Quelle: Auswärtiges Amt
Die Quelle der hier folgenden Länderinformationen ist die Seite des Auswärtigen Amtes. Die Informationen werden von uns unverfälscht und unverändert auf unserer Seite dargestellt und sind somit immer aktuell.
Link zur Quelle Auswärtigen Amt: www.diplo.de oder www.auswaertiges-amt.de
   Peru
Reise- und Sicherheitshinweise
LGBTIQ Hinweise
- Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen“.
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.
Aktuelles
Sicherheitslage
Nach dem zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen in Peru am 7. Juni 2026 dauert die Auszählung der Stimmen weiter an; Protestaktionen und Demonstrationen verschiedener Interessengruppen sind jederzeit möglich.
In der Metropolregion Lima und der an Lima angrenzenden Region Callao, in den Städten Trujillo und Virú (Region La Libertad) und den Städten Tumbes und Zarumilla (Region Tumbes) gilt weiterhin der Ausnahmezustand
Notstandsanordnungen gelten auch in verschiedenen anderen Regionen des Landes, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage.
- Verfolgen Sie die Sicherheitslage in den peruanischen Medien, z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
- Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
- Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
- Berücksichtigen Sie die Lage vor Ort bei Ihrer Reiseplanung; veranschlagen Sie ausreichend Zeit für Fahrten und Transfers und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
- Versuchen Sie nicht, Blockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
- Tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste ein.
Sicherheit
Siehe Aktuelles
Terrorismus
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
In Peru kann es immer wieder zu anlassbezogenen Protestaktionen und Demonstrationen verschiedener Interessensgruppen kommen.
In verschiedenen Regionen des Landes (v.a.: Pataz, dem VRAEM und an der Grenze zu Ecuador) gilt der Notstand, womit einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt sind, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Das Militär hat die Möglichkeit, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Dies hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf touristische Reisen.
- Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
- Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
- Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
- Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
- Bitte denken Sie auch daran, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
- Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
- Begeben Sie sich nicht zum Flughafen, wenn Sie keinen bestätigten Flug haben, der Zutritt zum Flughafengebäude wird Ihnen nur gegen Vorlage eines Flugtickets gewährt.
Situation an den Grenzen zu Ecuador, Kolumbien und Brasilien
Im Zuge der verschlechterten Sicherheitslage in Ecuador (siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise Ecuador) gilt in den fünf an Ecuador grenzenden Regionen im Norden des Landes (Tumbes, Piura, Cajamarca, Amazonas und Loreto) der Notstand und die Präsenz des Militärs und der Polizeibehörden wurde verstärkt.
Die Landgrenzen zu Ecuador bleiben für den Personenverkehr geöffnet.
Aufgrund einer Anordnung des ecuadorianischen Innenministeriums, wonach alle nicht in Ecuador lebenden Ausländer bei Einreise auf dem Landweg ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen, kann es zu Verzögerungen bei oder Verweigerungen der Einreise von Peru nach Ecuador kommen. Weitere Informationen (auch über evtl. Ausnahmen) bieten die Reise- und Sicherheitshinweisen für Ecuador.
Im Amazonasgebiet Loreto besteht ein Konflikt um die Erdölförderung, der teilweise zur Blockade des Schiffsverkehrs auf dem Ucayali (Canal Puinahua) führt.
Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, also das Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte; es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.
- Informieren Sie sich regelmäßig in den nationalen (sozialen) und lokalen Medien.
- Leisten Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge.
- Meiden Sie grundsätzlich große Menschenansammlungen, Demonstrationen sowie die Armenviertel in Großstädten.
- Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, sind insbesondere in den Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch.
Besonders in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse sowie sexuelle Übergriffe und Waffengewalt.
Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen.
Unweit der Stadt Iquitos (Region Loreto) kam es zu zwei Entführungen von Ausflugsbooten, bei denen die Opfer erst nach Zahlung von Lösegeld freigelassen wurden.
In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busbahnhöfen.
Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.-o.-Tropfen kommen.
Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit „Express-Entführungen“ werden Betroffene gezwungen, Bargeld am Geldautomaten abzuheben. Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt.
Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler" missbraucht. Hierzu wurden diese oftmals längerfristig über das Internet angeworben mit dem Versuch, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.
- Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und in den Bezirken Miraflores und Barranco sowie in Menschenmengen immer besonders vorsichtig.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch.
- Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen lizensierten Taxi- und Busgesellschaften.
- Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi von der Straße.
- Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf.
- Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht.
- Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon.
- Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine Getränke von Unbekannten an.
- Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper.
- Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen großer Geldbeträge oder wertvollen Schmucks und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf.
- Rufen Sie im Notfall die „Policía de Turismo“ (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921.
- Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten (z.B. Angebote über das Internet, auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen) skeptisch und wenden Sie sich ggf. an die Polizei.
Natur und Klima
Erdbeben
Peru liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, sodass es regelmäßig zu schwächeren Erdstößen und ggf. auch zu Erdbeben kommt.
Vulkanausbrüche
Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiterhin aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas (Region Moquegua) werden ggf. Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.
Überschwemmungen
Das Klima ist im östlichen Amazonasgebiet feuchttropisch; im Hochland herrscht tropisches Hochgebirgsklima. An der Küste ist es im Sommer heiß und im Winter kühl.
Insbesondere in der Regenzeit von Dezember bis März können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen und Gefährdungen im Reiseverkehr führen.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation "iPeru" und die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).
- Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung bzw. Ihrem Reiseveranstalter/Hotel über die Situation auf den Überlandstraßen (jahreszeitlich kann es zu Erdrutschen kommen). Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.
Reiseinfos
Siehe Aktuelles und Sicherheit – Innenpolitische Lage (Situation an den Grenzen zu Ecuador, Kolumbien und Brasilien)
Infrastruktur/Verkehr
Aufgrund verschiedener Streiks lokaler und nationaler Transportgewerkschaften kann es landesweit zu Einschränkungen im Personenverkehr kommen. Diese Streiks können kurzfristig angekündigt, aber auch kurzfristig wieder abgesagt werden. Insbesondere im Großraum Lima ist auch mit Protestaktionen zu rechnen. Touristengebiete sind hiervon in der Regel nicht betroffen.
Der technische Zustand der Kleinflugzeuge, die am Flughafen „Maria Reiche“ in Nazca für Flüge über die Nazca-Linien eingesetzt werden, sowie die Qualifikation der Piloten und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften entsprachen in der Vergangenheit nicht europäischem Standard. So kam es zu mehreren Zwischenfällen und mehreren Abstürzen mit Todesfolgen. Die Standards am Flughafen in Pisco, wo ebenfalls Überflüge der Nazca-Linien angeboten werden, sind nach derzeitigen Erkenntnissen besser.
Die Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Küste können über die gesamte Länge mit privaten Pkw oder öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden. Dies gilt auch für Fahrten in die „Sierra“ (Andenhochland) nach Cajamarca, Huaraz (Callejón de Huaylas) Chanchamayo, von Pisco nach Ayacucho, von Nazca nach Cusco und weiter nach Puno, und nach Arequipa, einschließlich Cañón de Colca sowie die Weiterfahrt nach Puno. Im Landesinneren sind einige weitere Hauptverbindungsstraßen gut ausgebaut. In abgelegenen Gegenden sind Verbindungen zwischen größeren Orten oft nicht befestigt und im Hochland gelegentlich – insbesondere wegen Erdrutschen während der Regenzeit – nicht oder nur schwer befahrbar.
Bei Überlandbussen kommt es häufig zu Unfällen mit einer großen Anzahl Toter und Verletzter auch auf dem Weg nach Machu Picchu mit dem Bus über Santa Teresa und Hidroelectrica, wo unbefestigte Gebirgsstraßen befahren werden. Sicherer ist die Anreise nach Machu Picchu mit dem Zug über Aguas Calientes.
- Informieren Sie sich daher fortlaufend über die aktuellen und zu erwartenden Witterungsbedingungen.
Die Nutzung innerperuanischer Flüge und die Mitnahme in Überlandbussen ist nur gewährleistet, wenn ein Pass (bei Busreisen reicht zumeist eine Passkopie) vorgelegt werden kann. Eine Diebstahlsanzeige ist nicht ausreichend.
- Bei Passverlust wenden Sie sich bitte an die Botschaft oder an das Büro des für den Amtsbezirk zuständigen Honorarkonsuls.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt; siehe auch Abschnitt Gesundheit. Notfallmedizinische Dienstleistungen entsprechen, vor allem außerhalb Limas, nicht dem europäischen Niveau.
- Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung bzw. Ihrem Reiseveranstalter/Hotel über die Situation auf den Überlandstraßen (jahreszeitlich kann es zu Erdrutschen kommen). Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
- Führen Sie keine Nachtfahrten mit eigenem Fahrzeug durch; es besteht ein erhöhtes Unfall- und Überfallrisiko.
- Bewahren Sie die an den Mautstationen (peajes) ausgegebenen Tickets gut auf, da Ihnen bei Unfällen oder Pannen damit kostenlose Hilfe zusteht; Notrufnummern sind auf dem Mautticket abgedruckt.
- Nutzen Sie bei Überlandreisen mit dem Bus möglichst nur tagsüber und nur die landesweit operierenden, größeren Busunternehmen (z. B. Cruz del Sur, Peru Hop, Oltursa sowie Excluciva).
- Nehmen Sie Dienstleistungen stets nur von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch und lassen Sie sich nicht „auf der Straße“ überreden. Fremdenführer sollten sich entsprechend ausweisen können. Die lokalen Büros von „iPeru“ helfen rund um die Uhr weiter.
- Achten Sie bei Anreise mit Flussschiffen von Pucallpa oder Yurimaguas aus/nach Iquitos auf die Qualität des Anbieters und der eingesetzten Schiffe und nutzen Sie nur moderne Schiffe. Ansonsten besteht die Gefahr schlechter hygienischer Zustände und schlechter Verpflegung an Bord.
- Führen Sie bitte stets Ihren Reisepass mit.
- Wenden Sie sich bei Beschwerden über die Behandlung oder vermeintliche Übervorteilung durch Hotels, Fluglinien oder Reiseunternehmen an das Amt für Verbraucherschutz INDECOPI.
Wanderungen/Bergtouren/Besuch von Nationalparks
Bergsteiger in der Region Ancash um die Stadt Huaraz können die peruanische Bergwacht „Unidad de Salvamento de Alta Montaña“ vorab kontaktieren. Einige der touristischen Zentren Perus liegen in großer Höhe wie z.B. Cusco auf 3.500, Titicacasee, Puno auf 3.800 und Arequipa auf 2.400 Metern.
Die in manchen archäologischen Parks bestehenden Verbote von Picknicks, Lagerfeuern, Campen u. Ä. sollten unbedingt respektiert werden. Bei Verstößen muss mit Strafverfolgung gerechnet werden.
- Buchen Sie in Iquitos Ausflüge in den Urwald grundsätzlich nur bei offiziellen Agenturen und keinesfalls bei informellen Anbietern auf der Straße.
- Berücksichtigen Sie die große Höhe der genannten Reiseziele bei Ihrer Reisevorbereitung und holen Sie ggf. vorherigen ärztlichen Rat ein, siehe Gesundheit.
Führerschein
Für touristische Aufenthalte werden der deutsche und der internationale Führerschein anerkannt. Eine spanischsprachige Übersetzung des nationalen deutschen Führerscheins ist allerdings empfehlenswert.
Der internationale Führerschein gilt nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein.
Besondere Verhaltenshinweise/Spirituelle Zeremonien
Bei der Teilnahme an Schamanen-Ritualen in den peruanischen Urwaldregionen ist es durch den Genuss der halluzinogen wirkenden Mittel Ayahuasca und San Pedro bereits zu schweren Erkrankungen und sogar Todesfällen gekommen.
- Lassen Sie sich vor der Teilnahme zu solchen Ritualen unbedingt bei „iPeru“ oder bei formell registrierten Tourismusagenturen beraten und nutzen Sie keinesfalls inoffizielle Anbieter.
- Machen Sie offiziellen Anbietern vor einer Teilnahme unbedingt vollständige Angaben zum Gesundheitszustand, um Risiken zu minimieren.
LGBTIQ
- Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Rechtliche Besonderheiten
Drogenbesitz und -handel gelten als Verbrechen und werden mit sehr hohen Gefängnisstrafen geahndet. Personen, bei denen Kokain oder andere Drogen gefunden werden, müssen, auch bei Mitführung „nur“ kleinerer Mengen, mit sofortiger Verhaftung sowie einer Haftstrafe in Höhe von zwei bis 25 Jahren rechnen. Die Haftbedingungen in Peru sind hart und die Gefängnisse in der Regel extrem überbelegt. Hygienische Verhältnisse sowie die Versorgung mit Lebensmitteln sind schlecht.
- Vermeiden Sie jeden Kontakt mit Drogen. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann strafrechtlich relevant sein und erhebliche Folgen haben.
- Führen Sie keinesfalls ohne vorherige Genehmigung der peruanischen Obersten Zollbehörde Kulturgüter aus. Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und haben zudem die Einziehung der Kulturgüter zur Folge, siehe Einreise und Zoll - Einfuhrbestimmungen.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Peruanische Sol (PEN). Die Abhebung von Bargeld an Geldautomaten ist grundsätzlich mit Kreditkarte, hingegen nur sehr eingeschränkt mit Debitkarte (Girocard) möglich. Mit Debitkarten des „V-Pay“-Systems sind grundsätzlich keine Barabhebungen möglich. Mit USD kann vielerorts direkt gezahlt werden.
Bei Problemen mit der Geldversorgung können die einschlägigen international operierenden Finanztransaktionsdienstleister in Anspruch genommen werden. EUR können zumindest in Lima, Arequipa, Puno und Cusco in Wechselstuben umgetauscht werden. Außerhalb größerer Orte ist der Umtausch von EUR und gelegentlich auch USD in PEN problematisch.
Einreise und Zoll
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Alle Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Sollte der Pass nicht die erforderliche Gültigkeitsdauer enthalten, erfolgt eine Zurückweisung an der Grenze (beziehungsweise am Flughafen), auch wenn nur ein kurzer Aufenthaltszeitraum in Peru vorgesehen ist.
Bei der Ausreise von Peru nach Ecuador auf dem Landweg muss für die Einreise nach Ecuador ein Führungszeugnis vorgelegt werden. Weitere Informationen (auch über evtl. Ausnahmen) bieten die Reise- und Sicherheitshinweise für Ecuador.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen pro Halbjahr kein Visum.
Einreisekontrolle
Bei der Einreise über einen der internationalen Flughäfen und Seehäfen (Kreuzfahrtterminals) werden die Einreise- und Aufenthaltsdaten elektronisch von der peruanischen Grenzbehörde erfasst. Die Einreise und die bewilligte Aufenthaltsdauer werden nicht im Reisepass vermerkt; sie werden in der Regel nur mündlich mitgeteilt.
Bei Überschreitung der Aufenthaltsdauer muss bei der Ausreise eine Geldstrafe in Höhe von derzeit 5 PEN pro Tag der Überschreitung bezahlt werden, bevor das Land verlassen werden kann.
Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugtickets vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht.
Die Entscheidung, welche Aufenthaltsdauer im Einzelfall bewilligt wird, obliegt den Grenzbehörden.
- Bitte beachten Sie: es wird nicht automatisch eine Aufenthaltsdauer von 90 Tagen bewilligt, sondern diese bestimmt sich nach Ihren Angaben bei der Einreise.
Bei einer nicht registrierten Einreise auf dem Land- oder Wasserweg gehen die peruanischen Behörden von einem illegalen Aufenthalt aus, der zu erheblichen Problemen und Verzögerungen (mindestens zehn Tage) bei der Ausreise und im ungünstigen Fall zu einer kostenpflichtigen Abschiebung führen kann. Manche Grenzübergänge (etwa bei Einreise aus Bolivien oder Ecuador) können nachts nicht besetzt sein, sodass die Registrierung dort nicht erfolgen kann. In diesem Fall sollten Reisende umgehend und spätestens im nächstgrößeren Ort die Einwanderungsbehörde (Migraciones) aufsuchen.
- Achten Sie unbedingt darauf, dass das Grenzpersonal Ihre Einreise und die bewilligte Aufenthaltsdauer korrekt vermerkt.
- Falls das Grenzpersonal Ihnen die bewilligte Aufenthaltsdauer nicht von sich aus mitteilt, fragen Sie nach, um eine Überschreitung zu vermeiden. Diese zieht eine Strafe nach sich.
- Bei Einreise auf dem Land- oder Wasserweg kümmern Sie sich bitte aktiv darum, einen Einreisestempel zu erhalten. Ohne diesen ist eine Ausreise aus Peru nicht möglich.
- Reisen Sie möglichst tagsüber ein und suchen Sie notfalls bei nicht erfolgter Registrierung umgehend und spätestens im nächstgrößeren Ort die Einwanderungsbehörde auf.
Verlängerung des Aufenthalts
Eine Verlängerung der 90-tägigen Aufenthaltsdauer ist nicht möglich.
Detaillierte Informationen sind in spanischer und englischer Sprache bei der „Superintendencia Nacional de Migraciones“ oder bei den peruanischen Auslandsvertretungen in Deutschland bzw. im Wohnsitzland erhältlich.
Sollte ein Daueraufenthalt in Peru angestrebt werden, muss das entsprechende notwendige Einreisevisum bei der für den Wohnort zuständigen peruanischen Auslandsvertretung beantragt werden. Für die dann in Peru zu beantragende Aufenthaltsgenehmigung wird ein aktuelles deutsches Führungszeugnis mit Apostille und Übersetzung benötigt. Dies sollte bei Einreise mitgeführt werden.
Ein- oder Ausreise über die USA
- Beachten Sie für Reisen über die USA die Einreisebestimmungen für die USA.
Minderjährige
Zur Ausreise aus Peru ist gemäß Mitteilung der peruanischen Einwanderungsbehörde für Minderjährige, die nicht von beiden sorgeberechtigten Eltern begleitet werden, die Vorlage einer von einem peruanischen Notar oder von der zuständigen peruanischen Auslandsvertretung ausgestellten Zustimmungserklärung des nicht mitreisenden Elternteils oder eine gerichtliche Ausreisegenehmigung erforderlich:
- für Minderjährige, die (auch) die peruanische Staatsangehörigkeit besitzen, bei Wohnsitz in Peru oder bei im Ausland wohnhaften Peruanern nach einem Aufenthalt in Peru von über 183 Tagen;
- für Minderjährige, die nicht die peruanische Staatsangehörigkeit besitzen, bei Wohnsitz („Residencia“) in Peru oder bei einem Aufenthalt in Peru von mehr als 183 Tagen.
- Beachten Sie hierzu die Informationen (auf Spanisch und Englisch) der Einwanderungsbehörde "Migraciones".
Einfuhrbestimmungen
Informationen über Zollvorschriften in Peru auf Spanisch und Englisch bietet die peruanische Zollbehörde.
Die Ausfuhr von Kulturgütern bedarf der vorherigen Genehmigung der peruanischen Obersten Zollbehörde. Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und können die Einziehung der Kulturgüter zur Folge haben.
Für die Rückreise aus Peru nach Deutschland wird in Ergänzung der allgemeinen deutschen Zollvorschriften darauf hingewiesen, dass selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Coca-Tee vom deutschen Zoll beschlagnahmt werden und die versuchte Einfuhr von Coca-Tee einen Verstoß gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz darstellt.
Beim Versand elektronischer Apparate, Ersatzteile, Kamerazubehör, Kosmetika u. ä. per Post oder Kurier nach Peru ist die Zollauslösung kostspielig und zeitaufwändig. Sendungen, die für Empfänger in der Provinz bestimmt sind, werden zum Teil in Lima zurückgehalten. Die Deutsche Botschaft Lima und die deutschen Honorarkonsuln in Peru können in diesem Fall nicht tätig werden.
Einreise mit einem Fahrzeug
Die temporäre Einfuhr eines Pkws oder Motorrads für Reisen in Peru ist möglich, aber kompliziert. In aller Regel erteilen die peruanischen Zollbehörden Genehmigungen für 90 Tage, die nicht verlängert werden können. Wenn das Fahrzeug nicht rechtzeitig ausgeführt wird, ist das Risiko einer Beschlagnahmung oder Enteignung sehr hoch.
Tiere
Für Haustiere muss am Schalter des National Agricultural Sanitation Service (SENASA) die Ausstellung der Einfuhrlizenz („licencia de internación“) gegen eine Gebühr in Höhe von rund 50 EUR beantragt werden. Hierfür müssen ein mind. 30 Tage, höchstes 12 Monate altes Impfzeugnis gegen Tollwut sowie ein max. zehn Tage vor Ankunft ausgestelltes Gesundheitszeugnis mit Auflistung aller Impfungen vorgelegt werden. Weitere Informationen erteilt die Botschaft von Peru in Berlin.
Gesundheit
Impfschutz
Pflichtimpfungen
Bei direkter Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Aus Peru kommend kann der Nachweis einer Gelbfieberimpfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.
Reiseimpfungen
Es sind Impfungen gegen Gelbfieber (s. unten) und Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen ab einem Alter von neun Monaten empfohlen, die in Gebiete unterhalb von 2.300 m in folgenden Regionen reisen: Amazonas, Loreto, Madre de Dios, San Martín, Ucayali, Puno, Cusco, Junín, Pasco, Huánuco, hoher Norden von Apurimac, hoher Norden von Huancavelica, Nordosten von Ancash, Osten von La Libertad, Norden und Osten von Cajamarca, Norden und Nordosten von Ayacucho und der Osten von Piura.
Nicht generell empfohlen ist eine Gelbfieberimpfung für Reisen westlich der Anden in die Region Tumbes sowie den Westen und Zentralgebiete von Lambayeque, den Westen von Piura sowie Westen und Zentralgebiete von Cajamarca.
In Gebieten oberhalb von 2.300 m ist keine Gelbfieberimpfung empfohlen.
Standardimpfungen
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Das medizinische Versorgungsangebot ist im privaten Sektor in Lima insgesamt befriedigend und entspricht überwiegend dem Stand von Wissenschaft und Technik. Im öffentlichen Sektor bestehen aufgrund begrenzter Ressourcen Einschränkungen. In ländlichen Regionen nimmt die Versorgungsqualität z.T. drastisch ab. So kann an dünn besiedelten, aber dennoch touristisch reizvollen Orten nicht immer von einer ausreichenden medizinischen Versorgung ausgegangen werden. In Cusco reichen die Behandlungsmöglichkeiten für Schwerverletzte oder schwer Erkrankte oft nicht aus. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten diese Personen daher nach Lima verlegt werden.
- Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
- Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
- Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Ein Gelbfieberrisiko besteht in verschiedenen Gebieten unterhalb von 2.300 Höhenmetern, siehe Impfschutz. Der Anteil an der überwiegend vorkommenden Malaria tertiana, verursacht durch Plasmodium vivax, beträgt 84%. 15% entfallen auf die Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum (überwiegend in Regionen Loreto und Amazonas), 1% entfällt auf andere. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko besteht ganzjährig und ist regional unterschiedlich:
- Hohes Risiko: Provinz Loreto; nördliche Anteile der Provinz Amazonas
- Mittleres Risiko: einige Gebieten unterhalb von 2.500 Höhenmetern östlich der Anden (sofern nicht o. g.); Stadtzentren von Iquitos und Leticia
- Geringes Risiko: restliches Land unterhalb von 2.500 Höhenmetern einschl. der Stadt Puerto Maldonado; nördliche Provinzen im Westen der Anden (Tumbes, Piura) (sofern nicht o. g.)
- Malariafrei: Höhenlagen ab 2500 Höhenmetern; Regionen westlich der Anden, die südlich von Piura liegen; touristische Ziele im Hochland (Machu Picchu, Titicacasee); Städte Cusco, Lima, Arequipa, Ica, Moquegua, Nazca, Puno, Tacna
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die auftreten können: Chikungunyafieber, Denguefieber, Leishmaniose, Oropouche-Fieber und Zikavirus-Infektionen.
- Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
- Es gibt Impfungen gegen Gelbfieber, Chikungunyafieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
- Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
- Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen.
- Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Die Chagas-Krankheit wird über Raubwanzen und verunreinigte Frucht- oder Zuckerrohrsäfte („garapa“) übertragen. Fleckfieber wird durch Läuse, Milben, Zecken und Flöhe übertragen.
- Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien und suchen Sie Ihren Körper im Anschluss sorgfältig ab. Verwenden Sie vor allem in einfachen Unterkünften auf dem Land Bettnetze, um nächtliche Raubwanzenbisse zu vermeiden, siehe Schutz vor Insekten.
- Verzichten Sie auf den Genuss von nicht-industriell verarbeiteten Frucht- und Zuckerohrsäften, z.B. auch von Açaí-Saft.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) treten auch bei Reisenden auf.
- Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
- Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Hantavirus-Infektionen und Leptospirose werden durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. In Peru gibt es zahlreiche Schlangen.
- Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
- Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
- Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
- Sollten Sie von einem Hund oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
- Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
- Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Bei der Höhenkrankheit (Soroche) handelt es sich um eine gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe ab 2.500 Höhenmetern, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2.000 m. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Die meisten gegen die Höhenkrankheit eingesetzten Medikamente sind verschreibungspflichtig.
- Beachten Sie unsere Informationen zur Höhenkrankheit.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Länderinfos zu Ihrem Reiseland
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Weitere Hinweise für Ihre Reise
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.
Insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) drohen mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Durch den Konflikt im Nahen Osten in Folge der Terroranschläge gegen Israel vom 7. Oktober 2023 ergibt sich ein erhöhtes Mobilisierungspotenzial.
Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.
Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.
Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.
Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.
- Verhalten Sie sich sicherheitsbewusst und situationsgerecht.
- Informieren Sie sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland.
- Verfolgen Sie die örtlichen und internationalen Medien.
- Melden Sie verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden.
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen sich unabhängig vom Land und der Dauer des Auslandsaufenthalts in die Krisenvorsorgeliste „Elefand“ des Auswärtigen Amts einzutragen:
Krisenvorsorgeliste
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts und werden fortlaufend aktualisiert. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen und stellen lediglich eine Hilfestellung seitens des Auswärtigen Amtes dar, sie können eine Information durch die zuständigen Stellen des jeweiligen Staates jedoch nicht ersetzen.
Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Bitte beachten Sie, dass Gefahrenlagen oft unübersichtlich sind und sich rasch ändern können. Auch daher können mit größter Sorgfalt recherchierte Informationen unzutreffend oder unvollständig sein. Das Auswärtige Amt empfiehlt deswegen, dass Sie sich vor Reiseantritt etwa an Ihren Transportdienstleister sowie die jeweils zuständige diplomatische oder konsularische Vertretung des Ziellandes wenden.
Bitte beachten Sie auch, dass die Entscheidung über den Antritt einer Reise letztlich immer in Ihrer alleinigen Verantwortung liegt. Eine generelle Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden wird nicht übernommen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Alle Angaben sind abhängig von den individuellen Reiseverhältnissen zu sehen und ersetzen nicht die ärztliche Konsultation sowie eine eingehende medizinische Beratung. Sofern zutreffend, beziehen sich Angaben i.d.R. auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland und sind insbesondere auf längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen und Einreisen aus Drittländern können Abweichungen gelten.
Bitte klären Sie mit Ihrer Krankenkasse oder Krankenversicherung, ob für Ihre Auslandsreise ein adäquater Krankenversicherungsschutz besteht, der auch die Kosten für einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.
Ohne ausreichenden Versicherungsschutz sind vor Ort notwendige Kosten (z.B. Behandlungs- bzw. Krankenhauskosten, Heimflug) grundsätzlich vom Betroffenen selbst zu tragen und können schnell alle Ihre Ersparnisse aufzehren.
Es ist in vielen Ländern üblich, dass die von Ärzten bzw. Krankenhäusern in Rechnung gestellten Kosten noch vor der Entlassung zu begleichen oder gar vorzustrecken sind. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Arzt/das Krankenhaus eine Ausreiseverweigerung für den Patienten erwirkt, wenn die Rechnung nicht beglichen wird.
Viele Reiseandenken unterliegen strengen Einfuhrregeln. Informieren Sie sich rechtzeitig!
Bitte informieren Sie sich bereits vor Antritt Ihrer Reise darüber, welche Reiseandenken aus Artenschutzgründen nicht eingeführt werden dürfen. Nicht wenige Touristen erleben bei ihrer Rückkehr eine böse Überraschung, wenn das Erinnerungsstück vom Zoll beschlagnahmt wird oder sogar Strafen folgen. Auch wenn ein exotisches Souvenir noch so sehr durch seine Besonderheit und Einzigartigkeit beeindruckt - viele Tier- und Pflanzenarten, aus denen derartige Souvenirs hergestellt werden, sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Diese Souvenirs unterliegen strengen Einfuhrbestimmungen.
Der Zoll und das Bundesamt für Naturschutz haben für Reisende das Online-Portal Artenschutz im Urlaub für Reisende eingeführt. Hierüber können Sie sich genau informieren, welche Souvenirs aus welchen Ländern nach Deutschland eingeführt werden dürfen.
Bitte tragen Sie nicht zum illegalen und schädlichen Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen bei. Naturschutzorganisationen sowie Umwelt- und Zollbehörden raten dazu, kein Risiko einzugehen und grundsätzlich auf Mitbringsel zu verzichten, die aus Tieren oder Pflanzen gefertigt wurden. Sie empfehlen stattdessen landestypische Textilien, Keramik, Metall- und Glasarbeiten oder Malereien zu erwerben. Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf von Tier- und Pflanzenprodukten Vorsicht walten lassen, wenn Sie deren Herkunft nicht nachvollziehen können. So fügen Sie der Tier- und Pflanzenwelt Ihres Ferienlandes keinen Schaden zu.
Bitte beachten Sie auch unsere Fragen und Antworten zum Thema „Sicherheitshinweise“ FAQ.
Quelle: Datenschnittstelle des Auswärtigen Amts
Peru, Bolivien und Chile erleben – die perfekte Südamerika Rundreise
Eine Peru Bolivien Chile Rundreise verbindet die faszinierendsten Natur- und Kulturschätze Südamerikas zu einem außergewöhnlichen Reiseerlebnis. Von der beeindruckenden Atacama-Wüste in Chile über den weltberühmten Salar de Uyuni in Bolivien bis zu den legendären Inka-Stätten rund um Machu Picchu in Peru entdecken Sie einige der spektakulärsten Reiseziele des Kontinents auf einer einzigen Route.
Entlang der majestätischen Anden erleben Sie eine außergewöhnliche Vielfalt an Landschaften, Kulturen und Naturwundern. Atemberaubende Bergwelten, jahrtausendealte Traditionen, faszinierende Begegnungen und ausgewählte Unterkünfte machen diese Reise zu einer der beliebtesten Südamerika Rundreisen überhaupt.
Als Spezialisten für individuelle Rundreisen durch Südamerika gestalten wir jede Route persönlich und abgestimmt auf Ihre Wünsche. Ob private Rundreise mit eigenem Reiseleiter, komfortable Individualreise oder aktive Entdeckerreise – Reiseroute, Komfortniveau und Reisedauer werden individuell auf Ihre Vorstellungen angepasst.
Warum Peru, Bolivien und Chile perfekt zusammenpassen
Jedes der drei Länder besitzt seinen ganz eigenen Charakter. Erst die Kombination macht diese Peru Bolivien Chile Rundreise jedoch zu einem außergewöhnlichen Reiseerlebnis.
Chile begeistert mit den spektakulären Landschaften der Atacama-Wüste und den Hochlandlagunen der Anden. Bolivien fasziniert mit ursprünglichen Kulturen, beeindruckenden Altiplano-Landschaften und dem gewaltigen Salar de Uyuni. Peru wiederum verbindet die Geschichte der Inka mit weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie Machu Picchu, Cusco und dem Titicacasee.
Gemeinsam bilden diese Länder eine der abwechslungsreichsten Anden Rundreisen Südamerikas und ermöglichen intensive Einblicke in Natur, Kultur und Geschichte des Kontinents.
Die Kombination aus Machu Picchu, Salar de Uyuni, Titicacasee und Atacama-Wüste vereint einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Südamerikas auf einer einzigen Reise.
Warum diese Route zu den schönsten Südamerika Rundreisen gehört
Nur wenige Reisen verbinden so viele weltberühmte Sehenswürdigkeiten und Naturwunder auf einer einzigen Route. Genau das macht eine Peru Bolivien Chile Rundreise so besonders.
Innerhalb weniger Wochen erleben Sie die kulturellen Höhepunkte der Inka-Zeit, traditionelle Andenkulturen, die größte Salzwüste der Welt und eine der trockensten Regionen unseres Planeten. Die außergewöhnlichen Kontraste zwischen schneebedeckten Andengipfeln, endlosen Salzflächen, tiefblauen Seen und faszinierenden Wüstenlandschaften machen diese Reise zu einer der schönsten Möglichkeiten, Südamerika intensiv kennenzulernen.
Für viele Reisende zählt diese Route deshalb zu den eindrucksvollsten Südamerika Rundreisen in 3 Wochen.
Die Atacama-Wüste – spektakulärer Auftakt im Norden Chiles
Ihre Reise beginnt in Nordchile, wo Sie die einzigartige Landschaft der Atacama-Wüste erwartet. Die trockenste Wüste der Erde beeindruckt mit farbenprächtigen Lagunen, Salzflächen, Vulkanen und einigen der klarsten Sternenhimmel weltweit.
Rund um San Pedro de Atacama entdecken Sie die faszinierenden Hochlandlagunen der Anden und erleben spektakuläre Sonnenuntergänge in einer Landschaft, die oft wie von einem anderen Planeten wirkt. Die Kombination aus absoluter Weite, intensiven Farben und außergewöhnlichen Naturphänomenen macht die Atacama zu einem der größten Höhepunkte dieser Reise.
Salar de Uyuni – das Naturwunder Boliviens
Über das beeindruckende Altiplano führt Ihre Reise weiter nach Bolivien. Höhepunkt dieser Region ist der weltberühmte Salar de Uyuni, die größte Salzfläche der Erde.
Besonders während der Regenzeit verwandelt sich die Salzwüste in einen riesigen Spiegel, der Himmel und Erde miteinander verschmelzen lässt. Dieses einzigartige Naturschauspiel zählt zu den spektakulärsten Landschaftserlebnissen Südamerikas.
Neben dem Salar de Uyuni erleben Sie die Siloli-Wüste, farbenfrohe Hochlandlagunen und die beeindruckenden Landschaften des bolivianischen Andenhochlands.
Titicacasee und Machu Picchu – die kulturellen Höhepunkte Perus
Nach den Naturwundern Boliviens erreichen Sie Peru. Am Titicacasee, dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt, begegnen Sie traditionellen Andenkulturen und genießen spektakuläre Ausblicke auf die umliegenden Berglandschaften.
Den krönenden Abschluss Ihrer Peru Bolivien Chile Rundreise bildet die legendäre Inka-Stadt Machu Picchu. Das UNESCO-Weltkulturerbe zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Südamerikas und begeistert mit seiner spektakulären Lage inmitten der Anden.
Gemeinsam mit Cusco und dem Heiligen Tal der Inka vermittelt die Region faszinierende Einblicke in die Geschichte einer der bedeutendsten Hochkulturen der Welt.
Machu Picchu, Salar de Uyuni und Atacama – drei Weltklasse-Reiseziele auf einer Reise
Nur wenige Reisen weltweit ermöglichen es, gleich mehrere der bekanntesten Natur- und Kulturwunder auf einer einzigen Route miteinander zu verbinden. Genau das macht diese Peru Bolivien Chile Rundreise so außergewöhnlich.
Mit Machu Picchu erleben Sie eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Menschheit und das bekannteste Wahrzeichen Perus. Die spektakulär gelegene Inka-Stadt in den Anden zählt zu den größten Reiseträumen Südamerikas und begeistert mit ihrer einzigartigen Kombination aus Geschichte, Architektur und Natur.
Der Salar de Uyuni in Bolivien fasziniert als größte Salzwüste der Erde mit endlosen weißen Weiten und spektakulären Spiegelungen, die zu den beeindruckendsten Naturphänomenen unseres Planeten gehören. Die außergewöhnliche Landschaft des Altiplano macht diesen Ort zu einem der größten Höhepunkte jeder Südamerika Reise.
Mit der Atacama-Wüste erwartet Sie schließlich eine völlig andere Welt. Farbenprächtige Lagunen, majestätische Vulkane, bizarre Felsformationen und einige der klarsten Sternenhimmel der Erde machen die Region rund um San Pedro de Atacama zu einem der faszinierendsten Reiseziele Chiles.
Die Kombination aus Machu Picchu, Salar de Uyuni und Atacama-Wüste macht diese Peru Bolivien Chile Rundreise zu einer der abwechslungsreichsten und beeindruckendsten Südamerika Rundreisen überhaupt. Kaum eine andere Route verbindet auf so einzigartige Weise kulturelle Höhepunkte, spektakuläre Naturwunder und die faszinierende Vielfalt der Anden.
Individuell geplant – Ihre maßgeschneiderte Peru Bolivien Chile Rundreise
Jede unserer Peru Bolivien Chile Rundreisen wird individuell geplant und auf Ihre persönlichen Wünsche abgestimmt. Als Spezialist für individuelle Rundreisen in Südamerika entwickeln wir Reisekonzepte, die perfekt zu Ihren Interessen, Ihrem Reisetempo und Ihren Vorstellungen passen.
Dank unserer langjährigen Erfahrung als Spezialist für maßgeschneiderte Südamerika Reisen planen wir jede Peru Bolivien Chile Rundreise persönlich und abgestimmt auf Ihre individuellen Wünsche. Dabei entstehen außergewöhnliche Reiseerlebnisse, die die faszinierendsten Natur- und Kulturhöhepunkte Südamerikas mit ausgewähltem Komfort, authentischen Begegnungen und unvergesslichen Momenten verbinden. So wird Ihre Reise durch Peru, Bolivien und Chile zu einem einzigartigen Erlebnis voller Höhepunkte, beeindruckender Landschaften und bleibender Erinnerungen.
17 Reisetage, Reisepreis pro Person ab 5.200 €
Inklusive Fluganreise auf Basis von zwei zusammen reisenden Personen mit Unterbringung im Doppelzimmer
Der Preis gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit. Preise können sich je nach Auswahl des Reisezeitraums und der Reisedauer, sowie der Zimmerkategorie ändern.
Peru Bolivien Chile Hochzeitsreise – außergewöhnliche Flitterwochen durch die Höhepunkte Südamerikas
Eine Peru Bolivien Chile Rundreise eignet sich hervorragend als außergewöhnliche Hochzeitsreise für Paare, die Abenteuer, Natur und besondere Erlebnisse miteinander verbinden möchten. Statt klassischer Flitterwochen an nur einem Ort erleben Sie auf dieser Reise die faszinierendsten Landschaften und Kulturen Südamerikas auf einer einzigartigen Route durch die Anden.
Ihre Reise beginnt in der spektakulären Atacama-Wüste in Chile. Farbenprächtige Lagunen, beeindruckende Vulkane und romantische Sonnenuntergänge schaffen eine Kulisse, die wie geschaffen für unvergessliche Momente zu zweit ist. Die klaren Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre zählen zu den schönsten der Welt und machen jede Nacht zu einem besonderen Erlebnis.
In Bolivien erwarten Sie mit dem Salar de Uyuni, den Hochlandlagunen und den endlosen Weiten des Altiplano einige der eindrucksvollsten Landschaften unseres Planeten. Die spiegelnden Salzflächen, die außergewöhnliche Stille und die spektakulären Naturkulissen bieten ideale Voraussetzungen für romantische Erinnerungen fernab des Alltags.
Den kulturellen Höhepunkt Ihrer Reise erleben Sie in Peru. Am Titicacasee, in Cusco und schließlich in der legendären Inka-Stadt Machu Picchu entdecken Sie die faszinierende Geschichte Südamerikas. Die Verbindung aus jahrhundertealter Kultur, beeindruckender Natur und exklusiven Unterkünften macht diese Region zu einem ganz besonderen Ort für gemeinsame Erlebnisse.
Als Spezialist für maßgeschneiderte Südamerika Reisen gestalten wir Ihre Hochzeitsreise ganz nach Ihren persönlichen Wünschen. Ob luxuriöse Boutique-Hotels, besondere Erlebnisse zu zweit oder eine individuelle Reiseroute mit viel Zeit für Genuss und Entspannung – jede Peru Bolivien Chile Hochzeitsreise wird persönlich geplant und auf Ihre Vorstellungen abgestimmt.
So entstehen Flitterwochen, die weit über eine klassische Hochzeitsreise hinausgehen und zu einer unvergesslichen Entdeckungsreise durch die faszinierendsten Regionen Südamerikas werden.
Wir gestalten Ihre Hochzeitsreise individuell, persönlich und mit viel Liebe zum Detail – für romantische Momente, die bleiben. Fragen Sie bei uns nach! Wir bieten individuell maßgeschneiderte Hochzeitsreisen an, die unvergesslich sind – planen Sie Ihren Urlaub mit dem Spezialisten für maßgeschneiderte Hochzeitsreisen.
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Lesen Sie gerne in unserem Reiseblog. Unser Reiseblog Ecuador-Chile bringt Sie in beide Länder und Sie erfahren eine Menge Tipps und Anregungen aus erster Hand. Lesen Sie auch gerne unsere anderen Reiseblogs nach Südamerika, unsere Erlebnisse aus unserem Reiseblog Argentinien.
Finden Sie hier unsere Vorschläge für weitere Reisen in Südamerika. Darf es ein anderes Land mit Urlaub Südamerika sein? Wie wäre es mit einem Chile Argentinien Rundreise – Highlichts in Patagonien? Einer organisierten Rundreise Chile? Oder einer Reise Argentinien? Wir kombinieren auch Ihre Südamerika Reise mit einer individuellen Rundreise Peru oder einer Rundreise Kolumbien und schneidern die perfekte Gesamtreise für Sie.
Gerne übernehmen wir die Buchung Ihrer ganz persönlichen Urlaubsreise. Lassen Sie sich von unseren individuellen Rundreisen und exklusiven Städtereisen weltweit inspirieren. Für jeden Urlaub finden wir das perfekte exklusive Flair-Hotel, das genau zu Ihnen passt. Wir freuen uns darauf, Ihre Anfrage entgegenzunehmen.
Highlights – Peru Bolivien Chile Rundreise
- Stadtrundfahrt in Santiago de Chile
- Erkundung der Atacama Wüste und Hochlandlagunen in Nordchile rund um San Pedro de Atacama
- atemberaubende Natur Boliviens im Hochland auf dem Weg nach Uyuni
- Uyuni Salzsee – größter Salzsee der Welt
- spektakuläres La Paz im Talkessel
- blau schimmernder Titicacasee und Sonneninsel
- geschichtsträchtiges Cusco mit allen historischen Highlights
- mystische Ausgrabungsstätte Machu Picchu und heiliges Tal
Inklusive auf Ihrer Peru Bolivien Chile Rundreise
- 15 Übernachtungen in 4**** Sterne Hotels mit angegebener Verpflegung (siehe Reiseverlauf)
- Langstreckenflug ab/bis Deutschland in Economyclass mit renommierter Linienfluggesellschaft
- Flug und Sicherheitsgebühren
- deutschsprachige, individuelle Reiseleitung während der Reise
- alle Transporte laut Reiseprogramm
- Inlandsflüge von Santiago nach Calama, von Uyuni nach La Paz und von Cusco nach Lima in Economyclass
- Flug und Sicherheitsgebühren
- Bahn nach Machu Picchu vom Bahnhof in Ollantaytambo
- Eintritte und Touristensteuer zu den angegebenen Besichtigungen
- Mahlzeiten wie im Reiseverlauf angegeben (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Häufige Fragen zur Peru Bolivien Chile Rundreise
Warum lohnt sich eine Peru Bolivien Chile Rundreise?
Eine Peru Bolivien Chile Rundreise zählt zu den abwechslungsreichsten Reisen Südamerikas. Kaum eine andere Route verbindet weltberühmte Kulturstätten, beeindruckende Naturwunder und authentische Begegnungen so eindrucksvoll wie diese Reise durch die Anden. Von der legendären Inka-Stadt Machu Picchu über den Titicacasee bis zum Salar de Uyuni und der Atacama-Wüste erleben Sie einige der größten Highlights des Kontinents auf einer einzigen Reise. Gerade die außergewöhnlichen Kontraste zwischen Kultur, Geschichte, Natur und Abenteuer machen diese Route zu einer der beliebtesten Südamerika Rundreisen überhaupt.
Reichen 3 Wochen für eine Peru Bolivien Chile Rundreise aus?
Ja, drei Wochen gelten als ideale Reisedauer für eine Peru Bolivien Chile Rundreise. In diesem Zeitraum lassen sich die wichtigsten Höhepunkte der drei Länder in angenehmem Tempo erleben. Sie besuchen Machu Picchu, den Titicacasee, den Salar de Uyuni und die Atacama-Wüste, ohne dass die Reise zu hektisch wird. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit für authentische Begegnungen, landschaftliche Höhepunkte und ausgewählte Unterkünfte. Deshalb gehört diese Route zu den beliebtesten Varianten einer Südamerika Rundreise in 3 Wochen.
Warum sollte man Peru, Bolivien und Chile auf einer Reise kombinieren?
Jedes der drei Länder besitzt seinen ganz eigenen Charakter. Peru begeistert mit seiner Inka-Geschichte und kulturellen Schätzen wie Machu Picchu und Cusco. Bolivien beeindruckt durch ursprüngliche Andenlandschaften, den Salar de Uyuni und traditionelle Kulturen. Chile fasziniert mit der spektakulären Atacama-Wüste und einzigartigen Naturerlebnissen. Erst die Kombination dieser Länder ermöglicht eine außergewöhnliche Anden Rundreise, die die landschaftliche und kulturelle Vielfalt Südamerikas besonders intensiv erlebbar macht.
Was sind die größten Highlights einer Peru Bolivien Chile Rundreise?
Zu den bekanntesten Höhepunkten zählen die Inka-Stadt Machu Picchu, das Heilige Tal der Inka, der Titicacasee, der Salar de Uyuni sowie die Atacama-Wüste in Nordchile. Hinzu kommen beeindruckende Andenlandschaften, traditionelle Dörfer, farbenfrohe Hochlandlagunen und einige der spektakulärsten Panoramen Südamerikas. Die Kombination dieser weltberühmten Sehenswürdigkeiten macht die Reise zu einer der abwechslungsreichsten Rundreisen auf dem Kontinent.
Warum ist Machu Picchu so besonders?
Machu Picchu gehört zu den bedeutendsten Kulturstätten der Welt und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Südamerikas. Die ehemalige Inka-Stadt liegt spektakulär eingebettet in die Bergwelt der Anden und vermittelt bis heute faszinierende Einblicke in die Geschichte der Inka-Kultur. Die Verbindung aus beeindruckender Architektur, geheimnisvoller Geschichte und außergewöhnlicher Naturkulisse macht Machu Picchu für viele Reisende zum Höhepunkt ihrer Peru Bolivien Chile Rundreise.
Warum zählt der Salar de Uyuni zu den beeindruckendsten Naturwundern Südamerikas?
Der Salar de Uyuni ist die größte Salzwüste der Welt und eines der bekanntesten Naturwunder Südamerikas. Besonders während der Regenzeit entsteht durch die dünne Wasserschicht auf der Oberfläche ein gigantischer Spiegel, der Himmel und Erde miteinander verschmelzen lässt. Dieses einzigartige Naturschauspiel zieht Reisende und Fotografen aus aller Welt an und zählt zu den eindrucksvollsten Landschaftserlebnissen einer Peru Bolivien Chile Rundreise.
Was macht die Atacama-Wüste so einzigartig?
Die Atacama-Wüste gilt als die trockenste Wüste der Erde und begeistert mit außergewöhnlichen Landschaften. Rund um San Pedro de Atacama erwarten Sie Salzlagunen, Vulkane, Geysire, farbenprächtige Felsformationen und einige der klarsten Sternenhimmel weltweit. Die Region bietet eine beeindruckende Vielfalt an Naturerlebnissen und bildet einen perfekten Kontrast zu den Andenlandschaften Perus und Boliviens.
Welche Rolle spielt der Titicacasee auf dieser Reise?
Der Titicacasee verbindet Peru und Bolivien und gilt als höchstgelegener schiffbarer See der Welt. Neben seiner landschaftlichen Schönheit spielt er auch kulturell eine bedeutende Rolle. Traditionelle Gemeinden, schwimmende Inseln und jahrhundertealte Bräuche vermitteln authentische Einblicke in das Leben der Menschen in den Anden. Für viele Reisende gehört der Titicacasee zu den emotionalsten Stationen der gesamten Rundreise.
Ist die Peru Bolivien Chile Rundreise als Individualreise möglich?
Ja, diese Reise eignet sich hervorragend als individuelle Rundreise. Route, Reisedauer, Unterkünfte und Ausflüge können flexibel an Ihre Wünsche angepasst werden. Ob private Reise mit eigenem Reiseleiter, komfortable Individualreise oder aktive Entdeckertour – jede Reise wird individuell geplant und auf Ihre persönlichen Vorstellungen abgestimmt. Dadurch entsteht ein außergewöhnliches Reiseerlebnis fernab standardisierter Gruppenreisen.
Für wen eignet sich diese Südamerika Rundreise besonders?
Die Reise eignet sich für alle, die die kulturellen und landschaftlichen Höhepunkte Südamerikas intensiv erleben möchten. Besonders Reisende, die Natur, Geschichte und authentische Begegnungen schätzen, finden in dieser Route die perfekte Kombination. Durch die Vielfalt der Erlebnisse eignet sich die Peru Bolivien Chile Rundreise sowohl für Erstbesucher Südamerikas als auch für erfahrene Fernreisende, die die schönsten Regionen der Anden auf einer Reise miteinander verbinden möchten.
Erster Reisetag – Abflug
Ihre große Reise beginnt: Sie fliegen heute ab Deutschland mit einer renommierten Linienfluggesellschaft in Richtung Santiago de Chile. Nachtflug. Economyclass. (-/-/-)
Zweiter Reisetag – Ankunft in Santiago
Dritter Reisetag – Santiago und weiter nach San Pedro
Nach dem Frühstück beginnt Ihr erster Tag voller Eindrücke – Sie entdecken die Hauptstadt! Santiago de Chile ist einerseits eine moderne Metropole eines aufstrebenden Landes, andererseits eine geschichtsträchtige Stadt aus der Kolonialzeit. Während einer privaten Stadtrundfahrt mit Ihrer deutschsprechenden Reiseleitung besuchen Sie den historischen Stadtkern. Im Zentrum erkunden Sie den Präsidentenpalast, ehemals Münzprägeanstalt, daher auch „La Moneda“ genannt. Weiter geht es zum historischen Plaza de Armas mit der Kathedrale und dem alten Postamt. Sie besuchen außerdem den Palacio de la Real Audiencia, der heute das Nationale Historische Museum beherbergt, sowie die Casa Colorada, einstige Residenz des spanischen Gouverneurs.
Vorbei am Cerro San Cristóbal geht es in die modernen Geschäftsviertel der Stadt. In Providencia und Las Condes entdecken Sie gläserne Bürotürme, trendige Restaurants und stilvolle Geschäfte, die zum Bummeln einladen. Die großzügigen Boulevards und schattigen Alleen mit ihrem europäischen Flair bilden einen spannenden Kontrast zum kolonialen Stadtzentrum.
Am Nachmittag reisen Sie weiter: Ihr Transfer bringt Sie vom Hotel zum Flughafen Santiago, von wo aus Sie mit LATAM in der Economy Class nach Calama fliegen – in den faszinierenden Norden Chiles. Die trockenste Wüste der Welt erwartet Sie! Nach der Ankunft in Calama werden Sie von Ihrem privaten Fahrer abgeholt und zum Hotel in San Pedro de Atacama gebracht.
Übernachtung im Hotel Lodge Terrantai. (F/-/-)
Vierter Reisetag – San Pedro de Atacama
Fünfter Reisetag – Nord Chile – Tag zur freien Verfügung
Nach den ersten Programmtagen erwartet Sie heute ein freier Tag, den Sie ganz nach Ihren eigenen Wünschen gestalten können.
Unsere Südamerika-Reisespezialisten haben einige Vorschläge für optionale Touren in der Region für Sie vorbereitet:
Zum Beispiel eine Ganztagesexkursion zu den Geysiren von El Tatio. Wer das Naturschauspiel der Geysire in Aktion erleben möchte, sollte früh aufstehen. Wenn die Morgensonne über die mehr als 4.300 Meter hoch gelegenen heißen Quellen steigt, schießen die Fontänen bis zu 10 Meter in die Luft. Das Licht der aufgehenden Sonne, das die zischenden Fontänen der Geysire in vielen Farben leuchten lässt, bildet einen starken Kontrast zu den aufsteigenden Dampfsäulen und den umliegenden Gipfeln. Die Exkursion startet sehr früh morgens in San Pedro, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Geysirfeld zu sein. Gegen Mittag erfolgt die Rückfahrt nach San Pedro, wo Sie den Nachmittag entspannt verbringen und die ersten Fotos sortieren können.
Übernachtung im Hotel Lodge Terrantai. (F/-/-)
Sechster Reisetag – Hochlandlagunen in Bolivien
Die Reise geht weiter – in das zweite Land unserer Reisekombination Südamerika: Bolivien. Heute Morgen werden Sie abgeholt und zur Grenze Hito Cajón gebracht – ohne Reiseleitung. Hier erfolgt der Grenzübergang von Chile nach Bolivien.
Im Anschluss setzen Sie Ihre Fahrt mit privatem Fahrer in die Nationalreserve Eduardo Avaroa (REA) fort. Diese erstreckt sich über 7.147 km² und liegt südöstlich von Potosí in der Provinz Sud Lípez. Seen, Salzflächen, Vulkane, schneebedeckte Gipfel, Flachland, Thermalbäder, Flüsse sowie eine vielfältige Flora und Fauna verleihen dieser Region eine unvergleichliche Schönheit und besonderen Reiz.
Ein besonderes Highlight erwartet Sie – die Grüne Lagune. Ihre Wasseroberfläche erinnert mit ihrer Farbe an einen riesigen Smaragd. Von hier aus können Sie den atemberaubenden Licancabur Vulkan auf einer Höhe von 5.865 Metern bewundern. Am Nachmittag ist die Helligkeit der Grünen Lagune besonders blendend.
Danach besuchen Sie die Geysire Sol de Mañana – eine spektakuläre Naturschau! In den Kratern sieht man kochende Lava, und die Fontänen aus Dampf und Wasser können eine Höhe von 80 bis 100 Metern erreichen.
Doch der Tag hält noch weitere spektakuläre Erlebnisse bereit: Die Laguna Colorada – Rote Lagune. Mit einer Fläche von 60 km² liegt sie auf 4.278 m ü. d. M. und beeindruckt durch ihr rötliches Wasser. Drei verschiedene Flamingo-Arten bewohnen die Lagune, die als einer der wichtigsten Flamingo-Beobachtungsorte der Region gilt. Der Blick auf das feuerrote Wasser vor schneebedeckten Vulkangipfeln im Hintergrund ist einfach sagenhaft!
Zum Abschluss des Tages fahren Sie zur Lagune Hedionda, wo sich Ihre Unterkunft für die Nacht befindet.
Übernachtung im Hotel Los Flamencos. (F/M/A)
Siebter Reisetag – Salzsee Uyuni
Der Salzsee Uyuni steht heute auf dem Programm. Der größte Salzsee der Welt erstreckt sich mit einer Fläche von über 10.000 km² auf dem bolivianischen Hochland. Die beeindruckende Stille, das kristalline Salz, der klare Himmel, die Kakteen und mit etwas Glück auch Flamingos lassen das Herz höherschlagen. Die Isla Incahuasi ist eine Oase mitten im Salzsee, auf der gigantische, uralte Kakteen und fossile Algen wachsen. Hier genießen Sie Ihr Mittagessen und lassen die faszinierende Aussicht auf sich wirken.
Im Anschluss erfolgt die Weiterfahrt zum Hotel.
Übernachtung heute im spektakulären Salzhotel Luna Salada. (F/M/A)
Achter Reisetag – Von Uyuni nach La Paz
Unser Fahrer holt Sie morgens ab und bringt Sie zum Flughafen Uyuni für einen kurzen Flug nach La Paz. Ihr privater Reiseleiter empfängt Sie am Flughafen La Paz. Zunächst starten Sie mit einer Stadtrundfahrt. In La Paz erleben Sie indigene, koloniale und moderne Viertel sowie bunte, traditionelle Märkte und eine atemberaubende Landschaft, umrahmt vom Hausberg Illimani.
Sie besuchen das Mondtal mit seinen einzigartigen Tonablagerungen, die der Mondoberfläche ähneln. Eine Fahrt mit der lokalen Seilbahn ist ebenfalls inbegriffen, um die Stadt aus der Vogelperspektive kennenzulernen.
Der restliche Tag steht zu Ihrer freien Verfügung – erkunden Sie La Paz auf eigene Faust, es lohnt sich!
Übernachtung im Hotel La Casona. (F/-/-)
Neunter Reisetag – Sonneninsel
Bolivien hat viel zu bieten. Ihre Überlandfahrt von La Paz nach Huatajata führt Sie zu den Ufern des Titicacasees. Dort angekommen unternehmen Sie eine kurze Fahrt zur Cocotoni-Bucht und setzen mit dem Tragflügelboot zur Sonneninsel über. Ihr Reiseleiter erklärt Ihnen die Geschichte der Überreste des Sonnenjungfrauentempels Iñak Uyu und das Leben der Jungfrauen.
Im Anschluss fahren Sie weiter zur Sonneninsel, um den Pilcocaina-Sonnentempel zu besichtigen. Danach unternehmen Sie eine kleine Wanderung zum Hotel, wo Sie Ihr Mittagessen genießen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung, um die Gegend auf eigene Faust zu erkunden. Der Sonnenuntergang auf der Sonneninsel mit Blick über den Titicacasee ist spektakulär und ein besonderes Fotomotiv!
Abendessen und Übernachtung in der Posada del Inca Öko-Lodge. (F/M/A)
Zehnter Reisetag – Weiterfahrt nach Puno
Der Morgen steht Ihnen zur freien Verfügung. Gegen Mittag steigen Sie die originalen Inkastufen hinab zur Heiligen Quelle, die ewige Jugend und Glück versprechen soll. Vielleicht wirkt sie auch für Sie? Das Mittagessen findet heute im archäologischen Restaurant Uma Kollu statt. Im Anschluss fahren Sie mit dem Tragflügelboot nach Copacabana. Dort angekommen, besuchen Sie die wunderschöne Kathedrale.
Nun steht das dritte Land Ihrer Reisekombination Südamerika – die Länder der Anden – auf dem Programm. Grenzübertritt nach Peru und Weiterfahrt nach Puno am Titicacasee.
Übernachtung im Hotel Jose Antonio. (F/M/-)
Elfter Reisetag – nach Cusco
Am nächsten Morgen werden Sie zum Busbahnhof gebracht. Die heutige Fahrt mit dem Bus führt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Ein englischsprachiger Reiseleiter betreut Sie während der Fahrt. Der erste Halt ist beim Museum von Pucara. Pucara war eine der ersten Ansiedlungen auf dem Hochland und datiert zwischen 100 und 300 vor Christus.
Anschließend machen Sie einen kurzen Stopp bei Raya, dem höchsten Punkt der Straße zwischen Puno und Cusco – 4338 m ü. M. Nach dem Mittagessen in Sicuani führt die Tour weiter zu den Racchi-Ruinen, wo Sie den Tempel von Wiracocha, dem Sonnengott der Inkas, besichtigen.
Nach dieser aufschlussreichen und beeindruckenden Fahrt erreichen Sie Cusco. Dort werden Sie von einem privaten Reiseleiter empfangen und zum Hotel gebracht.
Optional: Aufpreis für die Zugfahrt Puno–Cusco mit dem Titicaca Train (nur MO, DO und SA) anstelle der Busfahrt.
Übernachtung im Hotel Costa del Sol Ramada. (F/M/-)
Zwölfter Reisetag – Cusco entdecken
In Cusco gibt es viel zu entdecken. Wir beginnen die heutige Tour mit einem Besuch des Coricancha, auch bekannt als „Sonnentempel“ oder „Goldener Bezirk“. Er wurde vom Inka Pachacútec errichtet und nach der Ankunft der Spanier zum Fundament für den Bau des Santo-Domingo-Klosters genutzt.
Anschließend besichtigen Sie den Dom, das imposanteste Bauwerk am „Plaza de Armas“ (Hauptplatz) und eine der prächtigsten Kirchen der spanischen Kolonialzeit in Amerika. Der Bau begann 1560, wurde mit Steinen aus der Festung Sacsayhuamán errichtet und erst rund ein Jahrhundert später, 1654, vollendet.
Im Anschluss schlendern Sie durch die Festung Sacsayhuamán, ein repräsentatives Werk der Inkas, das die Heilige Stadt schützte. Der Komplex wurde im 15. Jahrhundert mit gewaltigen Steinblöcken erbaut. Schließlich besuchen Sie Puka Pukara, die „Rote Festung“, etwa 7 Kilometer von Cusco entfernt, bevor Sie nach einem aufschlussreichen Tag zum Hotel zurückkehren.
Abends bietet Cusco zahlreiche kulinarische Möglichkeiten. Unsere Südamerika Reisespezialisten beraten Sie gerne! Wie wäre es mit leckerer Ceviche? In Peru meist zubereitet aus frischer Bergforelle – dazu ein guter Tropfen Wein!
Übernachtung im Hotel Costa del Sol Ramada. (F/-/-)
Dreizehnter Reisetag – zum heiligen Tal
Die Reise geht weiter ins Heilige Tal. In Písac besuchen Sie den berühmten Kunsthandwerksmarkt sowie die beeindruckenden Terrassenanlagen des Heiligen Tals. Der Markt besteht aus zahlreichen Ständen, an denen Einheimische ihre handgefertigten Waren ausstellen und verkaufen. Anschließend nehmen Sie Ihr Mittagessen ein und fahren danach nach Ollantaytambo, einer typischen Inka-Stadt.
Übernachtung im Hotel Posada del Inca Yucay. (F/M/-)
Vierzehnter Reisetag – Machu Picchu
Das absolute MUSS einer Peru-Reise erwartet Sie heute. Ihre Reise nach Machu Picchu beginnt mit einem Transfer vom Hotel im Heiligen Tal zum Bahnhof Ollanta. Mit dem Zug fahren Sie rund zwei Stunden nach Aguas Calientes, auch bekannt als „Machu Picchu Pueblo“ (pueblo = Dorf). Dies ist der letzte Haltepunkt vor dem Betreten der Ruinen des bedeutendsten archäologischen Komplexes Perus.
Nach einem kurzen Transfer erreichen Sie Machu Picchu, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und Architektur, das als Heiligtum und Erholungsort für den Inka Pachacútec (Regierungszeit 1438–1471) diente. Machu Picchu, was „Alter Berg“ bedeutet, gilt laut UNESCO als Weltkulturerbe und ist eines der neuen sieben Weltwunder. Atemberaubende Aussichten erwarten Sie!
Übernachtung im Hotel El Mapi. (F/-/A)
Fünfzehnter Reisetag – zurück nach Cusco
Der Tag steht zur freien Verfügung. Es lohnt sich, Machu Picchu zum Sonnenaufgang zu besuchen. Unsere Südamerika-Reiseexperten beraten Sie gerne!
Am Nachmittag kehren Sie mit dem Zug zum Bahnhof Ollanta zurück und die Reise geht weiter zurück nach Cusco.
Optional: Zweiter Eintritt nach Machu Picchu inklusive Busfahrt zur Zitadelle (ohne Reiseleitung).
Übernachtung im Hotel Costa del Sol Ramada in Cusco. Der Abend steht zur freien Verfügung. (F/-/-)
Sechszehnter Reisetag – Abschied von Peru
Siebzehnter Reisetag – Wieder daheim
Sie landen am Nachmittag wieder in Deutschland. Eine ereignisreiche Reise geht zu Ende. (-/-/-)
Peru Bolivien Chile Rundreise – Nicht im Preis enthalten:
- Reiserücktritts- und Gepäckversicherung, Auslandskranken- und Unfallversicherung
- alle nicht erwähnten Getränke und Getränke während der Mahlzeiten
- Trinkgelder generell
- eventuelle Aktivitäten in Freizeit bzw. optionale Ausflüge/Aktivitäten
- Abendtransfers zu lokalen Restaurants, falls nicht im Programm inbegriffen
- eventuelle Taxikosten
- etwaige Visakosten oder Kosten für notwendige PCR-Tests für die Einreise
- Ausgaben persönlicher Natur
- Dienstleistungen, die nicht unter ‚inkludierte Leistungen‘ erwähnt sind
Ihre Unterkünfte – Flair Hotels auf der Peru Bolivien Chile Rundreise:
In diesem Vorschlag sind Hotelstandards im sehr guten Mittelklasse Bereich vorgesehen. Die Hotelauswahl erfolgt nach Ihren persönlichen Wünschen und Ansprüchen an die Hotelstandards, damit Ihre maßgeschneiderte Reise für Sie perfekt wird. Wir schlagen Ihnen bei der Angebotserstellung ausgewählte Optionen vor.
Hotels werden erst bei verbindlicher Buchung angefragt und sind abhängig von der Verfügbarkeit. Änderungen sind vorbehalten.
Ihre Anreise nach Chile Bolivien Peru:
Die Anreise und Langstreckenflüge erfolgen mit einer renommierten Linienfluggesellschaft in Economy-Class.
Wir erstellen im Rahmen des individuellen Reiseangebotes ein maßgeschneidertes und passendes Flugarrangement
Dieses ist abhängig von:
- der zugrunde gelegten Buchungsklasse
- der gewünschten Beförderungsklasse
- der gewünschten Reisedauer, Wochentag und Reise-Saison
- dem gewünschten Abflughafen
Warum diese Peru Bolivien Chile Rundreise so besonders ist
| Ihre Reisehöhepunkte | Das erwartet Sie |
|---|---|
| 🏔 Drei Länder auf einer Reise erleben | Entdecken Sie die faszinierende Vielfalt von Peru, Bolivien und Chile auf einer außergewöhnlichen Rundreise durch die Anden. |
| 🌎 Die Höhepunkte Südamerikas verbinden | Von Machu Picchu über den Titicacasee bis zum Salar de Uyuni und der Atacama-Wüste erleben Sie einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Kontinents. |
| 🏛 Machu Picchu und die Welt der Inka entdecken | Erkunden Sie die legendäre Inka-Stadt und tauchen Sie in die faszinierende Geschichte einer der bedeutendsten Hochkulturen Südamerikas ein. |
| 🧂 Den Salar de Uyuni erleben | Bestaunen Sie die größte Salzwüste der Erde und eines der beeindruckendsten Naturwunder Südamerikas. |
| 🌄 Die Atacama-Wüste entdecken | Erleben Sie spektakuläre Wüstenlandschaften, farbenfrohe Lagunen, Vulkane und einige der klarsten Sternenhimmel weltweit. |
| 🚤 Den Titicacasee kennenlernen | Begegnen Sie traditionellen Andenkulturen und genießen Sie einzigartige Ausblicke auf den höchstgelegenen schiffbaren See der Welt. |
| 🦙 Authentische Begegnungen in den Anden | Lernen Sie die Kultur, Traditionen und Lebensweise der Menschen in Peru, Bolivien und Chile aus nächster Nähe kennen. |
| 🏨 Ausgewählte Unterkünfte genießen | Übernachten Sie in sorgfältig ausgewählten Hotels und Unterkünften, die Komfort, Atmosphäre und besondere Erlebnisse miteinander verbinden. |
| 🚗 Individuell und flexibel reisen | Jede Peru Bolivien Chile Rundreise wird persönlich geplant und auf Ihre Wünsche, Interessen und Ihr Reisetempo abgestimmt. |
| ✨ Unvergessliche Erinnerungen schaffen | Eine außergewöhnliche Südamerika Rundreise voller Naturwunder, Kulturhöhepunkte und einzigartiger Erlebnisse entlang der Anden. |
Eine Reise durch die faszinierendsten Regionen Südamerikas
Diese Peru Bolivien Chile Rundreise verbindet die spektakulärsten Natur- und Kulturwunder Südamerikas auf einer außergewöhnlichen Route. Von den geheimnisvollen Ruinen von Machu Picchu über den tiefblauen Titicacasee bis zur endlosen Weite des Salar de Uyuni und den surrealen Landschaften der Atacama-Wüste erleben Sie einige der beeindruckendsten Reiseziele unseres Planeten.
Die einzigartige Kombination aus Kultur, Geschichte, Natur und authentischen Begegnungen macht diese Reise zu einer der schönsten Südamerika Rundreisen überhaupt. Ob als individuelle Entdeckerreise, komfortable Rundreise oder außergewöhnliche Fernreise durch die Anden – diese Route vereint die Höhepunkte von Peru, Bolivien und Chile zu einem unvergesslichen Reiseerlebnis voller Kontraste, Emotionen und besonderer Momente.
Wichtige Informationen
Allgemeine Reisebedingungen >>
Wichtige Hinweise>>
Formblatt gemäß §651a>>
Unser Angebot gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Buchung. Oben erwähnte Preise basieren auf einer Minimumteilnehmerzahl von zwei zusammen reisenden Gästen und können sich bei Änderung der Teilnehmerzahl und der Saisonzeit ändern. Wir halten keine Zimmer geblockt.
Chile, Bolivien, Peru
Reisen bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt unserer Welt zu entdecken und den eigenen Horizont zu erweitern. Durch den Kontakt mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Traditionen und Lebensweisen können wir nicht nur Neues lernen, sondern auch unsere Empathie und Toleranz gegenüber anderen stärken. Diese Erfahrungen tragen dazu bei, Vorurteile abzubauen und ein tieferes Verständnis für die Vielfalt der Gesellschaften zu entwickeln.
Zudem möchten wir Ihnen einen Einblick in die kulturelle Offenheit des jeweiligen Landes geben: Wie tolerant ist die Gesellschaft gegenüber verschiedenen Lebensweisen? Wie entwickelt sich das gesellschaftliche Verständnis für Diversität und interkulturellen Austausch? Reisen sind eine wunderbare Gelegenheit, neue Kulturen kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und den eigenen Horizont zu erweitern. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Reisen in vielfältige Destinationen zu ermöglichen – auch in Länder, die noch an ihrer Toleranz arbeiten. Gerade diese Orte bieten wertvolle Erfahrungen und fördern gegenseitiges Verständnis sowie Respekt zwischen Menschen unterschiedlicher Hintergründe.
Was gibt es bei eurer Reise nach Chile, Bolivien und Peru zu beachten? Wo liegen die Besonderheiten bzgl. Einreisebestimmungen, Reisegesundheitsvorsorge, Gesetzgebung und aktuellen Regelungen (auch in Bezug auf das Coronavirus)?
Ein Klick auf den Button unten zeigt die aktuellen Länderinformationen.
Bitte beachten Sie, dass für die Einhaltung der Einreisebestimmungen in das Zielland sowie die Einhaltungen der Bestimmungen bei Rückreise nach Deutschland in Bezug auf Covid-19 der Reisegast selbst verantwortlich ist und diese einhalten muss.
(Quelle: Auswärtiges Amt).
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Die Quelle unserer Länderinformationen ist die Seite des Auswärtigen Amtes. Die Informationen werden unverfälscht und unverändert auf unserer Seite dargestellt und sind somit immer aktuell.
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in eurer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige, ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z. B. einen Auslandskrankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass euch Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
