vollmachten der gesetzlichen Vertreter mit sich zu führen. Auch bei einer Reise mit nur einem sorgeberechtigten Elternteil ist angeraten, die Vollmacht des mitsorgeberechtigten Elternteils mit sich zu führen. Diese Vollmacht sollte ins Spanische übersetzt sein.
Bei Aufenthalten über 90 Tagen müssen alleinreisende Minderjährige zusätzlich zur o.g. Vollmacht bei der Wiederausreise eine Genehmigung des örtlichen bolivianischen Jugendgerichts vorlegen. Die Beantragung dieser Genehmigung erfolgt durch den Minderjährigen, gemeinsam mit zwei Zeugen, unter Beibringung der Geburtsurkunde im Original mit Apostille und Übersetzung in die spanische Sprache.
Einfuhrbestimmungen
Die Ein- und Ausfuhr von Devisen (in bar) bis 10.000 USD ist ohne Genehmigung möglich, höhere Beträge (bis 20.000 USD) müssen bei Ankunft deklariert werden. Für Beträge zwischen 20.000 und 500.000 USD oder dem entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung ist die vorherige Genehmigung der bolivianischen Zentralbank erforderlich. Weitere Informationen hierzu erteilt die Banco Central de Bolivia.
Die (versuchte) Einfuhr von Mate de Coca (Coca-Tee) bei Rückreise nach Deutschland stellt einen Verstoß gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz dar, auch wenn der Erwerb, Besitz, Konsum und die Ausfuhr nach bolivianischen Bestimmungen legal sind.
Für die Einfuhr von Medikamenten gelten teilweise von der Europäischen Union abweichende Regelungen. So können auch mitgeführte, dort rezeptfrei erhältliche Medikamente nicht für die Einfuhr zugelassen sein.
- Führen Sie bei der Mitnahme von benötigten Medikamenten stets ein ärztliches Rezept bzw. eine übersetzte ärztliche Verordnung mit.
Einreise mit dem Fahrzeug
Die Ein- und Ausfuhr von Kraftfahrzeugen ist streng reglementiert. Bei Ein- und Ausreise ist das sog. SIVETUR-Formular vorzulegen. Bei Einfuhr eines privaten Fahrzeugs (z.B. Wohnmobil) wird festgelegt, wie lang dieses im Land verbleiben darf. Fristverlängerungen sind – selbst wenn das Fahrzeug wegen eines Schadens zeitweise nicht mehr fahrtüchtig ist – nicht ohne Weiteres möglich. Bei der Überschreitung der Frist muss mit der endgültigen Beschlagnahmung des Fahrzeugs gerechnet werden.
Tiere
Für die Einfuhr von Haustieren müssen ein tierärztliches Gesundheitszeugnis sowie dessen Übersetzung und der Nachweis einer Tollwutimpfung vorliegen.
Gesundheit
Aktuelles
Zu Beginn des Jahres 2026 wurde in Bolivien ein Ausbruch von Chikungunya-Fieber vorrangig in der Provinz Santa Cruz gemeldet.
- Schützen Sie sich vor allem tags und in der Dämmerung konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
- Es gibt eine Impfung gegen Chikungunya-Fieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
Impfschutz
Pflichtimpfungen
Ausschließlich bei Einreise in bolivianische Gelbfiebergebiete (Departments Beni und Pando, Teile der Departments Chuquisaca, La Paz, Cochabamba, Tarija und Santa Cruz) ist eine Gelbfieberimpfung verpflichtend. Der Impfnachweis ist ab dem zehnten Tag nach Impfung gültig.
Reiseimpfungen
Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A und bei Reisen in Gebiete östlich der Anden unterhalb von 2.300 Höhenmetern (Departments Beni und Pando, Teile der Departments Chuquisaca, La Paz, Cochabamba, Tarija und Santa Cruz) eine Impfung gegen Gelbfieber empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
Standardimpfungen
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung entspricht vielerorts nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik. Über das beste Versorgungsniveau verfügen die privaten Kliniken von La Paz. Auf dem Land nimmt die Versorgungsqualität z.T. dramatisch ab. Es ist damit zu rechnen, dass Patienten für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden.
- Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
- Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
- Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Alle Gebiete in Bolivien östlich der Anden unterhalb von 2.300 m und damit u.a. der gesamte bolivianische Amazonas sind Gelbfieberübertragungsgebiet. Der Anteil an der überwiegend vorkommenden Malaria tertiana, verursacht durch Plasmodium vivax, beträgt 89%. 11% entfallen auf die Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko besteht ganzjährig und ist regional unterschiedlich:
- Hohes Risiko: im Amazonasbecken (Department Pando und nördliche Gebiete der Departments Beni und La Paz)
- Mittleres Risiko: ≤ 2500 Hm: Regionen westlich und südlich der Hochrisikogebiete in den Departements Pando und Beni sowie nördlich des Departements La Paz und in Grenzgebieten von Brasilien (Ausnahmen s. o.)
- Geringes Risiko: in ländlichen Gebieten im Rest des Landes ≤ 2500 Hm, in den südlichen Regionen des Departments Beni und den nördlichen Regionen des Departments Santa Cruz sowie den östlichen Teilen des Departments Tarija (Ausnahmen s. o.)
- Malariafrei: Städte La Paz, Sucre, Oruro; Titicacasee, zentrale und südliche Landesteile (Ausnahmen s. o.), Höhenlagen > 2500 Hm
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunyafieber, Denguefieber, Leishmaniose, Oropouche-Fieber und Zikavirus-Infektionen.
- Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
- Es gibt Impfungen gegen Gelbfieber, Chikungunya- und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
- Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen.
- Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Die Chagas-Krankheit wird über Raubwanzen und verunreinigte Frucht- oder Zuckerrohrsäfte („garapa“) übertragen.
- Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien und suchen Sie Ihren Körper im Anschluss sorgfältig ab. Verwenden Sie vor allem in einfachen Unterkünften auf dem Land Bettnetze, um nächtliche Raubwanzenbisse zu vermeiden, siehe Schutz vor Insekten.
- Verzichten Sie auf den Genuss von nicht-industriell verarbeiteten Frucht- und Zuckerohrsäften, z.B. auch von Açaí-Saft.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) treten auch bei Reisenden auf.
- Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
- Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Hantavirus-Infektionen, Leptospirose und seltene Infektionen mit Machupo-Virus/Chapare-Virus werden durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. In Bolivien kommt eine Vielzahl an Schlangen vor.
- Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
- Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
- Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
- Sollten Sie von einem Hund oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
- Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
- Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Bei der Höhenkrankheit (Soroche) handelt es sich um eine gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe ab 2.500 Höhenmetern, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2.000 m. Aufgrund der ausgeprägten Höhenlage von La Paz (Flughafen 4.070 m, Innenstadt 3.600 m) kann es nach Ankunft in den ersten Tagen zu Symptomen der Höhenkrankheit kommen. Gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikamente sind verschreibungspflichtig. Sie sollten aus Deutschland mitgebracht werden.
- Beachten Sie unsere Informationen zur Höhenkrankheit.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Länderinfos zu Ihrem Reiseland
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Weitere Hinweise für Ihre Reise
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.
Insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) drohen mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Durch den Konflikt im Nahen Osten in Folge der Terroranschläge gegen Israel vom 7. Oktober 2023 ergibt sich ein erhöhtes Mobilisierungspotenzial.
Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.
Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.
Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.
Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.
- Verhalten Sie sich sicherheitsbewusst und situationsgerecht.
- Informieren Sie sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland.
- Verfolgen Sie die örtlichen und internationalen Medien.
- Melden Sie verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden.
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen sich unabhängig vom Land und der Dauer des Auslandsaufenthalts in die Krisenvorsorgeliste „Elefand“ des Auswärtigen Amts einzutragen:
Krisenvorsorgeliste
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts und werden fortlaufend aktualisiert. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen und stellen lediglich eine Hilfestellung seitens des Auswärtigen Amtes dar, sie können eine Information durch die zuständigen Stellen des jeweiligen Staates jedoch nicht ersetzen.
Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Bitte beachten Sie, dass Gefahrenlagen oft unübersichtlich sind und sich rasch ändern können. Auch daher können mit größter Sorgfalt recherchierte Informationen unzutreffend oder unvollständig sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt deswegen, dass Sie sich vor Reiseantritt etwa an Ihren Transportdienstleister sowie die jeweils zuständige diplomatische oder konsularische Vertretung des Ziellandes wenden.
Bitte beachten Sie auch, dass die Entscheidung über den Antritt einer Reise letztlich immer in Ihrer alleinigen Verantwortung liegt. Eine generelle Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden wird nicht übernommen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Alle Angaben sind abhängig von den individuellen Reiseverhältnissen zu sehen und ersetzen nicht die ärztliche Konsultation sowie eine eingehende medizinische Beratung. Sofern zutreffend, beziehen sich Angaben i.d.R. auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland und sind insbesondere auf längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen und Einreisen aus Drittländern können Abweichungen gelten.
Bitte klären Sie mit Ihrer Krankenkasse oder Krankenversicherung, ob für Ihre Auslandsreise ein adäquater Krankenversicherungsschutz besteht, der auch die Kosten für einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.
Ohne ausreichenden Versicherungsschutz sind vor Ort notwendige Kosten (z.B. Behandlungs- bzw. Krankenhauskosten, Heimflug) grundsätzlich vom Betroffenen selbst zu tragen und können schnell alle Ihre Ersparnisse aufzehren.
Es ist in vielen Ländern üblich, dass die von Ärzten bzw. Krankenhäusern in Rechnung gestellten Kosten noch vor der Entlassung zu begleichen oder gar vorzustrecken sind. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Arzt/das Krankenhaus eine Ausreiseverweigerung für den Patienten erwirkt, wenn die Rechnung nicht beglichen wird.
Viele Reiseandenken unterliegen strengen Einfuhrregeln. Informieren Sie sich rechtzeitig!
Bitte informieren Sie sich bereits vor Antritt Ihrer Reise darüber, welche Reiseandenken aus Artenschutzgründen nicht eingeführt werden dürfen. Nicht wenige Touristen erleben bei ihrer Rückkehr eine böse Überraschung, wenn das Erinnerungsstück vom Zoll beschlagnahmt wird oder sogar Strafen folgen. Auch wenn ein exotisches Souvenir noch so sehr durch seine Besonderheit und Einzigartigkeit beeindruckt - viele Tier- und Pflanzenarten, aus denen derartige Souvenirs hergestellt werden, sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Diese Souvenirs unterliegen strengen Einfuhrbestimmungen.
Der Zoll und das Bundesamt für Naturschutz haben für Reisende das Online-Portal Artenschutz im Urlaub für Reisende eingeführt. Hierüber können Sie sich genau informieren, welche Souvenirs aus welchen Ländern nach Deutschland eingeführt werden dürfen.
Bitte tragen Sie nicht zum illegalen und schädlichen Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen bei. Naturschutzorganisationen sowie Umwelt- und Zollbehörden raten dazu, kein Risiko einzugehen und grundsätzlich auf Mitbringsel zu verzichten, die aus Tieren oder Pflanzen gefertigt wurden. Sie empfehlen stattdessen landestypische Textilien, Keramik, Metall- und Glasarbeiten oder Malereien zu erwerben. Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf von Tier- und Pflanzenprodukten Vorsicht walten lassen, wenn Sie deren Herkunft nicht nachvollziehen können. So fügen Sie der Tier- und Pflanzenwelt Ihres Ferienlandes keinen Schaden zu.
Bitte beachten Sie auch unsere Fragen und Antworten zum Thema „Sicherheitshinweise“ FAQ.
Quelle: Datenschnittstelle des Auswärtigen Amts
Peru, Bolivien und Chile erleben – die perfekte Südamerika Rundreise
Eine Peru Bolivien Chile Rundreise verbindet die faszinierendsten Natur- und Kulturschätze Südamerikas zu einem außergewöhnlichen Reiseerlebnis. Von der beeindruckenden Atacama-Wüste in Chile über den weltberühmten Salar de Uyuni in Bolivien bis zu den legendären Inka-Stätten rund um Machu Picchu in Peru entdecken Sie einige der spektakulärsten Reiseziele des Kontinents auf einer einzigen Route.
Entlang der majestätischen Anden erleben Sie eine außergewöhnliche Vielfalt an Landschaften, Kulturen und Naturwundern. Atemberaubende Bergwelten, jahrtausendealte Traditionen, faszinierende Begegnungen und ausgewählte Unterkünfte machen diese Reise zu einer der beliebtesten Südamerika Rundreisen überhaupt.
Als Spezialisten für individuelle Rundreisen durch Südamerika gestalten wir jede Route persönlich und abgestimmt auf Ihre Wünsche. Ob private Rundreise mit eigenem Reiseleiter, komfortable Individualreise oder aktive Entdeckerreise – Reiseroute, Komfortniveau und Reisedauer werden individuell auf Ihre Vorstellungen angepasst.
Warum Peru, Bolivien und Chile perfekt zusammenpassen
Jedes der drei Länder besitzt seinen ganz eigenen Charakter. Erst die Kombination macht diese Peru Bolivien Chile Rundreise jedoch zu einem außergewöhnlichen Reiseerlebnis.
Chile begeistert mit den spektakulären Landschaften der Atacama-Wüste und den Hochlandlagunen der Anden. Bolivien fasziniert mit ursprünglichen Kulturen, beeindruckenden Altiplano-Landschaften und dem gewaltigen Salar de Uyuni. Peru wiederum verbindet die Geschichte der Inka mit weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie Machu Picchu, Cusco und dem Titicacasee.
Gemeinsam bilden diese Länder eine der abwechslungsreichsten Anden Rundreisen Südamerikas und ermöglichen intensive Einblicke in Natur, Kultur und Geschichte des Kontinents.
Die Kombination aus Machu Picchu, Salar de Uyuni, Titicacasee und Atacama-Wüste vereint einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Südamerikas auf einer einzigen Reise.
Warum diese Route zu den schönsten Südamerika Rundreisen gehört
Nur wenige Reisen verbinden so viele weltberühmte Sehenswürdigkeiten und Naturwunder auf einer einzigen Route. Genau das macht eine Peru Bolivien Chile Rundreise so besonders.
Innerhalb weniger Wochen erleben Sie die kulturellen Höhepunkte der Inka-Zeit, traditionelle Andenkulturen, die größte Salzwüste der Welt und eine der trockensten Regionen unseres Planeten. Die außergewöhnlichen Kontraste zwischen schneebedeckten Andengipfeln, endlosen Salzflächen, tiefblauen Seen und faszinierenden Wüstenlandschaften machen diese Reise zu einer der schönsten Möglichkeiten, Südamerika intensiv kennenzulernen.
Für viele Reisende zählt diese Route deshalb zu den eindrucksvollsten Südamerika Rundreisen in 3 Wochen.
Die Atacama-Wüste – spektakulärer Auftakt im Norden Chiles
Ihre Reise beginnt in Nordchile, wo Sie die einzigartige Landschaft der Atacama-Wüste erwartet. Die trockenste Wüste der Erde beeindruckt mit farbenprächtigen Lagunen, Salzflächen, Vulkanen und einigen der klarsten Sternenhimmel weltweit.
Rund um San Pedro de Atacama entdecken Sie die faszinierenden Hochlandlagunen der Anden und erleben spektakuläre Sonnenuntergänge in einer Landschaft, die oft wie von einem anderen Planeten wirkt. Die Kombination aus absoluter Weite, intensiven Farben und außergewöhnlichen Naturphänomenen macht die Atacama zu einem der größten Höhepunkte dieser Reise.
Salar de Uyuni – das Naturwunder Boliviens
Über das beeindruckende Altiplano führt Ihre Reise weiter nach Bolivien. Höhepunkt dieser Region ist der weltberühmte Salar de Uyuni, die größte Salzfläche der Erde.
Besonders während der Regenzeit verwandelt sich die Salzwüste in einen riesigen Spiegel, der Himmel und Erde miteinander verschmelzen lässt. Dieses einzigartige Naturschauspiel zählt zu den spektakulärsten Landschaftserlebnissen Südamerikas.
Neben dem Salar de Uyuni erleben Sie die Siloli-Wüste, farbenfrohe Hochlandlagunen und die beeindruckenden Landschaften des bolivianischen Andenhochlands.
Titicacasee und Machu Picchu – die kulturellen Höhepunkte Perus
Nach den Naturwundern Boliviens erreichen Sie Peru. Am Titicacasee, dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt, begegnen Sie traditionellen Andenkulturen und genießen spektakuläre Ausblicke auf die umliegenden Berglandschaften.
Den krönenden Abschluss Ihrer Peru Bolivien Chile Rundreise bildet die legendäre Inka-Stadt Machu Picchu. Das UNESCO-Weltkulturerbe zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Südamerikas und begeistert mit seiner spektakulären Lage inmitten der Anden.
Gemeinsam mit Cusco und dem Heiligen Tal der Inka vermittelt die Region faszinierende Einblicke in die Geschichte einer der bedeutendsten Hochkulturen der Welt.
Machu Picchu, Salar de Uyuni und Atacama – drei Weltklasse-Reiseziele auf einer Reise
Nur wenige Reisen weltweit ermöglichen es, gleich mehrere der bekanntesten Natur- und Kulturwunder auf einer einzigen Route miteinander zu verbinden. Genau das macht diese Peru Bolivien Chile Rundreise so außergewöhnlich.
Mit Machu Picchu erleben Sie eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Menschheit und das bekannteste Wahrzeichen Perus. Die spektakulär gelegene Inka-Stadt in den Anden zählt zu den größten Reiseträumen Südamerikas und begeistert mit ihrer einzigartigen Kombination aus Geschichte, Architektur und Natur.
Der Salar de Uyuni in Bolivien fasziniert als größte Salzwüste der Erde mit endlosen weißen Weiten und spektakulären Spiegelungen, die zu den beeindruckendsten Naturphänomenen unseres Planeten gehören. Die außergewöhnliche Landschaft des Altiplano macht diesen Ort zu einem der größten Höhepunkte jeder Südamerika Reise.
Mit der Atacama-Wüste erwartet Sie schließlich eine völlig andere Welt. Farbenprächtige Lagunen, majestätische Vulkane, bizarre Felsformationen und einige der klarsten Sternenhimmel der Erde machen die Region rund um San Pedro de Atacama zu einem der faszinierendsten Reiseziele Chiles.
Die Kombination aus Machu Picchu, Salar de Uyuni und Atacama-Wüste macht diese Peru Bolivien Chile Rundreise zu einer der abwechslungsreichsten und beeindruckendsten Südamerika Rundreisen überhaupt. Kaum eine andere Route verbindet auf so einzigartige Weise kulturelle Höhepunkte, spektakuläre Naturwunder und die faszinierende Vielfalt der Anden.
Individuell geplant – Ihre maßgeschneiderte Peru Bolivien Chile Rundreise
Jede unserer Peru Bolivien Chile Rundreisen wird individuell geplant und auf Ihre persönlichen Wünsche abgestimmt. Als Spezialist für individuelle Rundreisen in Südamerika entwickeln wir Reisekonzepte, die perfekt zu Ihren Interessen, Ihrem Reisetempo und Ihren Vorstellungen passen.
Dank unserer langjährigen Erfahrung als Spezialist für maßgeschneiderte Südamerika Reisen planen wir jede Peru Bolivien Chile Rundreise persönlich und abgestimmt auf Ihre individuellen Wünsche. Dabei entstehen außergewöhnliche Reiseerlebnisse, die die faszinierendsten Natur- und Kulturhöhepunkte Südamerikas mit ausgewähltem Komfort, authentischen Begegnungen und unvergesslichen Momenten verbinden. So wird Ihre Reise durch Peru, Bolivien und Chile zu einem einzigartigen Erlebnis voller Höhepunkte, beeindruckender Landschaften und bleibender Erinnerungen.
17 Reisetage, Reisepreis pro Person ab 5.200 €
Inklusive Fluganreise auf Basis von zwei zusammen reisenden Personen mit Unterbringung im Doppelzimmer
Der Preis gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit. Preise können sich je nach Auswahl des Reisezeitraums und der Reisedauer, sowie der Zimmerkategorie ändern.
Peru Bolivien Chile Hochzeitsreise – außergewöhnliche Flitterwochen durch die Höhepunkte Südamerikas
Eine Peru Bolivien Chile Rundreise eignet sich hervorragend als außergewöhnliche Hochzeitsreise für Paare, die Abenteuer, Natur und besondere Erlebnisse miteinander verbinden möchten. Statt klassischer Flitterwochen an nur einem Ort erleben Sie auf dieser Reise die faszinierendsten Landschaften und Kulturen Südamerikas auf einer einzigartigen Route durch die Anden.
Ihre Reise beginnt in der spektakulären Atacama-Wüste in Chile. Farbenprächtige Lagunen, beeindruckende Vulkane und romantische Sonnenuntergänge schaffen eine Kulisse, die wie geschaffen für unvergessliche Momente zu zweit ist. Die klaren Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre zählen zu den schönsten der Welt und machen jede Nacht zu einem besonderen Erlebnis.
In Bolivien erwarten Sie mit dem Salar de Uyuni, den Hochlandlagunen und den endlosen Weiten des Altiplano einige der eindrucksvollsten Landschaften unseres Planeten. Die spiegelnden Salzflächen, die außergewöhnliche Stille und die spektakulären Naturkulissen bieten ideale Voraussetzungen für romantische Erinnerungen fernab des Alltags.
Den kulturellen Höhepunkt Ihrer Reise erleben Sie in Peru. Am Titicacasee, in Cusco und schließlich in der legendären Inka-Stadt Machu Picchu entdecken Sie die faszinierende Geschichte Südamerikas. Die Verbindung aus jahrhundertealter Kultur, beeindruckender Natur und exklusiven Unterkünften macht diese Region zu einem ganz besonderen Ort für gemeinsame Erlebnisse.
Als Spezialist für maßgeschneiderte Südamerika Reisen gestalten wir Ihre Hochzeitsreise ganz nach Ihren persönlichen Wünschen. Ob luxuriöse Boutique-Hotels, besondere Erlebnisse zu zweit oder eine individuelle Reiseroute mit viel Zeit für Genuss und Entspannung – jede Peru Bolivien Chile Hochzeitsreise wird persönlich geplant und auf Ihre Vorstellungen abgestimmt.
So entstehen Flitterwochen, die weit über eine klassische Hochzeitsreise hinausgehen und zu einer unvergesslichen Entdeckungsreise durch die faszinierendsten Regionen Südamerikas werden.
Wir gestalten Ihre Hochzeitsreise individuell, persönlich und mit viel Liebe zum Detail – für romantische Momente, die bleiben. Fragen Sie bei uns nach! Wir bieten individuell maßgeschneiderte Hochzeitsreisen an, die unvergesslich sind – planen Sie Ihren Urlaub mit dem Spezialisten für maßgeschneiderte Hochzeitsreisen.
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Lesen Sie gerne in unserem Reiseblog. Unser Reiseblog Ecuador-Chile bringt Sie in beide Länder und Sie erfahren eine Menge Tipps und Anregungen aus erster Hand. Lesen Sie auch gerne unsere anderen Reiseblogs nach Südamerika, unsere Erlebnisse aus unserem Reiseblog Argentinien.
Finden Sie hier unsere Vorschläge für weitere Reisen in Südamerika. Darf es ein anderes Land mit Urlaub Südamerika sein? Wie wäre es mit einem Chile Argentinien Rundreise – Highlichts in Patagonien? Einer organisierten Rundreise Chile? Oder einer Reise Argentinien? Wir kombinieren auch Ihre Südamerika Reise mit einer individuellen Rundreise Peru oder einer Rundreise Kolumbien und schneidern die perfekte Gesamtreise für Sie.
Gerne übernehmen wir die Buchung Ihrer ganz persönlichen Urlaubsreise. Lassen Sie sich von unseren individuellen Rundreisen und exklusiven Städtereisen weltweit inspirieren. Für jeden Urlaub finden wir das perfekte exklusive Flair-Hotel, das genau zu Ihnen passt. Wir freuen uns darauf, Ihre Anfrage entgegenzunehmen.
Highlights – Peru Bolivien Chile Rundreise
- Stadtrundfahrt in Santiago de Chile
- Erkundung der Atacama Wüste und Hochlandlagunen in Nordchile rund um San Pedro de Atacama
- atemberaubende Natur Boliviens im Hochland auf dem Weg nach Uyuni
- Uyuni Salzsee – größter Salzsee der Welt
- spektakuläres La Paz im Talkessel
- blau schimmernder Titicacasee und Sonneninsel
- geschichtsträchtiges Cusco mit allen historischen Highlights
- mystische Ausgrabungsstätte Machu Picchu und heiliges Tal
Inklusive auf Ihrer Peru Bolivien Chile Rundreise
- 15 Übernachtungen in 4**** Sterne Hotels mit angegebener Verpflegung (siehe Reiseverlauf)
- Langstreckenflug ab/bis Deutschland in Economyclass mit renommierter Linienfluggesellschaft
- Flug und Sicherheitsgebühren
- deutschsprachige, individuelle Reiseleitung während der Reise
- alle Transporte laut Reiseprogramm
- Inlandsflüge von Santiago nach Calama, von Uyuni nach La Paz und von Cusco nach Lima in Economyclass
- Flug und Sicherheitsgebühren
- Bahn nach Machu Picchu vom Bahnhof in Ollantaytambo
- Eintritte und Touristensteuer zu den angegebenen Besichtigungen
- Mahlzeiten wie im Reiseverlauf angegeben (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Häufige Fragen zur Peru Bolivien Chile Rundreise
Warum lohnt sich eine Peru Bolivien Chile Rundreise?
Eine Peru Bolivien Chile Rundreise zählt zu den abwechslungsreichsten Reisen Südamerikas. Kaum eine andere Route verbindet weltberühmte Kulturstätten, beeindruckende Naturwunder und authentische Begegnungen so eindrucksvoll wie diese Reise durch die Anden. Von der legendären Inka-Stadt Machu Picchu über den Titicacasee bis zum Salar de Uyuni und der Atacama-Wüste erleben Sie einige der größten Highlights des Kontinents auf einer einzigen Reise. Gerade die außergewöhnlichen Kontraste zwischen Kultur, Geschichte, Natur und Abenteuer machen diese Route zu einer der beliebtesten Südamerika Rundreisen überhaupt.
Reichen 3 Wochen für eine Peru Bolivien Chile Rundreise aus?
Ja, drei Wochen gelten als ideale Reisedauer für eine Peru Bolivien Chile Rundreise. In diesem Zeitraum lassen sich die wichtigsten Höhepunkte der drei Länder in angenehmem Tempo erleben. Sie besuchen Machu Picchu, den Titicacasee, den Salar de Uyuni und die Atacama-Wüste, ohne dass die Reise zu hektisch wird. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit für authentische Begegnungen, landschaftliche Höhepunkte und ausgewählte Unterkünfte. Deshalb gehört diese Route zu den beliebtesten Varianten einer Südamerika Rundreise in 3 Wochen.
Warum sollte man Peru, Bolivien und Chile auf einer Reise kombinieren?
Jedes der drei Länder besitzt seinen ganz eigenen Charakter. Peru begeistert mit seiner Inka-Geschichte und kulturellen Schätzen wie Machu Picchu und Cusco. Bolivien beeindruckt durch ursprüngliche Andenlandschaften, den Salar de Uyuni und traditionelle Kulturen. Chile fasziniert mit der spektakulären Atacama-Wüste und einzigartigen Naturerlebnissen. Erst die Kombination dieser Länder ermöglicht eine außergewöhnliche Anden Rundreise, die die landschaftliche und kulturelle Vielfalt Südamerikas besonders intensiv erlebbar macht.
Was sind die größten Highlights einer Peru Bolivien Chile Rundreise?
Zu den bekanntesten Höhepunkten zählen die Inka-Stadt Machu Picchu, das Heilige Tal der Inka, der Titicacasee, der Salar de Uyuni sowie die Atacama-Wüste in Nordchile. Hinzu kommen beeindruckende Andenlandschaften, traditionelle Dörfer, farbenfrohe Hochlandlagunen und einige der spektakulärsten Panoramen Südamerikas. Die Kombination dieser weltberühmten Sehenswürdigkeiten macht die Reise zu einer der abwechslungsreichsten Rundreisen auf dem Kontinent.
Warum ist Machu Picchu so besonders?
Machu Picchu gehört zu den bedeutendsten Kulturstätten der Welt und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Südamerikas. Die ehemalige Inka-Stadt liegt spektakulär eingebettet in die Bergwelt der Anden und vermittelt bis heute faszinierende Einblicke in die Geschichte der Inka-Kultur. Die Verbindung aus beeindruckender Architektur, geheimnisvoller Geschichte und außergewöhnlicher Naturkulisse macht Machu Picchu für viele Reisende zum Höhepunkt ihrer Peru Bolivien Chile Rundreise.
Warum zählt der Salar de Uyuni zu den beeindruckendsten Naturwundern Südamerikas?
Der Salar de Uyuni ist die größte Salzwüste der Welt und eines der bekanntesten Naturwunder Südamerikas. Besonders während der Regenzeit entsteht durch die dünne Wasserschicht auf der Oberfläche ein gigantischer Spiegel, der Himmel und Erde miteinander verschmelzen lässt. Dieses einzigartige Naturschauspiel zieht Reisende und Fotografen aus aller Welt an und zählt zu den eindrucksvollsten Landschaftserlebnissen einer Peru Bolivien Chile Rundreise.
Was macht die Atacama-Wüste so einzigartig?
Die Atacama-Wüste gilt als die trockenste Wüste der Erde und begeistert mit außergewöhnlichen Landschaften. Rund um San Pedro de Atacama erwarten Sie Salzlagunen, Vulkane, Geysire, farbenprächtige Felsformationen und einige der klarsten Sternenhimmel weltweit. Die Region bietet eine beeindruckende Vielfalt an Naturerlebnissen und bildet einen perfekten Kontrast zu den Andenlandschaften Perus und Boliviens.
Welche Rolle spielt der Titicacasee auf dieser Reise?
Der Titicacasee verbindet Peru und Bolivien und gilt als höchstgelegener schiffbarer See der Welt. Neben seiner landschaftlichen Schönheit spielt er auch kulturell eine bedeutende Rolle. Traditionelle Gemeinden, schwimmende Inseln und jahrhundertealte Bräuche vermitteln authentische Einblicke in das Leben der Menschen in den Anden. Für viele Reisende gehört der Titicacasee zu den emotionalsten Stationen der gesamten Rundreise.
Ist die Peru Bolivien Chile Rundreise als Individualreise möglich?
Ja, diese Reise eignet sich hervorragend als individuelle Rundreise. Route, Reisedauer, Unterkünfte und Ausflüge können flexibel an Ihre Wünsche angepasst werden. Ob private Reise mit eigenem Reiseleiter, komfortable Individualreise oder aktive Entdeckertour – jede Reise wird individuell geplant und auf Ihre persönlichen Vorstellungen abgestimmt. Dadurch entsteht ein außergewöhnliches Reiseerlebnis fernab standardisierter Gruppenreisen.
Für wen eignet sich diese Südamerika Rundreise besonders?
Die Reise eignet sich für alle, die die kulturellen und landschaftlichen Höhepunkte Südamerikas intensiv erleben möchten. Besonders Reisende, die Natur, Geschichte und authentische Begegnungen schätzen, finden in dieser Route die perfekte Kombination. Durch die Vielfalt der Erlebnisse eignet sich die Peru Bolivien Chile Rundreise sowohl für Erstbesucher Südamerikas als auch für erfahrene Fernreisende, die die schönsten Regionen der Anden auf einer Reise miteinander verbinden möchten.
Erster Reisetag – Abflug
Ihre große Reise beginnt: Sie fliegen heute ab Deutschland mit einer renommierten Linienfluggesellschaft in Richtung Santiago de Chile. Nachtflug. Economyclass. (-/-/-)
Zweiter Reisetag – Ankunft in Santiago
Dritter Reisetag – Santiago und weiter nach San Pedro
Nach dem Frühstück beginnt Ihr erster Tag voller Eindrücke – Sie entdecken die Hauptstadt! Santiago de Chile ist einerseits eine moderne Metropole eines aufstrebenden Landes, andererseits eine geschichtsträchtige Stadt aus der Kolonialzeit. Während einer privaten Stadtrundfahrt mit Ihrer deutschsprechenden Reiseleitung besuchen Sie den historischen Stadtkern. Im Zentrum erkunden Sie den Präsidentenpalast, ehemals Münzprägeanstalt, daher auch „La Moneda“ genannt. Weiter geht es zum historischen Plaza de Armas mit der Kathedrale und dem alten Postamt. Sie besuchen außerdem den Palacio de la Real Audiencia, der heute das Nationale Historische Museum beherbergt, sowie die Casa Colorada, einstige Residenz des spanischen Gouverneurs.
Vorbei am Cerro San Cristóbal geht es in die modernen Geschäftsviertel der Stadt. In Providencia und Las Condes entdecken Sie gläserne Bürotürme, trendige Restaurants und stilvolle Geschäfte, die zum Bummeln einladen. Die großzügigen Boulevards und schattigen Alleen mit ihrem europäischen Flair bilden einen spannenden Kontrast zum kolonialen Stadtzentrum.
Am Nachmittag reisen Sie weiter: Ihr Transfer bringt Sie vom Hotel zum Flughafen Santiago, von wo aus Sie mit LATAM in der Economy Class nach Calama fliegen – in den faszinierenden Norden Chiles. Die trockenste Wüste der Welt erwartet Sie! Nach der Ankunft in Calama werden Sie von Ihrem privaten Fahrer abgeholt und zum Hotel in San Pedro de Atacama gebracht.
Übernachtung im Hotel Lodge Terrantai. (F/-/-)
Vierter Reisetag – San Pedro de Atacama
Fünfter Reisetag – Nord Chile – Tag zur freien Verfügung
Nach den ersten Programmtagen erwartet Sie heute ein freier Tag, den Sie ganz nach Ihren eigenen Wünschen gestalten können.
Unsere Südamerika-Reisespezialisten haben einige Vorschläge für optionale Touren in der Region für Sie vorbereitet:
Zum Beispiel eine Ganztagesexkursion zu den Geysiren von El Tatio. Wer das Naturschauspiel der Geysire in Aktion erleben möchte, sollte früh aufstehen. Wenn die Morgensonne über die mehr als 4.300 Meter hoch gelegenen heißen Quellen steigt, schießen die Fontänen bis zu 10 Meter in die Luft. Das Licht der aufgehenden Sonne, das die zischenden Fontänen der Geysire in vielen Farben leuchten lässt, bildet einen starken Kontrast zu den aufsteigenden Dampfsäulen und den umliegenden Gipfeln. Die Exkursion startet sehr früh morgens in San Pedro, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Geysirfeld zu sein. Gegen Mittag erfolgt die Rückfahrt nach San Pedro, wo Sie den Nachmittag entspannt verbringen und die ersten Fotos sortieren können.
Übernachtung im Hotel Lodge Terrantai. (F/-/-)
Sechster Reisetag – Hochlandlagunen in Bolivien
Die Reise geht weiter – in das zweite Land unserer Reisekombination Südamerika: Bolivien. Heute Morgen werden Sie abgeholt und zur Grenze Hito Cajón gebracht – ohne Reiseleitung. Hier erfolgt der Grenzübergang von Chile nach Bolivien.
Im Anschluss setzen Sie Ihre Fahrt mit privatem Fahrer in die Nationalreserve Eduardo Avaroa (REA) fort. Diese erstreckt sich über 7.147 km² und liegt südöstlich von Potosí in der Provinz Sud Lípez. Seen, Salzflächen, Vulkane, schneebedeckte Gipfel, Flachland, Thermalbäder, Flüsse sowie eine vielfältige Flora und Fauna verleihen dieser Region eine unvergleichliche Schönheit und besonderen Reiz.
Ein besonderes Highlight erwartet Sie – die Grüne Lagune. Ihre Wasseroberfläche erinnert mit ihrer Farbe an einen riesigen Smaragd. Von hier aus können Sie den atemberaubenden Licancabur Vulkan auf einer Höhe von 5.865 Metern bewundern. Am Nachmittag ist die Helligkeit der Grünen Lagune besonders blendend.
Danach besuchen Sie die Geysire Sol de Mañana – eine spektakuläre Naturschau! In den Kratern sieht man kochende Lava, und die Fontänen aus Dampf und Wasser können eine Höhe von 80 bis 100 Metern erreichen.
Doch der Tag hält noch weitere spektakuläre Erlebnisse bereit: Die Laguna Colorada – Rote Lagune. Mit einer Fläche von 60 km² liegt sie auf 4.278 m ü. d. M. und beeindruckt durch ihr rötliches Wasser. Drei verschiedene Flamingo-Arten bewohnen die Lagune, die als einer der wichtigsten Flamingo-Beobachtungsorte der Region gilt. Der Blick auf das feuerrote Wasser vor schneebedeckten Vulkangipfeln im Hintergrund ist einfach sagenhaft!
Zum Abschluss des Tages fahren Sie zur Lagune Hedionda, wo sich Ihre Unterkunft für die Nacht befindet.
Übernachtung im Hotel Los Flamencos. (F/M/A)
Siebter Reisetag – Salzsee Uyuni
Der Salzsee Uyuni steht heute auf dem Programm. Der größte Salzsee der Welt erstreckt sich mit einer Fläche von über 10.000 km² auf dem bolivianischen Hochland. Die beeindruckende Stille, das kristalline Salz, der klare Himmel, die Kakteen und mit etwas Glück auch Flamingos lassen das Herz höherschlagen. Die Isla Incahuasi ist eine Oase mitten im Salzsee, auf der gigantische, uralte Kakteen und fossile Algen wachsen. Hier genießen Sie Ihr Mittagessen und lassen die faszinierende Aussicht auf sich wirken.
Im Anschluss erfolgt die Weiterfahrt zum Hotel.
Übernachtung heute im spektakulären Salzhotel Luna Salada. (F/M/A)
Achter Reisetag – Von Uyuni nach La Paz
Unser Fahrer holt Sie morgens ab und bringt Sie zum Flughafen Uyuni für einen kurzen Flug nach La Paz. Ihr privater Reiseleiter empfängt Sie am Flughafen La Paz. Zunächst starten Sie mit einer Stadtrundfahrt. In La Paz erleben Sie indigene, koloniale und moderne Viertel sowie bunte, traditionelle Märkte und eine atemberaubende Landschaft, umrahmt vom Hausberg Illimani.
Sie besuchen das Mondtal mit seinen einzigartigen Tonablagerungen, die der Mondoberfläche ähneln. Eine Fahrt mit der lokalen Seilbahn ist ebenfalls inbegriffen, um die Stadt aus der Vogelperspektive kennenzulernen.
Der restliche Tag steht zu Ihrer freien Verfügung – erkunden Sie La Paz auf eigene Faust, es lohnt sich!
Übernachtung im Hotel La Casona. (F/-/-)
Neunter Reisetag – Sonneninsel
Bolivien hat viel zu bieten. Ihre Überlandfahrt von La Paz nach Huatajata führt Sie zu den Ufern des Titicacasees. Dort angekommen unternehmen Sie eine kurze Fahrt zur Cocotoni-Bucht und setzen mit dem Tragflügelboot zur Sonneninsel über. Ihr Reiseleiter erklärt Ihnen die Geschichte der Überreste des Sonnenjungfrauentempels Iñak Uyu und das Leben der Jungfrauen.
Im Anschluss fahren Sie weiter zur Sonneninsel, um den Pilcocaina-Sonnentempel zu besichtigen. Danach unternehmen Sie eine kleine Wanderung zum Hotel, wo Sie Ihr Mittagessen genießen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung, um die Gegend auf eigene Faust zu erkunden. Der Sonnenuntergang auf der Sonneninsel mit Blick über den Titicacasee ist spektakulär und ein besonderes Fotomotiv!
Abendessen und Übernachtung in der Posada del Inca Öko-Lodge. (F/M/A)
Zehnter Reisetag – Weiterfahrt nach Puno
Der Morgen steht Ihnen zur freien Verfügung. Gegen Mittag steigen Sie die originalen Inkastufen hinab zur Heiligen Quelle, die ewige Jugend und Glück versprechen soll. Vielleicht wirkt sie auch für Sie? Das Mittagessen findet heute im archäologischen Restaurant Uma Kollu statt. Im Anschluss fahren Sie mit dem Tragflügelboot nach Copacabana. Dort angekommen, besuchen Sie die wunderschöne Kathedrale.
Nun steht das dritte Land Ihrer Reisekombination Südamerika – die Länder der Anden – auf dem Programm. Grenzübertritt nach Peru und Weiterfahrt nach Puno am Titicacasee.
Übernachtung im Hotel Jose Antonio. (F/M/-)
Elfter Reisetag – nach Cusco
Am nächsten Morgen werden Sie zum Busbahnhof gebracht. Die heutige Fahrt mit dem Bus führt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Ein englischsprachiger Reiseleiter betreut Sie während der Fahrt. Der erste Halt ist beim Museum von Pucara. Pucara war eine der ersten Ansiedlungen auf dem Hochland und datiert zwischen 100 und 300 vor Christus.
Anschließend machen Sie einen kurzen Stopp bei Raya, dem höchsten Punkt der Straße zwischen Puno und Cusco – 4338 m ü. M. Nach dem Mittagessen in Sicuani führt die Tour weiter zu den Racchi-Ruinen, wo Sie den Tempel von Wiracocha, dem Sonnengott der Inkas, besichtigen.
Nach dieser aufschlussreichen und beeindruckenden Fahrt erreichen Sie Cusco. Dort werden Sie von einem privaten Reiseleiter empfangen und zum Hotel gebracht.
Optional: Aufpreis für die Zugfahrt Puno–Cusco mit dem Titicaca Train (nur MO, DO und SA) anstelle der Busfahrt.
Übernachtung im Hotel Costa del Sol Ramada. (F/M/-)
Zwölfter Reisetag – Cusco entdecken
In Cusco gibt es viel zu entdecken. Wir beginnen die heutige Tour mit einem Besuch des Coricancha, auch bekannt als „Sonnentempel“ oder „Goldener Bezirk“. Er wurde vom Inka Pachacútec errichtet und nach der Ankunft der Spanier zum Fundament für den Bau des Santo-Domingo-Klosters genutzt.
Anschließend besichtigen Sie den Dom, das imposanteste Bauwerk am „Plaza de Armas“ (Hauptplatz) und eine der prächtigsten Kirchen der spanischen Kolonialzeit in Amerika. Der Bau begann 1560, wurde mit Steinen aus der Festung Sacsayhuamán errichtet und erst rund ein Jahrhundert später, 1654, vollendet.
Im Anschluss schlendern Sie durch die Festung Sacsayhuamán, ein repräsentatives Werk der Inkas, das die Heilige Stadt schützte. Der Komplex wurde im 15. Jahrhundert mit gewaltigen Steinblöcken erbaut. Schließlich besuchen Sie Puka Pukara, die „Rote Festung“, etwa 7 Kilometer von Cusco entfernt, bevor Sie nach einem aufschlussreichen Tag zum Hotel zurückkehren.
Abends bietet Cusco zahlreiche kulinarische Möglichkeiten. Unsere Südamerika Reisespezialisten beraten Sie gerne! Wie wäre es mit leckerer Ceviche? In Peru meist zubereitet aus frischer Bergforelle – dazu ein guter Tropfen Wein!
Übernachtung im Hotel Costa del Sol Ramada. (F/-/-)
Dreizehnter Reisetag – zum heiligen Tal
Die Reise geht weiter ins Heilige Tal. In Písac besuchen Sie den berühmten Kunsthandwerksmarkt sowie die beeindruckenden Terrassenanlagen des Heiligen Tals. Der Markt besteht aus zahlreichen Ständen, an denen Einheimische ihre handgefertigten Waren ausstellen und verkaufen. Anschließend nehmen Sie Ihr Mittagessen ein und fahren danach nach Ollantaytambo, einer typischen Inka-Stadt.
Übernachtung im Hotel Posada del Inca Yucay. (F/M/-)
Vierzehnter Reisetag – Machu Picchu
Das absolute MUSS einer Peru-Reise erwartet Sie heute. Ihre Reise nach Machu Picchu beginnt mit einem Transfer vom Hotel im Heiligen Tal zum Bahnhof Ollanta. Mit dem Zug fahren Sie rund zwei Stunden nach Aguas Calientes, auch bekannt als „Machu Picchu Pueblo“ (pueblo = Dorf). Dies ist der letzte Haltepunkt vor dem Betreten der Ruinen des bedeutendsten archäologischen Komplexes Perus.
Nach einem kurzen Transfer erreichen Sie Machu Picchu, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und Architektur, das als Heiligtum und Erholungsort für den Inka Pachacútec (Regierungszeit 1438–1471) diente. Machu Picchu, was „Alter Berg“ bedeutet, gilt laut UNESCO als Weltkulturerbe und ist eines der neuen sieben Weltwunder. Atemberaubende Aussichten erwarten Sie!
Übernachtung im Hotel El Mapi. (F/-/A)
Fünfzehnter Reisetag – zurück nach Cusco
Der Tag steht zur freien Verfügung. Es lohnt sich, Machu Picchu zum Sonnenaufgang zu besuchen. Unsere Südamerika-Reiseexperten beraten Sie gerne!
Am Nachmittag kehren Sie mit dem Zug zum Bahnhof Ollanta zurück und die Reise geht weiter zurück nach Cusco.
Optional: Zweiter Eintritt nach Machu Picchu inklusive Busfahrt zur Zitadelle (ohne Reiseleitung).
Übernachtung im Hotel Costa del Sol Ramada in Cusco. Der Abend steht zur freien Verfügung. (F/-/-)
Sechszehnter Reisetag – Abschied von Peru
Siebzehnter Reisetag – Wieder daheim
Sie landen am Nachmittag wieder in Deutschland. Eine ereignisreiche Reise geht zu Ende. (-/-/-)
Peru Bolivien Chile Rundreise – Nicht im Preis enthalten:
- Reiserücktritts- und Gepäckversicherung, Auslandskranken- und Unfallversicherung
- alle nicht erwähnten Getränke und Getränke während der Mahlzeiten
- Trinkgelder generell
- eventuelle Aktivitäten in Freizeit bzw. optionale Ausflüge/Aktivitäten
- Abendtransfers zu lokalen Restaurants, falls nicht im Programm inbegriffen
- eventuelle Taxikosten
- etwaige Visakosten oder Kosten für notwendige PCR-Tests für die Einreise
- Ausgaben persönlicher Natur
- Dienstleistungen, die nicht unter ‚inkludierte Leistungen‘ erwähnt sind
Ihre Unterkünfte – Flair Hotels auf der Peru Bolivien Chile Rundreise:
In diesem Vorschlag sind Hotelstandards im sehr guten Mittelklasse Bereich vorgesehen. Die Hotelauswahl erfolgt nach Ihren persönlichen Wünschen und Ansprüchen an die Hotelstandards, damit Ihre maßgeschneiderte Reise für Sie perfekt wird. Wir schlagen Ihnen bei der Angebotserstellung ausgewählte Optionen vor.
Hotels werden erst bei verbindlicher Buchung angefragt und sind abhängig von der Verfügbarkeit. Änderungen sind vorbehalten.
Ihre Anreise nach Chile Bolivien Peru:
Die Anreise und Langstreckenflüge erfolgen mit einer renommierten Linienfluggesellschaft in Economy-Class.
Wir erstellen im Rahmen des individuellen Reiseangebotes ein maßgeschneidertes und passendes Flugarrangement
Dieses ist abhängig von:
- der zugrunde gelegten Buchungsklasse
- der gewünschten Beförderungsklasse
- der gewünschten Reisedauer, Wochentag und Reise-Saison
- dem gewünschten Abflughafen
Warum diese Peru Bolivien Chile Rundreise so besonders ist
| Ihre Reisehöhepunkte | Das erwartet Sie |
|---|---|
| 🏔 Drei Länder auf einer Reise erleben | Entdecken Sie die faszinierende Vielfalt von Peru, Bolivien und Chile auf einer außergewöhnlichen Rundreise durch die Anden. |
| 🌎 Die Höhepunkte Südamerikas verbinden | Von Machu Picchu über den Titicacasee bis zum Salar de Uyuni und der Atacama-Wüste erleben Sie einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Kontinents. |
| 🏛 Machu Picchu und die Welt der Inka entdecken | Erkunden Sie die legendäre Inka-Stadt und tauchen Sie in die faszinierende Geschichte einer der bedeutendsten Hochkulturen Südamerikas ein. |
| 🧂 Den Salar de Uyuni erleben | Bestaunen Sie die größte Salzwüste der Erde und eines der beeindruckendsten Naturwunder Südamerikas. |
| 🌄 Die Atacama-Wüste entdecken | Erleben Sie spektakuläre Wüstenlandschaften, farbenfrohe Lagunen, Vulkane und einige der klarsten Sternenhimmel weltweit. |
| 🚤 Den Titicacasee kennenlernen | Begegnen Sie traditionellen Andenkulturen und genießen Sie einzigartige Ausblicke auf den höchstgelegenen schiffbaren See der Welt. |
| 🦙 Authentische Begegnungen in den Anden | Lernen Sie die Kultur, Traditionen und Lebensweise der Menschen in Peru, Bolivien und Chile aus nächster Nähe kennen. |
| 🏨 Ausgewählte Unterkünfte genießen | Übernachten Sie in sorgfältig ausgewählten Hotels und Unterkünften, die Komfort, Atmosphäre und besondere Erlebnisse miteinander verbinden. |
| 🚗 Individuell und flexibel reisen | Jede Peru Bolivien Chile Rundreise wird persönlich geplant und auf Ihre Wünsche, Interessen und Ihr Reisetempo abgestimmt. |
| ✨ Unvergessliche Erinnerungen schaffen | Eine außergewöhnliche Südamerika Rundreise voller Naturwunder, Kulturhöhepunkte und einzigartiger Erlebnisse entlang der Anden. |
Eine Reise durch die faszinierendsten Regionen Südamerikas
Diese Peru Bolivien Chile Rundreise verbindet die spektakulärsten Natur- und Kulturwunder Südamerikas auf einer außergewöhnlichen Route. Von den geheimnisvollen Ruinen von Machu Picchu über den tiefblauen Titicacasee bis zur endlosen Weite des Salar de Uyuni und den surrealen Landschaften der Atacama-Wüste erleben Sie einige der beeindruckendsten Reiseziele unseres Planeten.
Die einzigartige Kombination aus Kultur, Geschichte, Natur und authentischen Begegnungen macht diese Reise zu einer der schönsten Südamerika Rundreisen überhaupt. Ob als individuelle Entdeckerreise, komfortable Rundreise oder außergewöhnliche Fernreise durch die Anden – diese Route vereint die Höhepunkte von Peru, Bolivien und Chile zu einem unvergesslichen Reiseerlebnis voller Kontraste, Emotionen und besonderer Momente.
Wichtige Informationen
Allgemeine Reisebedingungen >>
Wichtige Hinweise>>
Formblatt gemäß §651a>>
Unser Angebot gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Buchung. Oben erwähnte Preise basieren auf einer Minimumteilnehmerzahl von zwei zusammen reisenden Gästen und können sich bei Änderung der Teilnehmerzahl und der Saisonzeit ändern. Wir halten keine Zimmer geblockt.
Chile, Bolivien, Peru
Reisen bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt unserer Welt zu entdecken und den eigenen Horizont zu erweitern. Durch den Kontakt mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Traditionen und Lebensweisen können wir nicht nur Neues lernen, sondern auch unsere Empathie und Toleranz gegenüber anderen stärken. Diese Erfahrungen tragen dazu bei, Vorurteile abzubauen und ein tieferes Verständnis für die Vielfalt der Gesellschaften zu entwickeln.
Zudem möchten wir Ihnen einen Einblick in die kulturelle Offenheit des jeweiligen Landes geben: Wie tolerant ist die Gesellschaft gegenüber verschiedenen Lebensweisen? Wie entwickelt sich das gesellschaftliche Verständnis für Diversität und interkulturellen Austausch? Reisen sind eine wunderbare Gelegenheit, neue Kulturen kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und den eigenen Horizont zu erweitern. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Reisen in vielfältige Destinationen zu ermöglichen – auch in Länder, die noch an ihrer Toleranz arbeiten. Gerade diese Orte bieten wertvolle Erfahrungen und fördern gegenseitiges Verständnis sowie Respekt zwischen Menschen unterschiedlicher Hintergründe.
Was gibt es bei eurer Reise nach Chile, Bolivien und Peru zu beachten? Wo liegen die Besonderheiten bzgl. Einreisebestimmungen, Reisegesundheitsvorsorge, Gesetzgebung und aktuellen Regelungen (auch in Bezug auf das Coronavirus)?
Ein Klick auf den Button unten zeigt die aktuellen Länderinformationen.
Bitte beachten Sie, dass für die Einhaltung der Einreisebestimmungen in das Zielland sowie die Einhaltungen der Bestimmungen bei Rückreise nach Deutschland in Bezug auf Covid-19 der Reisegast selbst verantwortlich ist und diese einhalten muss.
(Quelle: Auswärtiges Amt).
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Die Quelle unserer Länderinformationen ist die Seite des Auswärtigen Amtes. Die Informationen werden unverfälscht und unverändert auf unserer Seite dargestellt und sind somit immer aktuell.
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in eurer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige, ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z. B. einen Auslandskrankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass euch Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
