Gran Canaria Reiseblog – Die perfekte Auszeit unter Wintersonne im Februar 2026
Wenn in Deutschland noch Winter herrscht, zeigt sich Gran Canaria von seiner schönsten Seite. Die Insel überrascht mit einer unglaublichen Vielfalt: grüne Täler, spektakuläre Berglandschaften, idyllische Küstenorte und angenehme Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Für uns war diese Reise die perfekte Kombination aus Aktivurlaub auf Gran Canaria, beeindruckenden Naturerlebnissen und erholsamen Tagen am Meer.
Nicht ohne Grund wird Gran Canaria häufig als „Miniaturkontinent im Atlantik“ bezeichnet. Auf vergleichsweise kleinem Raum wechseln sich völlig unterschiedliche Vegetationszonen und Landschaftsformen ab. Während manche Regionen mit ihren Palmen, Küstenorten und dem türkisblauen Meer fast schon an die Karibik erinnern, fühlen sich andere Gegenden mit ihrer üppigen Vegetation, den moosbewachsenen Hängen und den dichten Lorbeerwäldern beinahe wie ein Regenwald an.
Im Inselinneren prägen spektakuläre Berglandschaften, tief eingeschnittene Schluchten, die mit ihrer beeindruckenden Größe und Schönheit durchaus an den Grand Canyon erinnern, sowie ausgedehnte Pinienwälder das Landschaftsbild. Im Süden vermitteln die berühmten Dünen von Maspalomas stellenweise sogar echtes Wüstenflair. Diese außergewöhnliche Vielfalt macht den besonderen Reiz der Insel aus und sorgt dafür, dass jede Region ihren ganz eigenen Charakter besitzt. Man hat oft das Gefühl, innerhalb weniger Kilometer durch völlig unterschiedliche Klimazonen und Landschaften zu reisen.
Gran Canaria – ein Paradies für Wanderfreunde
Schon auf den ersten Kilometern wurde uns bewusst, dass Gran Canaria weit mehr als nur Sonne und Strand zu bieten hat. Die beeindruckenden Berglandschaften im Inselinneren, tiefen Schluchten, grünen Täler und spektakulären Küstenabschnitte machen die Insel zu einem der abwechslungsreichsten Wanderziele Europas.
Besonders faszinierend ist die Vielfalt der Wanderungen auf Gran Canaria. Während einige Routen durch duftende Pinienwälder und traditionelle Bergdörfer führen, eröffnen andere beeindruckende Ausblicke auf Vulkanlandschaften und den Atlantik. Ob rund um Tejeda, am Roque Nublo, in den grünen Regionen von Moya oder durch die Schluchten von Fataga – nahezu jede Wanderung bietet völlig neue Landschaftsbilder.
Gerade die angenehmen Temperaturen im Februar machen Gran Canaria zu einem idealen Ziel für alle, die Aktivurlaub, Naturerlebnisse und Erholung miteinander verbinden möchten. Ob als Gran Canaria Rundreise, Mietwagenreise oder klassischer Wanderurlaub auf Gran Canaria – die Insel bietet ideale Voraussetzungen für individuelle Entdeckungen.
In diesem Gran Canaria Reiseblog nehmen wir Sie mit zu unseren persönlichen Lieblingsorten der Insel. Von spektakulären Wanderungen durch beeindruckende Berglandschaften über charmante Dörfer und historische Altstädte bis hin zu traumhaften Küsten und endlosen Stränden zeigt sich Gran Canaria von seiner vielseitigsten Seite. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie mit uns eine Insel, die mit ihrer landschaftlichen Vielfalt, ihren einzigartigen Naturerlebnissen und ihren abwechslungsreichen Wanderwegen zu den schönsten Reisezielen Europas zählt.
Ankunft auf Gran Canaria – erster Eindruck zwischen Küste, Stadt und Natur
Vom modernen Flughafen nach Tufia und Las Palmas
Unsere Reise begann am modernen Flughafen von Gran Canaria, der sofort einen gepflegten und einladenden Eindruck hinterließ. Die Übernahme unseres Mietwagens verlief unkompliziert und reibungslos. Schnell wurde deutlich, dass die Insel ideal für Individualreisende ist: Die Straßen und Autobahnen sind hervorragend ausgebaut, sodass sich nahezu alle Regionen bequem mit dem Mietwagen erkunden lassen. Wer Gran Canaria individuell entdecken möchte, findet hier beste Voraussetzungen für eine flexible Rundreise.
Eigentlich war unser erstes Ziel die Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria. Doch nur wenige Minuten nach Verlassen des Flughafens entdeckten wir einen Ort, der uns sofort begeisterte: das kleine Fischerdorf Tufia.
Mit seinen weißen Häusern und den markanten blauen Dächern fühlten wir uns für einen Moment eher nach Griechenland oder an die italienische Mittelmeerküste versetzt als auf die Kanaren. Die engen Gassen, die entspannte Atmosphäre und die direkte Lage am Meer verleihen dem Ort einen ganz besonderen Charme. Alles wirkt ruhig, authentisch und angenehm ursprünglich.
Zwischen den traditionellen Fischerbooten befindet sich ein kleiner Strand, der zum Baden und Verweilen einlädt. Die geschützte Bucht ist zudem ein beliebter Treffpunkt für Taucher und Schnorchler. Das kristallklare Wasser und die zahlreichen Fische machen Tufia zu einem der interessantesten Tauch- und Schnorchelspots im Osten von Gran Canaria.
Während die Wellen sanft an die Küste rollen und sich die weißen Häuser malerisch vor dem tiefblauen Atlantik abzeichnen, fällt es leicht, den Alltag für einen Moment zu vergessen. Gerade die Kombination aus Ursprünglichkeit, Küstenidylle und mediterranem Flair macht den besonderen Reiz dieses kleinen Ortes aus.
Bereits dieser erste Zwischenstopp zeigte uns eindrucksvoll, wie vielfältig Gran Canaria ist. Abseits der bekannten Ferienorte finden sich immer wieder authentische Dörfer und versteckte Küstenabschnitte, die den besonderen Charakter der Insel prägen. Tufia gehört für uns zu jenen Orten, die man eher zufällig entdeckt und anschließend nicht mehr vergisst. Schon am ersten Reisetag wurde deutlich, dass Gran Canaria weit mehr zu bieten hat als Sonne, Strand und Meer.
Unser Rundreise-Tipp: Planen Sie nach Ihrer Ankunft einen kurzen Zwischenstopp in Tufia ein, bevor Sie weiter nach Las Palmas de Gran Canaria fahren. Das kleine Fischerdorf vermittelt bereits zu Beginn Ihrer Reise einen authentischen Eindruck von Gran Canaria und ist ein idealer Auftakt für eine individuelle Mietwagenrundreise.
Las Palmas und Las Canteras – urbanes Lebensgefühl am Atlantik
Die Hauptstadt Gran Canarias entdecken
Nach unserem idyllischen Zwischenstopp im kleinen Fischerort Tufia führte uns die Fahrt weiter Richtung Las Palmas de Gran Canaria. Bereits nach wenigen Kilometern veränderte sich die Szenerie spürbar. Die Autobahn füllte sich zunehmend mit Fahrzeugen, der Verkehr nahm deutlich zu und immer mehr Zeichen einer modernen Großstadt tauchten am Straßenrand auf. Große Einkaufszentren, Gewerbegebiete und sogar ein IKEA rauschten an uns vorbei. Schnell wurde deutlich, dass wir uns der größten Stadt der Kanarischen Inseln näherten.
Am Horizont zeichnete sich schließlich die langgestreckte Skyline von Las Palmas de Gran Canaria ab. Vor der Küste lagen große Kreuzfahrtschiffe und Frachter vor Anker, während sich die Hafenanlagen entlang der Küste erstreckten. Palmen säumten die Straßen und Promenaden und verliehen der modernen Stadtkulisse zugleich einen typisch kanarischen Charakter. Unser erster Eindruck war überraschend: Las Palmas de Gran Canaria wirkte auf uns deutlich moderner, internationaler und kosmopolitischer, als wir es erwartet hatten.
Die Inselhauptstadt erinnerte uns mit ihrem urbanen Flair, den zahlreichen Cafés, Restaurants und dem geschäftigen Treiben stellenweise an Barcelona. Gleichzeitig spürt man überall die entspannte kanarische Lebensart. Las Palmas de Gran Canaria ist eine Stadt voller Kontraste, in der historische Architektur auf moderne Stadtviertel, traditionelle Märkte auf trendige Cafés und Surfer auf Geschäftsleute treffen.
Besonders sehenswert ist die historische Altstadt Vegueta. Zwischen kolonialen Gebäuden, kleinen Plätzen und verwinkelten Gassen lässt sich die Geschichte der Stadt entdecken. Zahlreiche Tapasbars, kleine Restaurants und studentisch geprägte Lokale sorgen hier für eine lebendige Atmosphäre. Gerade am Abend füllen sich die Plätze mit Einheimischen und Studierenden, die bei Tapas und einem Glas Wein den Tag ausklingen lassen.
Las Palmas de Gran Canaria gilt aufgrund seines ganzjährig milden Klimas als eine der Städte mit dem angenehmsten Stadtklima weltweit. Selbst im Februar bewegen sich die Temperaturen meist zwischen 20 und 25 Grad. Diese außergewöhnlichen Bedingungen haben dazu beigetragen, dass sich die Stadt in den vergangenen Jahren zu einem der beliebtesten Standorte Europas für digitale Nomaden und Remote Worker entwickelt hat. Die Kombination aus hoher Lebensqualität, moderner Infrastruktur, schnellem Internet, urbanem Leben und unmittelbarer Nähe zum Meer zieht Menschen aus aller Welt an. Entsprechend international, weltoffen und lebendig präsentiert sich die Stadt heute.
Neben den historischen Vierteln bietet Las Palmas de Gran Canaria zahlreiche Parks und Grünanlagen, die für eine hohe Lebensqualität sorgen. Besonders der Parque de Santa Catalina und der wunderschöne Parque Doramas laden zum Verweilen unter Palmen ein und schaffen grüne Oasen mitten in der Großstadt.
Ein weiteres Highlight ist das moderne Aquarium Poema del Mar. Die beeindruckende Anlage zählt zu den bekanntesten Aquarien Europas und begeistert Besucher mit faszinierenden Unterwasserwelten aus den unterschiedlichsten Regionen unseres Planeten. Besonders das riesige Panoramafenster des Tiefsee-Aquariums hinterließ bei uns einen bleibenden Eindruck und macht einen Besuch zu einem lohnenden Erlebnis für Natur- und Meeresliebhaber.
Las Canteras – einer der schönsten Stadtstrände Europas
Das absolute Highlight unseres Besuchs war jedoch die berühmte Playa de Las Canteras. Der mehrere Kilometer lange Stadtstrand zählt zu den schönsten Europas und wird durch ein vorgelagertes natürliches Riff geschützt. Dadurch entstehen ideale Bedingungen zum Schwimmen, Schnorcheln und Baden. Im türkisblauen Wasser lassen sich zahlreiche Fische beobachten, während entlang der kilometerlangen Promenade reges Leben herrscht.
Surfer, Spaziergänger, Einheimische und Urlauber genießen hier gemeinsam die entspannte Atmosphäre. Die vielen Surfschulen, Surferhotels, Cafés und Restaurants verleihen dem Viertel einen internationalen Charakter. Nicht ohne Grund gilt Las Canteras als einer der beliebtesten Surfspots auf Gran Canaria. Trotz des städtischen Umfelds vermittelt der Strand ein entspanntes Urlaubsgefühl und verbindet Großstadtflair mit echtem Strandleben.
Gerade in den Wintermonaten zeigt sich hier einer der großen Vorteile Gran Canarias. Während in Mitteleuropa graue Wintertage dominieren, genießt man an der Playa de Las Canteras angenehme Temperaturen, Sonnenschein und das beruhigende Rauschen des Atlantiks.
Für unseren Gran Canaria Reiseblog war Las Palmas de Gran Canaria eine echte Überraschung. Die Inselhauptstadt hat uns eindrucksvoll gezeigt, wie vielseitig Gran Canaria ist. Kultur, Kulinarik, Strandleben, Natur und modernes Stadtleben gehen hier auf einzigartige Weise ineinander über. Gleichzeitig bildet die Stadt einen idealen Ausgangspunkt, um die beeindruckenden Wanderregionen und Naturhighlights der Insel zu erkunden.
Schon nach den ersten Stunden wurde uns bewusst, weshalb Gran Canaria nicht nur bei Sonnenanbetern und Surfern, sondern auch bei Wanderern und Naturliebhabern so beliebt ist. Die Kombination aus urbanem Leben an der Küste und spektakulären Naturlandschaften im Inselinneren macht die Insel zu einem der abwechslungsreichsten Reiseziele Europas.
Wer Gran Canaria individuell entdecken möchte, sollte Las Palmas de Gran Canaria unbedingt in seine Reiseroute aufnehmen. Die Mischung aus historischem Flair, modernem Lifestyle, internationaler Atmosphäre und dem traumhaften Stadtstrand Las Canteras macht die Inselhauptstadt zu einem perfekten Auftakt für eine individuelle Rundreise.
Unser Stadttipp: Planen Sie für Las Palmas de Gran Canaria mindestens einen ganzen Tag ein. Schlendern Sie durch die historische Altstadt Vegueta, genießen Sie die entspannte Atmosphäre an der Playa de Las Canteras und lassen Sie den Tag in einem der zahlreichen Restaurants direkt an der Strandpromenade ausklingen.
Teror – kanarische Tradition im grünen Herzen der Insel
Charmante Holzbalkone, Wallfahrtsort und Wanderparadies
Nach den lebhaften Eindrücken aus Las Palmas de Gran Canaria zog es uns weiter in das grüne Herz der Insel. Unser Ziel war Teror, einer der schönsten und traditionsreichsten Orte auf Gran Canaria, der nur wenige Kilometer von der Inselhauptstadt entfernt liegt. Bereits auf der Fahrt dorthin veränderte sich die Landschaft spürbar. Die urbane Kulisse wich einer üppig grünen Umgebung mit bewaldeten Hängen, kleinen Tälern und einer Vegetation, die eindrucksvoll zeigt, warum Gran Canaria oft als Miniaturkontinent im Atlantik bezeichnet wird.
Wer auf dem Weg nach Teror etwas Zeit mitbringt, sollte unbedingt einen Zwischenstopp im nahegelegenen Jardín Botánico Canario Viera y Clavijo einlegen. Der größte Botanische Garten Spaniens beherbergt zahlreiche endemische Pflanzenarten der Kanaren und bietet einen faszinierenden Einblick in die außergewöhnliche Flora der Insel. Zwischen Palmen, Kakteen, Lorbeergewächsen und üppiger Vegetation lässt sich bereits erahnen, welche landschaftliche Vielfalt Gran Canaria zu bieten hat.
Mit jedem Kilometer wurde die Natur grüner und ursprünglicher. Die Temperaturen wirkten angenehm mild, die Luft frischer und die Umgebung erinnerte stellenweise eher an eine subtropische Bergregion als an eine klassische Badeinsel im Atlantik. Gerade Wanderfreunde werden diese Region sofort ins Herz schließen.
Teror selbst zählt für uns zu den schönsten Orten der Insel. Das historische Zentrum rund um die Basilika Nuestra Señora del Pino, den wichtigsten Wallfahrtsort Gran Canarias, begeistert mit liebevoll restaurierten Häusern und den typisch kanarischen Holzbalkonen, die zu den bekanntesten Wahrzeichen des Ortes gehören. Beim Spaziergang durch die gepflasterten Straßen spürt man die authentische Seele Gran Canarias. Kleine Geschäfte, traditionelle Cafés und die entspannte Atmosphäre verleihen dem Ort einen ganz besonderen Charme. Besonders am Vormittag lässt sich das Dorf wunderbar erkunden, bevor die Tagesausflügler eintreffen.
Gleichzeitig ist die Region rund um Teror ein hervorragender Ausgangspunkt für Wanderungen auf Gran Canaria. Zahlreiche Wege führen durch grüne Täler, entlang bewaldeter Berghänge und zu aussichtsreichen Punkten mit herrlichen Blicken über die Landschaft des Inselinneren. Die frische Bergluft, die üppige Vegetation und die Ruhe der Natur bilden einen faszinierenden Kontrast zu den Küstenregionen und zur geschäftigen Inselhauptstadt.
Gerade im Februar herrschen hier ideale Bedingungen für ausgedehnte Wanderungen. Während an den Küsten vielerorts Badegäste die Sonne genießen, laden rund um Teror angenehme Temperaturen und sattgrüne Landschaften zu aktiven Entdeckungstouren ein. Wer Gran Canaria ausschließlich mit Strand und Meer verbindet, wird hier eine völlig neue Seite der Insel kennenlernen.
Für uns war Teror die perfekte Kombination aus kanarischer Tradition, beeindruckender Natur und entspanntem Wanderurlaub. Der Ort zeigt eine ursprüngliche, authentische Seite Gran Canarias, die viele Besucher überrascht und nachhaltig begeistert.
Unser Wandertipp: Planen Sie für Teror ausreichend Zeit ein und verbinden Sie den Besuch des historischen Ortskerns mit einer Wanderung durch die grüne Umgebung. Die Kombination aus traditioneller kanarischer Architektur, abwechslungsreicher Natur und herrlichen Ausblicken macht die Region zu einem der schönsten Ziele für einen Wanderurlaub auf Gran Canaria.
Tejeda – eines der schönsten Bergdörfer Spaniens
Atemberaubende Ausblicke im Herzen von Gran Canaria
Nach den grünen Landschaften rund um Teror zog es uns noch tiefer in die beeindruckende Bergwelt von Gran Canaria. Unser Ziel war Tejeda, ein Ort, der nicht nur als eines der schönsten Dörfer Spaniens gilt, sondern für viele Besucher als das landschaftliche Herz der Insel. Bereits die Anfahrt dorthin ist ein Erlebnis für sich. Die Straßen schlängeln sich durch spektakuläre Berglandschaften, vorbei an tiefen Schluchten, schroffen Felsformationen und immer neuen Aussichtspunkten, die fantastische Blicke über die Insel eröffnen.
Mit jedem Höhenmeter wurde die Landschaft beeindruckender. Grüne Berghänge wechselten sich mit dramatischen Felswänden ab, während sich hinter jeder Kurve neue Panoramen auftaten. Schon unterwegs wurde uns bewusst, warum die Bergwelt Gran Canarias zu den schönsten Naturlandschaften Europas zählt.
Bei unserer Ankunft waren wir überwältigt. Eingebettet in eine atemberaubende Kulisse aus Bergen und tiefen Tälern wirkt Tejeda wie ein Dorf aus dem Bilderbuch. Die weißen Häuser schmiegen sich harmonisch an die Hänge, während sich im Hintergrund die markanten Gipfel des Inselinneren erheben. Die Aussicht reicht über grüne Täler und zerklüftete Berglandschaften bis weit in die Ferne und vermittelt stellenweise das Gefühl, über den Wolken zu stehen.
Für uns zählt diese Region zu den schönsten Landschaften der gesamten Kanaren. Gerade hier wird deutlich, warum Gran Canaria häufig als Miniaturkontinent bezeichnet wird. Die Umgebung erinnert stellenweise eher an alpine Regionen als an eine Insel im Atlantik. Grüne Berghänge, duftende Pinienwälder, bizarre Felsformationen und eine überraschend üppige Vegetation prägen das Landschaftsbild. Entlang der Wege wachsen Zitronenbäume, Mandelbäume und zahlreiche weitere Pflanzen, die vom besonderen Mikroklima dieser Region profitieren.
Von Tejeda aus starten zahlreiche Wanderungen auf Gran Canaria durch die beeindruckende Bergwelt der Insel. Die Wege führen durch duftende Pinienwälder, entlang tiefer Schluchten und zu spektakulären Aussichtspunkten mit Blick auf einige der bekanntesten Naturdenkmäler Gran Canarias. Besonders Wanderfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Die klare Bergluft, die Ruhe der Natur und die ständig wechselnden Panoramen machen jede Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf die umliegenden Bergketten, tiefe Barrancos und die charakteristischen Felsformationen, die das Inselinnere prägen. An klaren Tagen reicht der Blick sogar bis zum Atlantik, und mit etwas Glück zeichnet sich am Horizont die Nachbarinsel Teneriffa mit dem majestätischen Teide ab.
Nicht weit von Tejeda erhebt sich zudem der berühmte Roque Nublo, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Kanaren. Die Region gehört zu den beliebtesten Wandergebieten der Insel und bietet ideale Bedingungen für alle, die die ursprüngliche, wilde und zugleich spektakuläre Seite von Gran Canaria entdecken möchten.
Unser Wandertipp: Starten Sie Ihre Wanderung möglichst früh am Morgen. Dann sind die Temperaturen besonders angenehm, die Sicht ist oft hervorragend und die beliebtesten Wanderwege rund um Tejeda und den Roque Nublo noch angenehm ruhig.
Unser Genusstipp: Probieren Sie unbedingt die berühmten Mandel-Spezialitäten von Tejeda. Die traditionellen Süßwaren sind weit über die Inselgrenzen hinaus bekannt und gehören genauso zu einem Besuch wie ein Kaffee auf einer der Aussichtsterrassen. Mit Blick auf die imposante Bergwelt lässt sich hier die besondere Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Ortes perfekt genießen.
Moya – das grüne Gran Canaria erleben
Zwischen Lorbeerwald, Wasserfällen und üppiger Natur
Nach den spektakulären Berglandschaften rund um Tejeda führte uns unsere Reise weiter in den grünen Norden von Gran Canaria. Unser Ziel war Moya, eine Region, die oft als eine der grünsten und ursprünglichsten Gegenden der Insel bezeichnet wird. Schon die Fahrt dorthin verdeutlichte einmal mehr, warum Gran Canaria als Miniaturkontinent bekannt ist. Innerhalb kurzer Zeit wechselte die Landschaft von den schroffen Bergformationen des Inselinneren zu einer überraschend üppigen Vegetation, die man auf einer Kanareninsel kaum erwarten würde.
Rund um Moya erwartet Besucher eine faszinierende Naturkulisse aus tief eingeschnittenen Tälern, dichten Wäldern und sattgrünen Hängen. Nicht umsonst hört man immer wieder, dass sich hier viele wohlhabende Inselbewohner niedergelassen haben. Die außergewöhnlich schöne Umgebung, das angenehme Klima und die beeindruckende Natur machen die Region zu einem begehrten Rückzugsort fernab der touristischen Zentren.
Wer Gran Canaria ausschließlich mit Stränden, Dünen und trockenen Landschaften verbindet, wird hier überrascht. Manche Täler erinnern mit ihrer üppigen Vegetation, den moosbewachsenen Hängen, Farnen und kleinen Wasserläufen beinahe an einen Regenwald. Nach regenreicheren Perioden entstehen sogar kleine Wasserfälle, die sich ihren Weg durch die grüne Landschaft bahnen und der Region einen fast märchenhaften Charakter verleihen.
Besonders für Wanderfreunde ist Moya ein echtes Paradies. Die Wanderwege in Moya führen hier durch uralte Lorbeerwälder (Los Tilos de Moya), entlang kleiner Bäche und durch beeindruckende Schluchten. Teilweise geht es über umgestürzte Baumstämme, vorbei an moosbewachsenen Felsen und über naturbelassene Pfade, die echtes Abenteuergefühl vermitteln. An manchen Stellen fühlt man sich eher wie auf einer Wanderung durch einen subtropischen Regenwald als auf einer Insel im Atlantik. (Barranco de Azuaje)
Immer wieder eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf die grünen Täler des Nordens. Vogelstimmen begleiten die Wanderungen, während die dichte Vegetation für angenehmen Schatten sorgt. Die Luft wirkt frischer, die Temperaturen etwas milder und die Natur zeigt sich von ihrer ursprünglichsten Seite.
Kleine Bauernhöfe schmiegen sich an die Berghänge, verstreute Gehöfte liegen eingebettet zwischen Obstbäumen und Palmen, und über allem liegt eine wohltuende Ruhe, die sofort entschleunigt. Gerade dieser Kontrast zu den lebhaften Küstenorten macht den besonderen Reiz der Region aus.
Für uns gehörte Moya zu den größten Überraschungen der Reise. Die Region zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig Gran Canaria tatsächlich ist. Zwischen Lorbeerwäldern, Wasserläufen, grünen Tälern und beeindruckenden Aussichtspunkten fühlten wir uns zeitweise eher in einer subtropischen Bergregion oder einem Regenwald als auf einer Atlantikinsel.
Wer die ursprüngliche Natur der Insel erleben und einige der schönsten Wanderwege Gran Canarias entdecken möchte, sollte dem grünen Norden unbedingt einen Besuch abstatten. Moya beweist eindrucksvoll, dass Gran Canaria weit mehr ist als Sonne, Strand und Meer.
Unser Naturtipp: Planen Sie genügend Zeit für die Wanderwege rund um Moya ein. Gerade nach regenreicheren Tagen zeigt sich die Region mit ihren kleinen Wasserläufen, moosbewachsenen Wäldern und sattgrünen Tälern von ihrer schönsten Seite und vermittelt stellenweise das Gefühl, durch einen subtropischen Regenwald zu wandern.
Unser Fototipp: Besonders in den Morgenstunden sorgen das weiche Licht und die häufig aufsteigenden Nebelschwaden für eine außergewöhnliche Stimmung. Die grünen Täler und Lorbeerwälder rund um Moya gehören für uns zu den fotogensten Landschaften auf Gran Canaria.
Santa María de Guía – authentischer Norden Gran Canarias
Zwischen Atlantikwellen, Naturpools und den Spuren der Ureinwohner
Nach den üppig grünen Landschaften rund um Moya führte uns unsere Reise weiter entlang der wilden Nordküste von Gran Canaria Richtung Westen. Bereits nach wenigen Kilometern veränderte sich die Landschaft erneut. Die Küste wurde rauer, die Brandung kräftiger und die Wellen des Atlantiks schlugen mit beeindruckender Wucht gegen die dunklen Vulkanfelsen. Immer häufiger entdeckten wir Surfer und Wellenreiter, die die kraftvollen Bedingungen des Nordens nutzten und scheinbar mühelos über die Wellen glitten.
Die Fahrt entlang der Küstenstraße gehört für uns zu den schönsten Panoramarouten der gesamten Insel. Hinter nahezu jeder Kurve eröffneten sich neue Ausblicke auf den tiefblauen Atlantik, schroffe Steilküsten und kleine Ortschaften, die sich malerisch an die Berghänge schmiegen. Anders als im touristisch geprägten Süden zeigt sich Gran Canaria hier ursprünglich, authentisch und angenehm entspannt.
Besonders beeindruckt haben uns die zahlreichen natürlichen Meerwasserbecken entlang der Nordküste. Über Jahrtausende formten Vulkanausbrüche und die Kraft des Atlantiks faszinierende Naturpools, die heute zu den schönsten Badeplätzen der Insel zählen. Während draußen die Wellen spektakulär gegen die Lavaklippen brechen, lässt es sich in den geschützten Becken entspannt schwimmen. Die Kulisse aus schwarzem Lavagestein, türkisblauem Wasser und der ungezähmten Kraft des Ozeans wirkt beinahe surreal.
Unser Ziel war schließlich Santa María de Guía, eine charmante Kleinstadt, die oft im Schatten bekannterer Reiseziele steht. Dabei gehört sie für uns zu jenen Orten, die man häufig eher zufällig entdeckt und anschließend nicht mehr vergisst. Der historische Stadtkern mit seinen gepflegten Häusern, kleinen Plätzen und traditionellen Fassaden vermittelt ein authentisches Bild des kanarischen Alltagslebens fernab der großen Touristenströme.
Die Region ist vor allem für ihren berühmten Queso de Flor bekannt, einen traditionellen Käse, der seit Jahrhunderten nach überlieferten Methoden hergestellt wird. Wer die kulinarische Seite Gran Canarias kennenlernen möchte, sollte hier unbedingt einen Zwischenstopp einlegen.
Doch nicht nur kulturell und kulinarisch hat die Region viel zu bieten. Rund um Santa María de Guía finden Wanderfreunde zahlreiche Möglichkeiten, die abwechslungsreiche Landschaft des Nordens zu erkunden. Die Wanderwege auf Gran Canaria führen durch grüne Täler, entlang spektakulärer Küstenabschnitte und durch landwirtschaftlich geprägte Regionen mit kleinen Bauernhöfen, Obstplantagen und ursprünglichen Dörfern. Immer wieder eröffnen sich fantastische Ausblicke auf den Atlantik und die zerklüftete Nordküste.
Besonders reizvoll sind Wanderungen entlang der Steilküsten, bei denen sich die Kraft des Atlantiks hautnah erleben lässt. Der stetige Blick auf das Meer, die salzige Brise und die unberührte Landschaft machen diese Touren zu einem ganz besonderen Erlebnis. Gleichzeitig laden zahlreiche Aussichtspunkte dazu ein, die wilde Schönheit des Nordens in Ruhe zu genießen.
Ein kulturelles Highlight der Region sind die beeindruckenden Zeugnisse der kanarischen Ureinwohner. Nur wenige Kilometer von Santa María de Guía entfernt befindet sich mit den Höhlensiedlungen und Speicheranlagen der ehemaligen Guanchen eines der bedeutendsten archäologischen Zentren der Insel. Das Cenobio de Valerón. In den Fels gehauene Wohnhöhlen, Vorratsspeicher und Kultstätten geben faszinierende Einblicke in eine Kultur, die lange vor der Ankunft der Spanier auf den Kanaren existierte. Der Besuch dieser historischen Stätten zählt für uns zu den spannendsten kulturellen Erlebnissen auf Gran Canaria.
Für uns war die Region rund um Santa María de Guía ein weiteres eindrucksvolles Beispiel dafür, wie vielfältig Gran Canaria tatsächlich ist. Zwischen rauer Atlantikküste, beeindruckenden Naturpools, aussichtsreichen Wanderwegen, kulinarischen Spezialitäten und den Spuren einer jahrtausendealten Geschichte vereinen sich hier Natur, Kultur und authentisches Inselleben auf ganz besondere Weise.
Gerade die Nordküste hat uns immer wieder überrascht. Sie zeigt eine wilde, ursprüngliche Seite der Insel, die viele Besucher nie zu Gesicht bekommen – und die für uns zu den schönsten Entdeckungen dieser Reise gehörte.
Unser Naturtipp: Verbinden Sie Ihren Besuch in Santa María de Guía mit einem Abstecher zu den natürlichen Meerwasserbecken entlang der Nordküste. Die Kombination aus spektakulären Atlantikwellen und geschützten Naturpools gehört zu den eindrucksvollsten Landschaftserlebnissen auf Gran Canaria.
Unser Kulturtipp: Planen Sie Zeit für die historischen Höhlensiedlungen der ehemaligen Guanchen ein. Die archäologischen Stätten vermitteln spannende Einblicke in die Geschichte der ursprünglichen Bewohner Gran Canarias und zählen für uns zu den beeindruckendsten Kulturstätten der Insel.
Agaete – zwischen Bergen, Atlantik und Europas einzigen Kaffeeplantagen
Ein Bilderbuchort im wilden Nordwesten Gran Canarias
Von Santa María de Guía aus führte uns unsere Reise weiter entlang der Nordwestküste. Mit jedem Kilometer wurde die Landschaft spektakulärer. Die Küste zeigte sich nun von ihrer wildesten Seite. Gewaltige Atlantikwellen trafen auf dunkle Vulkanfelsen, schroffe Klippen ragten aus dem Meer empor und die mächtigen Berge rückten immer näher an die Küste heran. Hier offenbart sich eine der ursprünglichsten und beeindruckendsten Regionen von Gran Canaria.
Allein die Fahrt entlang dieser Küstenstraße war ein Erlebnis. Hinter nahezu jeder Kurve eröffneten sich neue Ausblicke auf den Atlantik, steile Felswände und die raue Schönheit des Nordwestens. Die Landschaft wirkte dramatisch, ursprünglich und fast ein wenig unberührt – ein starker Kontrast zu den bekannten Ferienorten im Süden der Insel.
Unser Ziel war schließlich Agaete, für viele einer der schönsten Orte auf Gran Canaria. Schon bei unserer Ankunft waren wir begeistert. Weiße Häuser, blühende Gärten und die imposante Bergkulisse schaffen eine Atmosphäre wie aus einem Bilderbuch. Anders als die lebhaften Küstenorte im Süden wirkt Agaete entspannt, authentisch und angenehm ursprünglich.
Besonders beeindruckend ist die Lage zwischen den steilen Berghängen des Agaete-Tals und dem tiefblauen Atlantik. Die umliegende Landschaft gehört zweifellos zu den spektakulärsten der gesamten Insel. Hier zeigt sich einmal mehr, weshalb Gran Canaria häufig als Miniaturkontinent bezeichnet wird. Auf engstem Raum treffen grüne Täler, schroffe Gebirge, tiefe Barrancos und eine wilde Atlantikküste aufeinander.
Ein besonderes Highlight ist der malerische Hafenort Puerto de las Nieves. Direkt am Meer laden zahlreiche Restaurants dazu ein, fangfrischen Fisch mit Blick auf den Atlantik zu genießen. Von der Promenade schweift der Blick über das Wasser bis zur Nachbarinsel Teneriffa. Bei klarer Sicht zeichnet sich am Horizont sogar der majestätische Teide ab – ein Anblick, der immer wieder beeindruckt.
Von hier starten zudem die modernen Fähren von Fred. Olsen Express, die Gran Canaria mehrmals täglich mit Teneriffa verbinden. Schon beim Ein- und Auslaufen der Schiffe eröffnet sich ein spektakulärer Blick auf die dramatische Küstenlandschaft des Nordwestens.
Die markanten Felsformationen entlang der Küste – darunter der ehemalige Dedo de Dios – verleihen der Region ihren unverwechselbaren Charakter. Besonders in den Abendstunden entstehen hier eindrucksvolle Fotomotive, wenn das Licht der untergehenden Sonne die Felsen in warme Gold- und Orangetöne taucht.
Wer der Küstenstraße weiter nach Westen folgt, erreicht eine der wildesten Regionen der Insel. Die Strecke gehört für uns zu den spektakulärsten Panoramarouten Gran Canarias. Immer wieder öffnen sich fantastische Blicke auf den Atlantik, steil abfallende Klippen und die unberührte Küstenlandschaft. Am äußersten Westzipfel der Insel wacht ein einsamer Leuchtturm von Sardina del Norte über die Küste und vermittelt eindrucksvoll das Gefühl, am Ende der Welt angekommen zu sein.
Eine weitere Besonderheit der Region sind die berühmten Kaffeeplantagen des Agaete-Tals. Vielen Besuchern ist nicht bewusst, dass hier die einzigen Kaffeeplantagen Europas liegen. Dank des besonderen Mikroklimas gedeihen im fruchtbaren Tal hochwertige Kaffeebohnen, die in kleinen Familienbetrieben angebaut werden. Bei Führungen über die traditionellen Fincas erfährt man Spannendes über den Kaffeeanbau und kann die aromatischen Spezialitäten direkt vor Ort verkosten. Für Kaffeeliebhaber ist dies zweifellos eines der außergewöhnlichsten Erlebnisse auf Gran Canaria.
Auch Wanderfreunde kommen rund um Agaete voll auf ihre Kosten. Die Wanderungen auf Gran Canaria führen hier durch das fruchtbare Agaete-Tal, vorbei an Kaffeeplantagen, Orangen- und Zitronenhainen sowie durch ursprüngliche Berglandschaften. Besonders beeindruckend sind die Routen hinauf in den Naturpark Tamadaba, der mit seinen ausgedehnten Pinienwäldern zu den schönsten Wandergebieten der Insel zählt.
Von den Höhenlagen eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf die Steilküste, den Atlantik und die zerklüfteten Bergketten des Inselinneren. Wer gerne anspruchsvollere Wanderungen unternimmt, findet hier einige der schönsten Bergtouren Gran Canarias. Die Wege führen durch tiefe Schluchten, entlang schroffer Felswände und zu Aussichtspunkten mit nahezu endlosem Blick über den Ozean. Gerade in den Morgenstunden zeigt sich die Landschaft von ihrer schönsten Seite, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Gipfel in goldenes Licht tauchen.
Ein weiteres landschaftliches Highlight ist der berühmte Dragon’s Tail. Die gezackten Bergkämme erinnern tatsächlich an den Rücken eines schlafenden Drachen und zählen zu den spektakulärsten Landschaftsbildern der gesamten Insel. Besonders von den Aussichtspunkten rund um Agaete eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf dieses Naturwunder. Weiter Richtung Süden kann man die Drachenschwanz vom Aussichtspunkt Mirador del Balcón besonders gut bewundern.
Unser persönliches Highlight blieb jedoch der Sonnenuntergang in Agaete. Wenn die Sonne langsam hinter dem Atlantik versinkt, die Felsen in goldenes Licht taucht und das Meer in warmen Farben schimmert, entsteht eine Atmosphäre, die man so schnell nicht vergisst.
Für uns gehört Agaete zu den eindrucksvollsten Orten auf Gran Canaria – ein perfekter Mix aus spektakulärer Natur, grandiosen Wanderungen, regionaler Kulinarik und authentischem kanarischem Lebensgefühl. Gerade dieser wilde Nordwesten zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig und überraschend die Insel sein kann.
Unser Genusstipp: Verbinden Sie den Besuch der Kaffeeplantagen mit einer Führung und einer Verkostung des regional angebauten Kaffees. Die kleinen Familienbetriebe geben spannende Einblicke in den Kaffeeanbau und gehören zu den außergewöhnlichsten Erlebnissen auf Gran Canaria.
Unser Tipp zum Sonnenuntergang: Einer der schönsten Plätze der Insel befindet sich in Puerto de las Nieves. Wenn die Sonne hinter dem Atlantik versinkt und die Küstenlandschaft in warmes Abendlicht taucht, erleben Sie einen der eindrucksvollsten Sonnenuntergänge auf Gran Canaria.
Roque Nublo – Wahrzeichen und Höhepunkt jeder Wanderreise auf Gran Canaria
Die berühmteste Wanderung Gran Canarias
Nach den wilden Küstenlandschaften rund um Agaete zog es uns wieder zurück in die spektakuläre Bergwelt der Insel. Unser Ziel war eines der bekanntesten Wahrzeichen der Kanaren und für viele Besucher der eigentliche Höhepunkt einer Reise nach Gran Canaria: der legendäre Roque Nublo.
Kaum ein Ort wird auf der Insel so häufig erwähnt. Kaum eine Wanderung steht weiter oben auf den Wunschlisten von Reisenden. Jeder möchte dieses Abenteuer erleben, den berühmten Monolithen aus nächster Nähe sehen und den Weg zu einem der beeindruckendsten Aussichtspunkte der Kanaren selbst zurücklegen.
Bereits die Anfahrt ist ein Erlebnis für sich. Die Bergstraßen schlängeln sich durch tiefe Schluchten, vorbei an gewaltigen Felsformationen und spektakulären Aussichtspunkten. Hinter jeder Kurve eröffnen sich neue Panoramen über die Bergwelt des Inselinneren. Das Meer schimmert in der Ferne, während die Gipfel immer näher rücken. Mit jedem Kilometer wächst die Vorfreude auf das Wahrzeichen, das für viele als das Herzstück Gran Canarias gilt.
Und dann erscheint er plötzlich vor uns.
Majestätisch erhebt sich der über 80 Meter hohe Roque Nublo über die umliegende Berglandschaft. Fast wirkt es, als wäre der gewaltige Monolith direkt aus dem Boden gewachsen. Seit Jahrhunderten zieht dieser Ort Menschen in seinen Bann. Bereits die Ureinwohner der Insel verehrten die Region als heiligen Ort. Auch heute liegt über der Landschaft eine besondere Atmosphäre, die sich nur schwer in Worte fassen lässt.
Die Wanderung zum Roque Nublo gehört zu den bekanntesten Wanderungen auf Gran Canaria. Der Weg ist gut ausgebaut und für die meisten Wanderer problemlos zu bewältigen. Dennoch fühlt sich der Aufstieg wie ein kleines Abenteuer an. Schritt für Schritt nähert man sich dem gewaltigen Felsen, während die Aussicht mit jedem Höhenmeter spektakulärer wird.
Schon unterwegs eröffnen sich immer wieder fantastische Blicke auf die zerklüftete Bergwelt der Insel. Tiefe Barrancos schneiden sich durch die Landschaft, grüne Berghänge wechseln sich mit schroffen Vulkanformationen ab und in der Ferne scheint der Atlantik mit dem Horizont zu verschmelzen. Die Kulisse wirkt beinahe surreal und erinnert eher an die Landschaften Nordamerikas als an eine Insel mitten im Atlantik.
Oben angekommen erwartet Besucher ein Panorama, das selbst erfahrene Wanderer sprachlos werden lässt. Die Blicke schweifen über tiefe Täler, gewaltige Bergketten, bizarre Felsformationen und die unberührte Natur des Inselinneren. Hier wird eindrucksvoll sichtbar, warum Gran Canaria als Miniaturkontinent bezeichnet wird.
Besonders faszinierend ist die Stimmung rund um den Monolithen selbst. Die gewaltigen Felsen, die Weite der Landschaft und die Ruhe dieses Ortes erzeugen ein fast magisches Gefühl. Es ist einer jener Momente, in denen man automatisch innehält, tief durchatmet und einfach nur die Aussicht genießt.
Mit etwas Glück zeigt sich am Horizont sogar eines der schönsten Naturschauspiele der Kanaren. An klaren Tagen erhebt sich die Nachbarinsel Teneriffa mit dem majestätischen Teide über dem Atlantik. Spaniens höchster Berg scheint dann über den Wolken zu schweben und bildet gemeinsam mit dem Roque Nublo eine Kulisse, die man so schnell nicht wieder vergisst.
Gerade im Februar herrschen hier ideale Bedingungen für Wanderungen. Während große Teile Europas noch von Winter, Kälte und grauem Himmel geprägt sind, genießt man auf den Höhen Gran Canarias angenehme Temperaturen, klare Luft und oftmals fantastische Fernsichten.
Für uns war der Roque Nublo weit mehr als nur eine Sehenswürdigkeit. Es war einer jener Orte, die man nicht einfach besucht, sondern erlebt. Die besondere Stimmung, die spektakuläre Naturkulisse und das Gefühl, auf einem der bekanntesten Aussichtspunkte der Kanaren zu stehen, machten diesen Moment zu einem der emotionalsten Höhepunkte unserer gesamten Reise.
Wer einen Wanderurlaub auf Gran Canaria plant, sollte den Roque Nublo unbedingt auf seine Liste setzen. Kaum ein anderer Ort vereint die beeindruckende Natur, die Geschichte der Insel und die landschaftliche Vielfalt Gran Canarias so eindrucksvoll wie dieses Wahrzeichen im Herzen der Insel. Für uns war es einer jener magischen Orte, die noch lange nach der Reise in Erinnerung bleiben.
Unser Wandertipp: Starten Sie möglichst früh am Morgen oder am späten Nachmittag. Dann sind die Temperaturen angenehm, das Licht besonders stimmungsvoll und die beliebtesten Wanderwege rund um den Roque Nublo deutlich weniger frequentiert.
Unser Fototipp: Einer der schönsten Momente erwartet Sie kurz vor Erreichen des Monolithen. Mit dem Teide im Hintergrund und den markanten Felsformationen im Vordergrund entstehen hier einige der eindrucksvollsten Landschaftsaufnahmen auf Gran Canaria.
Auf einen Blick – Wanderung zum Roque Nublo
| Information | Details |
|---|---|
| Startpunkt | Parkplatz Degollada de La Goleta. Anreise: ideal mit dem Mietwagen |
| Ziel | Roque Nublo (1.813 m) |
| Strecke | ca. 3 bis 3,5 km (Hin- und Rückweg) |
| Gehzeit | ca. 1,5 bis 2 Stunden |
| Höhenmeter | ca. 180–220 hm |
| Schwierigkeit | Leicht bis mittel |
| Wegbeschaffenheit | Gut ausgebauter Wanderweg mit steinigen Abschnitten |
| Geeignet für | Wanderer mit normaler Kondition, Familien mit größeren Kindern |
| Beste Reisezeit | Ganzjährig, besonders Februar bis Mai sowie Oktober bis Dezember |
| Highlight | Roque Nublo, Panoramablick über Gran Canaria und bei klarer Sicht bis zum Teide auf Teneriffa |
Wichtiger Hinweis: Der Zugang zum Roque Nublo ist inzwischen teilweise reglementiert. Je nach Saison und Besucheraufkommen kann eine vorherige Reservierung des Parkplatzes oder die Anreise mit einem Shuttlebus erforderlich sein. Informieren Sie sich daher vor Ihrem Besuch über die aktuell geltenden Regelungen.
Paisaje Protegido de Fataga – die wilde Schönheit des Südens
Wandern durch Schluchten, Palmenoasen und Landschaften wie aus 1001 Nacht
Nach dem unvergesslichen Erlebnis am Roque Nublo setzten wir unsere Reise weiter Richtung Süden fort. Die spektakulären Bergstraßen führten uns durch einige der schönsten Landschaften, die wir auf Gran Canaria erleben durften. Hinter nahezu jeder Kurve eröffneten sich neue Panoramen: schroffe Felsformationen, tief eingeschnittene Schluchten und beeindruckende Berglandschaften, die bis zum Horizont reichten.
Je weiter wir uns dem Süden näherten, desto deutlicher spürten wir den Wandel der Insel. Die Temperaturen stiegen spürbar an, die Vegetation wurde trockener und immer wieder erhaschten wir zwischen den Berggipfeln erste Blicke auf den Atlantik. In der Ferne zeichneten sich bereits die berühmten Dünen von Maspalomas ab, die wie eine kleine Wüste am Meer wirken. Mit jedem Kilometer stieg die Vorfreude auf Palmen, Strand und Sonne.
Dann erreichten wir eine Landschaft, die uns vollkommen überraschte. Plötzlich öffnete sich vor uns ein traumhaftes Tal, eingebettet in einen riesigen Palmenhain. Tausende Palmen säumten die Hänge und bildeten eine grüne Oase inmitten der schroffen Bergwelt. Zwischen den Palmen entdeckten wir kleine Farmen, auf denen sogar Kamele zu sehen waren. Für einen Moment fühlten wir uns nicht mehr auf den Kanaren, sondern irgendwo zwischen Marokko und dem Orient. Die Szenerie erinnerte uns an die Geschichten aus 1001 Nacht und verlieh diesem Ort eine beinahe magische Atmosphäre.
Wir befanden uns im Paisaje Protegido de Fataga, einem geschützten Landschaftsgebiet, das zu den eindrucksvollsten Naturregionen von Gran Canaria zählt. Die Region zeigt die Insel von ihrer ursprünglichen Seite: gewaltige Felsformationen, tiefe Barrancos, terrassenförmig angelegte Berghänge und weitläufige Palmenoasen prägen das Landschaftsbild.
Das malerische Dorf Fataga auf Gran Canaria, das auch als „Tal der 1000 Palmen“ oder „Tal der tausend Palmen“ bekannt ist, fügt sich harmonisch in diese beeindruckende Kulisse ein. Die weiß getünchten Häuser schmiegen sich an die Berghänge, während enge Gassen und kleine Plätze eine Atmosphäre schaffen, die zum Verweilen einlädt. Hier scheint die Zeit ein wenig langsamer zu vergehen als in den lebhaften Küstenorten der Insel.
Für Wanderfreunde gehört die Region rund um Fataga auf Gran Canaria zweifellos zu den schönsten Wandergebieten der Insel. Die Wanderungen bei Fataga führen hier durch spektakuläre Schluchten, vorbei an Palmenhainen und über alte Hirtenpfade, die bereits seit Jahrhunderten genutzt werden. Immer wieder eröffnen sich fantastische Ausblicke auf die umliegenden Berge, die weiten Täler und die faszinierende Landschaft des Inselinneren. Besonders beeindruckend fanden wir den Kontrast zwischen den kargen Felsformationen und den überraschend grünen Oasen entlang der Wasserläufe.
Je nach Jahreszeit sorgen kleine Bäche, blühende Pflanzen und schattenspendende Palmen für eine beinahe tropische Atmosphäre. Genau hier wird deutlich, weshalb Gran Canaria häufig als „Miniaturkontinent“ bezeichnet wird. Innerhalb kürzester Zeit wechselt die Landschaft von alpinen Bergregionen über das Tal der 1000 Palmen bis hin zu fast wüstenartigen Gebieten im Süden.
Für uns gehörte die Region rund um Fataga auf Gran Canaria zu den emotionalsten Landschaftserlebnissen der gesamten Reise. Die Kombination aus spektakulärer Natur, orientalischem Flair, ursprünglichen Dörfern und hervorragenden Wandermöglichkeiten macht diesen Teil der Insel zu einem absoluten Highlight. Wer die wahre Vielfalt von Gran Canaria entdecken möchte, sollte sich unbedingt Zeit für diese einzigartige Landschaft im Tal der 1000 Palmen nehmen.
Auf dem Weg Richtung Küste wurde die Vorfreude schließlich immer größer. Das Meer rückte näher, die Temperaturen stiegen weiter an und die ersten Palmenalleen kündigten bereits den Süden der Insel an. Fataga war für uns der perfekte Übergang zwischen der faszinierenden Bergwelt im Inselinneren und den traumhaften Stränden rund um Maspalomas – ein Ort, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Unser Wandertipp: Die Wanderwege rund um Fataga auf Gran Canaria gehören zu den abwechslungsreichsten der Insel. Festes Schuhwerk und ausreichend Trinkwasser sind empfehlenswert, denn je nach Route wechseln sich schattige Palmenoasen und sonnige Bergabschnitte regelmäßig ab. Besonders das Tal der 1000 Palmen begeistert mit seiner außergewöhnlichen Landschaft und den herrlichen Ausblicken.
Unser Fototipp: Die schönsten Aufnahmen gelingen am späten Nachmittag, wenn das warme Sonnenlicht die Palmenhaine, Felsformationen und weißen Häuser von Fataga in ein stimmungsvolles Licht taucht. Besonders von den Aussichtspunkten oberhalb des Tals der 1000 Palmen eröffnen sich beeindruckende Panoramablicke.
San Agustín – entspannter Ausklang zwischen Palmen, Meerblick und kanarischer Gelassenheit
Die ruhige Seite des Südens von Gran Canaria
Nach den beeindruckenden Wanderungen durch die Bergwelt, den spektakulären Landschaften rund um den Roque Nublo, den grünen Tälern im Norden und den wilden Küstenabschnitten der Insel sehnten wir uns nach einigen entspannten Tagen am Meer. Unsere letzte Station führte uns deshalb nach San Agustín auf Gran Canaria, einem der angenehmsten und ruhigsten Ferienorte im Süden der Insel.
Bereits die Anfahrt entlang der Südküste war ein Erlebnis. Immer wieder eröffneten sich traumhafte Ausblicke auf den Atlantik, kleine Buchten und die weitläufigen Strände der Südküste. Palmen, gepflegte Parkanlagen und üppig bepflanzte Grünflächen säumten die Straßen. In der Ferne konnten wir bereits die berühmten Dünen von Maspalomas erkennen, die sich wie eine goldene Wüstenlandschaft am Horizont abzeichneten.
Trotz der Nähe zu den lebhaften Ferienorten Playa del Inglés und Maspalomas präsentiert sich San Agustín auf Gran Canaria deutlich ruhiger, grüner und entspannter. Statt großer Einkaufszentren und lebhafter Promenaden prägen gepflegte Hotelanlagen, tropische Gärten, Palmenhaine und weitläufige Grünflächen das Bild. Besonders auffällig ist die enorme Pflanzenvielfalt. Überall wachsen Palmen, Bougainvillea, Kakteen, Drachenbäume und exotische Blühpflanzen. Mit etwas Glück entdeckt man sogar die zahlreichen grünen Papageien, die sich in den vergangenen Jahren auf Gran Canaria angesiedelt haben und heute vielerorts durch die Palmenkronen fliegen.
Unsere Unterkunft war das Buganvilla Hotel & Spa, das uns bereits beim Check-in begeisterte. Der Ausblick von unserem Zimmer war schlichtweg spektakulär. Vor uns lag die Küste von San Agustín, dahinter das tiefblaue Meer und in der Ferne zeichneten sich die berühmten Dünen von Maspalomas ab. Besonders bei Sonnenaufgang und in den Abendstunden bot sich hier eine traumhafte Kulisse, die wir jeden Tag aufs Neue genossen.
Entspannung zwischen Palmen, Gärten und Atlantik
Was uns an San Agustín besonders gefallen hat, war die entspannte Atmosphäre. Die gepflegten Gartenanlagen, die vielen Palmen und die direkte Lage am Meer schaffen eine Umgebung, die sofort für Entschleunigung sorgt. Während in anderen Urlaubsorten oft Hektik herrscht, scheint hier alles etwas langsamer und gelassener zu verlaufen.
Die kilometerlange Küstenpromenade lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Immer wieder eröffnen sich herrliche Blicke auf den Atlantik, die umliegenden Strände und die vulkanische Küstenlandschaft. Gerade in den Wintermonaten ist es ein besonderes Gefühl, bei angenehmen Temperaturen entlang des Meeres zu spazieren, während in weiten Teilen Europas graues Winterwetter herrscht.
Unsere persönlichen Tipps für San Agustín
Aussichtsplattform oberhalb von San Agustín
Ein Ort, der uns besonders begeistert hat, ist die Aussichtsplattform Mirador San Agustin oberhalb von San Agustín. Von hier eröffnet sich ein wunderschöner Blick über die Küste, die gepflegten Hotelanlagen, die üppigen Gärten und den Atlantik. Besonders am frühen Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang herrscht hier eine ganz besondere Atmosphäre. Das Zusammenspiel aus Palmen, tropischem Grün und dem tiefblauen Meer macht diesen Aussichtspunkt zu einem der schönsten Fotospots der Region.
Die kleine Palmenoase Richtung Bahía Feliz
Eine echte Überraschung war für uns die kleine Palmenoase oberhalb von San Agustín in Richtung Bahía Feliz. Sie wurde von einem Künstler angelegt und ist zwar nicht besonders groß, wirkt aber durch die Vielzahl der Palmen wie ein kleiner Palmenwald. Zwischen den dicht stehenden Palmen entsteht eine fast tropische Atmosphäre, die man an dieser Stelle kaum erwarten würde. Für uns war dies einer der schönsten versteckten Orte im Süden der Insel.
Küstenwanderung zum Piratenstrand und nach Bahía Feliz
Sehr empfehlen können wir auch den Küstenweg von San Agustín Richtung Bahía Feliz. Der Spaziergang führt direkt am Atlantik entlang und vorbei am sogenannten Piratenstrand, einer kleinen naturbelassenen Bucht mit ganz besonderem Charme.
Während man dem Weg folgt, begleiten einen das Rauschen der Wellen, die salzige Meeresluft und immer wieder fantastische Ausblicke auf den Ozean. Kleine Buchten, Felsformationen, Palmen und gepflegte Grünanlagen wechseln sich ab und schaffen eine wunderschöne Atmosphäre. Besonders in den Abendstunden, wenn die Sonne langsam Richtung Horizont sinkt, zählt dieser Küstenabschnitt zu den stimmungsvollsten Orten im Süden von Gran Canaria.
Unsere Hotelempfehlungen für San Agustín auf Gran Canaria
Nach unseren Erkundungen im Süden der Insel waren wir auf der Suche nach einem Hotel, das Ruhe, Komfort und eine ideale Lage miteinander verbindet. Rund um San Agustín auf Gran Canaria finden sich verschiedene Unterkünfte für unterschiedliche Ansprüche – vom stilvollen Adults-only-Hotel bis hin zum exklusiven Luxusresort direkt am Atlantik.
Zu den exklusivsten Adressen zählt das Paradisus by Meliá Gran Canaria. Direkt am Strand von San Agustín gelegen, überzeugt das luxuriöse Resort mit modernem Design, weitläufigen Gartenanlagen, exzellenter Gastronomie und einem hochwertigen Wellnessbereich. Besonders die ruhige Atmosphäre und die traumhaften Ausblicke auf den Atlantik machen das Resort zu einer ausgezeichneten Wahl für anspruchsvolle Gäste. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist die unmittelbare Nähe zum Sala Scala Gran Canaria, einer der spektakulärsten Dinner-Shows der Insel. Mehr als 30 internationale Künstler begeistern hier mit einer eindrucksvollen Kombination aus Musik, Tanz, Akrobatik und modernem Entertainment. Wer seinen Urlaub in San Agustín mit einem besonderen Abendprogramm abrunden möchte, findet hier eine der exklusivsten Unterhaltungsmöglichkeiten auf Gran Canaria.
Unser persönlicher Geheimtipp bleibt jedoch das Buganvilla Hotel & Spa. Besonders begeistert hat uns die fantastische Aussicht auf die Küste von San Agustín und die in der Ferne liegenden Dünen von Maspalomas. Die direkte Lage am Meer, die gepflegten Gartenanlagen und die entspannte Atmosphäre machen das Hotel zu einer hervorragenden Wahl für einen erholsamen Aufenthalt.
Wer besonderen Wert auf eine ruhige Strandlage mit modernem Ambiente legt, findet im Don Gregory by Dunas eine ausgezeichnete Alternative. Das stilvolle Hotel überzeugt mit herrlichem Meerblick und einer hervorragenden Lage direkt an der Strandpromenade – ideal für alle, die Komfort, Ruhe und kurze Wege zum Meer schätzen.
Ebenfalls empfehlen können wir das Corallium Beach by Lopesan Hotels, eine elegante Adults-Only-Unterkunft direkt in San Agustín. Das moderne Hotel überzeugt mit seiner ruhigen Lage unmittelbar am Strand, stilvoll gestalteten Zimmern und einer entspannten Atmosphäre. Besonders gefallen haben uns die abwechslungsreichen Abendveranstaltungen am Pool. Regelmäßig sorgen Live-Musik, Gesangsdarbietungen und beeindruckende Akrobatik-Shows für stimmungsvolle Unterhaltung unter freiem Himmel. Die Kombination aus Meerblick, entspannter Urlaubsatmosphäre und hochwertigem Abendprogramm macht das Corallium Beach zu einer ausgezeichneten Wahl für Gäste, die Erholung und Unterhaltung auf angenehme Weise miteinander verbinden möchten.
Fazit: Der perfekte Abschluss unserer Gran-Canaria-Reise
Für uns war San Agustín auf Gran Canaria der ideale Ort, um die vielen Eindrücke unserer Reise Revue passieren zu lassen. Nach den Wanderungen durch die Bergwelt, den Besuchen in den historischen Dörfern, den spektakulären Küstenlandschaften und den grünen Regionen der Insel genossen wir hier einige entspannte Tage zwischen Palmen, Meer und kanarischer Gelassenheit.
Gerade diese Mischung macht den besonderen Reiz einer individuellen Rundreise über Gran Canaria aus. Innerhalb weniger Tage erlebt man spektakuläre Berglandschaften, Regionen, die an einen Regenwald erinnern, wilde Atlantikküsten, charmante Dörfer und schließlich die entspannte Atmosphäre der Südküste. San Agustín war für uns der perfekte Schlusspunkt einer Reise, die uns eindrucksvoll gezeigt hat, warum Gran Canaria zu den vielseitigsten Inseln Europas gehört.
Unser Küstentipp: Unternehmen Sie die Küstenwanderung von San Agustín zum Piratenstrand und weiter nach Bahía Feliz. Die Kombination aus Atlantikblicken, kleinen Buchten und ruhiger Atmosphäre gehört zu den schönsten Spaziergängen im Süden der Insel.
Gran Canaria Reiseblog – Fazit unserer Inselreise im Februar
Diese Reise hat uns einmal mehr gezeigt, warum Gran Canaria zu den vielseitigsten Reisezielen Europas gehört. Kaum eine andere Insel vereint auf so kleinem Raum derart unterschiedliche Landschaften und Naturerlebnisse. Zwischen grünen Lorbeerwäldern, spektakulären Bergwelten, tiefen Schluchten, ursprünglichen Dörfern, wilden Atlantikküsten und kilometerlangen Sandstränden präsentiert sich die Insel immer wieder von einer neuen Seite.
Nicht ohne Grund wird Gran Canaria häufig als Miniaturkontinent im Atlantik bezeichnet. Während manche Regionen mit ihrer üppigen Vegetation beinahe an einen Regenwald erinnern, vermitteln andere Landschaften mit ihren Bergformationen, Schluchten und kargen Hängen eine Kulisse, die durchaus Vergleiche mit berühmten Naturlandschaften anderer Kontinente zulässt. Im Süden sorgen die Palmenoasen von Fataga, die Dünen von Maspalomas und die langen Sandstrände für echtes Urlaubsgefühl.
Besonders begeistert haben uns die abwechslungsreichen Wandergebiete rund um Tejeda, den Roque Nublo, Moya, Agaete und das Paisaje Protegido de Fataga. Gleichzeitig boten die Küstenorte Las Palmas, San Agustín, Playa del Inglés und Maspalomas die perfekte Ergänzung aus Erholung, Kulinarik und entspanntem Inselleben. Gerade diese Kombination macht einen Wanderurlaub auf Gran Canaria so besonders.
Die Wintermonate zählen für uns zu den schönsten Reisezeiten. Während in Mitteleuropa häufig Kälte, Regen und graue Tage dominieren, erwarten Besucher auf Gran Canaria angenehme Temperaturen, viel Sonnenschein und ideale Bedingungen zum Wandern auf Gran Canaria, für Ausflüge und entspannte Stunden am Meer.
Für uns bildete San Agustín den perfekten Abschluss dieser Reise. Die ruhige Atmosphäre, die gepflegten Gartenanlagen, die traumhaften Küstenwege und die herrlichen Ausblicke auf den Atlantik boten genau die Entschleunigung, die wir nach den vielen Erlebnissen im Inselinneren gesucht hatten.
Mit unserem Gran Canaria Reiseblog möchten wir zeigen, wie facettenreich diese Insel wirklich ist. Ob Gran Canaria Rundreise, Wanderurlaub, Naturerlebnis, Kulturreise, Genussurlaub oder entspannte Auszeit am Meer – die Insel bietet für nahezu jeden Reisestil die passenden Möglichkeiten und lässt sich hervorragend individuell entdecken.
Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserem Reisebericht Inspiration für Ihre eigene Reise geben konnten. Vielleicht stehen Sie schon bald selbst auf den Aussichtspunkten am Roque Nublo, spazieren durch die historischen Gassen von Teror, genießen die Ruhe im grünen Norden rund um Moya oder erleben den Sonnenuntergang an den Stränden von Maspalomas und San Agustín.
Unser Fazit: Gran Canaria hat uns mit seiner landschaftlichen Vielfalt, seinen beeindruckenden Wandergebieten und seiner entspannten Lebensart nachhaltig begeistert. Für uns steht bereits heute fest: Dies war sicherlich nicht unser letzter Besuch auf dieser außergewöhnlichen Insel.
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Gran Canaria Reiseblog – Themen
Strände auf Gran Canaria – Dünen, Promenaden und traumhafte Küstenlandschaften
Gran Canaria begeistert mit einer beeindruckenden Vielfalt an Stränden. Von kleinen, naturbelassenen Buchten über kilometerlange Sandstrände bis hin zu lebhaften Strandpromenaden findet hier jeder seinen persönlichen Lieblingsplatz am Meer. Während manche Küstenabschnitte rau und ursprünglich wirken, laden andere zum entspannten Flanieren, Sonnenbaden oder Schwimmen ein. Gerade diese landschaftliche Vielfalt macht die Strände auf Gran Canaria zu einem der größten Highlights der Insel.
Besonders gefallen haben uns die Strände im Süden. Der Playa de San Agustín überzeugt mit seiner ruhigen Atmosphäre, dem dunklen Sandstrand und der gepflegten Uferpromenade. Umgeben von Palmen, tropischen Gärten und stilvollen Hotelanlagen zählt dieser Küstenabschnitt für uns zu den angenehmsten Orten zum Entspannen auf Gran Canaria.
Ein weiterer Geheimtipp ist der kleine Playa del Pirata zwischen San Agustín und Bahía Feliz. Die naturbelassene Bucht besitzt einen ganz besonderen Charme und wirkt deutlich ursprünglicher als viele andere Strände der Insel. Hier spürt man die Kraft des Atlantiks und genießt gleichzeitig eine angenehme Ruhe.
Natürlich dürfen auch der berühmte Playa del Inglés und der angrenzende Strand von Maspalomas nicht fehlen. Kilometerlanger Sandstrand, das tiefblaue Meer und die beeindruckenden Dünen von Maspalomas schaffen eine Kulisse, die man auf Gran Canaria nicht vergisst. Die weitläufige Dünenlandschaft zählt zu den bekanntesten Naturattraktionen der Kanaren und gehört für uns zu den schönsten Stränden auf Gran Canaria.
Ein besonderes Erlebnis ist es, die Küste zu Fuß zu erkunden. Die langen Promenaden verbinden viele Strände und Orte miteinander. So lässt sich beispielsweise von San Agustín über Playa del Inglés bis nach Maspalomas entlang des Atlantiks spazieren. Unterwegs eröffnen sich immer wieder wunderschöne Ausblicke auf das Meer, die Dünen, die Palmenlandschaften und die abwechslungsreiche Küstenlinie. Gerade in den Morgenstunden oder zum Sonnenuntergang entstehen hier unvergessliche Urlaubsmomente.
Unser Tipp: Wer die Südküste wirklich erleben möchte, sollte sich Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang entlang der Strandpromenade nehmen. Die Kombination aus Meerblick, Palmen, den weitläufigen Stränden und den beeindruckenden Dünen von Maspalomas gehört für uns zu den schönsten Küstenerlebnissen auf Gran Canaria.
Wandern auf Gran Canaria – ein Paradies für Naturliebhaber
Neben den traumhaften Stränden hat uns Gran Canaria vor allem als Wanderinsel begeistert. Kaum eine andere Kanareninsel bietet auf vergleichsweise kleiner Fläche eine derart abwechslungsreiche Landschaft. Innerhalb kurzer Zeit wechseln sich schroffe Bergmassive, grüne Lorbeerwälder, tiefe Schluchten, fruchtbare Täler und spektakuläre Küstenabschnitte ab. Wer einen Wanderurlaub auf Gran Canaria plant, findet hier ideale Bedingungen – und das nahezu das ganze Jahr über.
Nicht ohne Grund wird die Insel häufig als Miniaturkontinent im Atlantik bezeichnet. Während manche Regionen mit ihrer üppigen Vegetation fast an einen Regenwald erinnern, vermitteln andere Landschaften mit ihren trockenen Hängen und tief eingeschnittenen Barrancos eine Kulisse, die durchaus Vergleiche mit dem Grand Canyon nahelegt.
Besonders beeindruckt hat uns die Region rund um Tejeda und die berühmte Roque-Nublo-Wanderung. Hier führen zahlreiche Wanderwege durch duftende Pinienwälder, vorbei an spektakulären Aussichtspunkten und durch einige der schönsten Berglandschaften der Kanaren. Bei klarer Sicht reicht der Blick sogar bis zum Teide auf Teneriffa.
Ebenso faszinierend sind die Wanderungen durch das Paisaje Protegido de Fataga, wo tiefe Schluchten, Palmenoasen und bizarre Felsformationen eine fast orientalische Atmosphäre schaffen. Im grünen Norden rund um Moya und Santa María de Guía erlebt man wiederum eine völlig andere Seite der Insel. Üppige Vegetation, Lorbeerwälder, kleine Bauernhöfe und traditionelle Dörfer prägen hier das Landschaftsbild.
Für uns war gerade diese landschaftliche Vielfalt das Besondere an Gran Canaria. Die Insel vereint auf kleinem Raum einige der abwechslungsreichsten Wanderlandschaften Europas und bietet Touren für jedes Niveau – von gemütlichen Spaziergängen entlang der Küste bis hin zu anspruchsvollen Bergwanderungen im Inselinneren.
Unser Wandertipp: Eine unserer schönsten Wanderungen führte uns von der Region rund um Tejeda zum Roque Nublo. Die klare Bergluft, spektakuläre Ausblicke und der Blick bis zum Teide auf Teneriffa machten diese Tour zu einem unvergesslichen Höhepunkt unserer Reise. Wer Wandern auf Gran Canaria liebt, sollte diese Route unbedingt einplanen.
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