Unverbindliche
Reiseplanung




Kolumbien – Aktivurlaub im Salsa Takt

Das unentdeckte Geheimnis Südamerikas. Kolumbien. Natur und Exotik. Die negativen Schlagzeilen gehören inzwischen der Vergangenheit an. Kolumbien reizt mit Unmengen an Sport- und Freizeitaktivitäten. Gleichwohl findet man hier reizvolle alte Kolonialstädte sowie grandiosen Andenzauber und weiter im Süden der undurchdringliche Dschungel des Amazonas. Spektakuläre Naturerlebnisse erwarten Dich ebenso wie die Gastfreundschaft der Kolumbianer. Vom Hochland über die sanften Hügel der Kaffeeregionen, zur karibischen Küste bis hin zu den Wellen des Pazifik. Das alles bietet Kolumbien. Hier findet man es übrigens noch: die Mischung eines enthusiastisch, aufstrebenden Tourismus und nachhaltiger, ursprünglicher Umsetzung. Komm‘ mit auf die Reise in ein  rhythmisch verzauberndes Land! Aktivurlaub im Salsa Takt!

Hier findest Du einen Vorschlag für Deine Reise.Wir gehen auf Deine persönlichen Wünsche ein, stimmen Termine und Reisedauer ganz nach Deinen Vorgaben ab. Wir schneidern Dein persönliches Reiseangebot.

Eine Kombination mit anderen Ländern ist jederzeit möglich. Gerne erstellen wir Dir einen Reisevorschlag.

19 Reisetage, Reisepreis pro Person ab 4.199 €

Auf Basis auf von 2 Personen im Zeitraum Oktober/November

Die Rundreise auf einen Blick

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Flug mit renommierter Airline
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Übernachtung inkl. Frühstück o. Halbpension
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Grandiose Landschaft & Natur
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Bike Touren
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lokale Reiseleiterbetreuung
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Wir sind immer für Sie da

Specials

  • Geführte Wandertouren in den Nationalparks
  • Yoga Stunde und Massage
  • Gemeinsam zubereitetes Abendessen mit Produkten vom lokalen Markt in Medellín
  • karibisches, koloniales Cartagena
  • satt grüne Kaffeeregion um Salento
  • Deutschsprachiger, wechselnder Reiseleiter
  • Alle Highlights Kolumbien in einer Rundreise

Unterbringung

  • 15 Übernachtungen in 3*** Hotels im halben Doppelzimmer inklusive Frühstück. Gehobene, saubere nette Häuser und garantiert angenehmer Nacht.
  • 3 Übernachtungen Hotel Muisca, Bogota
  • 2 Übernachtungen Hotel Hospedería la Roca, Villa de Leyva
  • 2 Übernachtungen Hotel Sam’s Mansion, San Gil
  • 2 Übernachtungen Hotel Florencia Plaza, Medellin
  • 2 Übernachtungen Hotel Estelar El Cable, Manizales
  • 2 Übernachtungen Hotel Mirador del Salento, Salento
  • 2 Übernachtungen Hotel Don Pedro de Heredia, Cartagena

Zubuchbar

  • Einzelzimmer mit Zuschlag buchbar
  • Optional und selbst zu buchen Aktivitäten in San Gil
  • Aufpreis auf Hotels 4**** möglich
  • Verlängerung Rosario Inseln

ERSTER REISETAG – ABFLUG NACH KOLUMBIEN

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Heute reisen wir individuell nach Frankfurt an. Von dort fliegen wir mit Lufthansa direkt oder Air France über Paris nach Bogota, Tagesflug. Abends Ankunft in Bogota. Unser Guide bringt uns ins Hotel im Zentrum der Millionenstadt. Ein kleiner Welcome Drink zusammen mit dem Guide. Dieser wird uns die nächsten Tage begleiten bis „Bucaramanga“. Rest des Abends zur freien Verfügung (-/-/-).

ZWEITER REISETAG – BOGOTA MIT DEM FAHRRAD

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Bienvenidos en Colombía! Nachdem wir am Vorabend in Bogota angekommen sind, starten wir frisch und ausgeschlafen in den Tag. Wir erkunden die Stadt per Fahrrad und schlendern durch die Altstadt und besuchen den „Plaza Bolívar“. Abends stimmen wir uns auf die kolumbianische Küche ein und genießen ein Club Colombía – kolumbianisches Bier – im „Barrio Chapinero“. Hier gibt es eine große Bar Szene und viele Restaurants. Heimfahrt mit dem Taxi ins Hotel. (F/-/-)

DRITTER REISETAG – BOGOTA ENTSPANNT

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Nach einem späten Frühstück starten wir mit einer Ganzkörpermassage in den Tag. Im Anschluss besuchen wir das berühmte Goldmuseum Bogotas und erfahren mehr über den Schatz von El Dorado. Rest des Tages zur freien Verfügung. (F/-/-)

VIERTER REISETAG – VILLA DE LEYVA

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Villa de Leyva“, eine entzückende Kolonialschönheit! Wir erreichen die kleine Stadt entspannt mit dem privaten Fahrzeug. Auf dem Weg ein kleiner Besuch an der Salzkathedrale in „Zipaquira“. In Villa de Leyva erwartet uns ein schönes Programm mit vielen Aktivitäten für die nächsten Tage.

Wir erkunden die Stadt und schlendern durch die kopfsteingepflasterten Gassen. Abend zur freien Verfügung. (F/-/-)

FÜNFTER REISETAG – IQUAQUE

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Heute machen wir eine Tagestour für Frühaufsteher mit einer geführten Wanderung in den „Santuario de Flora y Fauna Iguaque“. Das Ziel ist die „Laguna Iguaqué“ – der Weg führt durch tropische Bewaldung, Flora und Fauna hinauf auf den Gipfel bis auf 3600m. Am Abend werden wir sicher kaputt, aber entspannt und glücklich ins Bett fallen. (F/-/-)

SECHSTER REISETAG – NACH SAN GIL

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Nach dem Frühstück fahren wir in das Mekka für Abenteuersportler – „San Gil“. „San Gil“ liegt im „Departamento Santander“ und ist bekannt für tiefe Canyons, stürzende Wasserfälle und wilde Höhlen. Für Extremsport also der perfekte Ausgangsort. Bei gutem Wetter bietet sich ein toller Blick auf die Gipfel der „Sierra Nevada del Cocuy“. In San Gil erwarten uns wieder diverse Angebote, welche alle auf eigene Faust gebucht werden können. (F/-/-)

SIEBTER REISETAG – SAN GIL FREIZEIT

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Tag zur freien Gestaltung. Der Tag kann auf vielfältigste Art und Weise genutzt werden. Entweder man schlendert in Ruhe durch die Straßen von San Gil oder man unternimmt eine der vielen Aktiv- und Extremsportaktivitäten.  Mountainbike, Rafting, Abseilen, Paragliding, Besuch einer Höhle. Für jeden ist das Passende dabei. Optional selbst vor Ort zu buchen. Abends in San Gil ist erst mal Burgertime bei Gringo Mike angesagt. (F/-/A)

ACHTER REISETAG – CHICAMOCHA CANYON

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Nach dem Frühstück fahren wir über den spektakulären „Chicamocha“ weiter nach Bucaramanga. Mit einer Seilbahn überqueren wir den „Chicamocha Cañon“ und erreicht „Mesa de los Santos“. Mittagessen bei spektakulärer Aussicht über den Cañon. Abendlicher Flug von „Bucaramanga“ direkt nach Medellin. Wir fahren hinab in die Stadt des ewigen Frühlings. Am Abend haben wir die Möglichkeit einige der bekannten Bars oder Clubs zu besuchen. (F/M/-)

NEUNTER REISETAG – MEDELLÍN -STADT DER TRANSFORMATION

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Durch die Transformation Medellíns in den letzten 20 Jahren bietet die Stadt eine große Vielfalt an urbaner Kunst. Vor allem Graffiti hat nicht nur starke künstlerische und kulturelle Elemente, es ist auch eine Form politischen Ausdrucks. Während der Tour werden wir einige der Künstler kennenlernen. Nachmittags gehen wir auf einem der lokalen Märkte einkaufen und bereitet abends zusammen das Abendessen in einer lokalen Familie vor. Am heutigen Samstagabend lohnt es sich auszugehen und nochmal in das Nachtleben Medellíns zu einzutauchen. (F/-/A)

ZEHNTER REISETAG – FAHRT NACH MANIZALES

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Heute fahrt wir nach einem späten Frühstück in die Kaffeezone und erreichen die angenehm kühle, mittelgroße Universitätsstadt Manizales. Hier können wir uns erst mal ausruhen. Abends bietet es sich an vom 113 Meter hohen Glockenturm den Sonnenuntergang zu bestaunen. (F/-/-)

ELFTER REISETAG – PARQUE LOS NEVADOS

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Diese Tour ist für aktive Reisegäste. Wir stehen früh auf und starten unsere Tagestour zum Nevado del Ruiz. Vom Besucherzentraum des Nevado del Ruiz starten wir mit 4×4 Geländewagen bis zum höchsten Punkt auf ca. 4700 m über dem Meeresspiegel. Seit unserem Start in Manizales durchqueren wir abwechslungsreiche Landschaften mit mehreren Ökosystemen. Im Anschluss wärmen wir uns auf, in den Thermalbädern „Termales El Otoño“. Im Anschluss Rückfahrt nach Manizales. (F/-/-)

ZWÖLFTER REISETAG – KAFFEEZONE

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Heute erkunden wir die Kaffeezone mit ihren unzähligen Kaffeefarmen. Der Weg der Bohne vom Strauch bis in die Tasse wird uns haargenau erklärt und am Ende kosten wir selbst eine Tasse des herrlich frischen Kaffees aus dem Kolumbianischen Hochland.  Auf der wunderschön gelegenen Kaffeefinca essen wir zu Mittag. Es gibt Ajiaco, die für Kolumbien so typische Kartoffelsuppe. Ein entspannter Tag. Nachmittags erreichen wir Salento und gehen durch die kleinen Gassen – für Heimwerker eine wahre Inspiration! Am Abend kehren wir in eines der urigen kleinen Restaurants ein. Eine „Trucha al Patacones“ – Forelle aus dem Cocora-Tal mit einer Sahne-Käse-Knoblauch-Soße?  Zahlreiche typisch kolumbianische Spezialitäten erwarten uns. (F/M/A)

DREIZEHNTER REISETAG – COCORATAL

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Heute unternehmen wir eine ausgiebige Wanderung (6h) im schönen Cocoratal von Salento aus. Wir bewundern die für die Region so typischen Wachspalmen.

Schon mal einen Condor aus nächster Nähe gesehen? Abends zurück in Salento ruhen wir uns aus und gestaltest den Abend ganz nach Lust und Laune. (F/-/-)

VIERZEHNTER REISETAG – CARTAGENA

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Transfer von Salento zum Flughafen von „Pereira“. Flug nach Cartagena. Transfer in die Stadt. Pferdehufe klappern über das Kopfsteinpflaster. Wir erkunden die Altstadt, die Festung „San Felipe“ oder das Augustinerkloster. Von hier aus haben wir die beste Fotoperspektive über das Meer und die Stadt. Lassen wir uns treiben, schalten einen Gang zurück. Am Abend eine „Ceviche“ und eine karibische Rum-Cola?  Wir übernachten im aufstrebenden und bunten Stadtteil Getsemani. (F/-/-)

FÜNFZEHNTER REISETAG – ROSARIO INSELN

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Morgens Fahrt mit einem Schnellboot vom Hafen „Muelle de los Pegasus“ durch die Bucht von Cartagena in Richtung „Islas del Rosario“. Nach der Ankunft auf der „Gente del Mar Resort“ gibt es einen Willkommenskaffee und frische Früchte. Zeit zum Baden und Erholen. Fahrt zur Insel San Martin und Besuch des natürlichen Unterwasserzoos. Vor Ort muss der Eintritt von EUR 10 pro Person direkt bezahlt werden.  Im Anschluss geht die Fahrt wieder zurück. Hier haben wir nach einem typischen Mittagessen erneut Zeit zum Erholen, Baden und Schnorcheln im Meer. Badeverlängerung Rosario Inseln. (F/M/A)

SECHZEHNTER REISETAG – ROSARIO INSELN

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Zeit zum Erholen, Baden, Schnorcheln. (F/M/A)

SIEBZEHNTER REISETAG – NACH CARTAGENA

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Tag zur freien Verfügung zum Baden, Schnorcheln und Erholen. Gegen Nachmittag erfolgt dann die Rückfahrt nach Cartagena. Nachdem wir uns im Hotel frisch gemacht haben, geht es nochmal in die Altstadt. Genießen wir den letzten Abend in Cartagena. (F/-/-)

ACHZEHNTER BIS NEUNZEHNTER REISETAG – RÜCKREISE

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Unsere Reise durch Kolumbien neigt sich dem Ende zu. Adios Colombia! Bis zum nächsten Mal! Privater Transfer zum Flughafen von Cartagena. Flug nach Bogota. Von dort Nachtflug mit Lufthansa über Frankfurt oder Air France über Paris zurück nach Deutschland.

Ankunft am Morgen und Anschlussflug zum gewünschten Flughafen. Wieder daheim. Mit vielen schönen Erlebnissen und Erinnerungen im Gepäck. (F/-/-)

19 Reisetage Kolumbien

Basis für zwei zusammenreisende Personen

Zeitraum beispielsweise Oktober/November

Preis pro Person für den gesamten Zeitraum

Im Preis enthalten:

  • Linienflug in Economy mit Lufthansa oder Air France
  • Flug und Sicherheitsgebühren
  • Inlandsflüge wie im Programm angegeben mit Avianca in der Economyclass (Bucaramanga – Medellin / Medellín – Cartagena / Cartagena – Bogota)
  • Komplettes Programm mit allen ausgeschriebenen Leistungen – wenn nicht als Option gekennzeichnet
  • 17 Übernachtungen im Doppelzimmer in ausgewählten Hotels – Siehe Beschreibung
  • Mahlzeiten wie im Reiseverlauf angegeben in einem örtlichen Restaurant oder Hotel (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Transport und Transfer in privaten Fahrzeugen mit Fahrer
  • Lokale, pro Ort/Stadt wechselnde deutsch sprachige Reiseleitung bei Reiseinhalten wie im Programm angegeben
  • Eintrittsgebühren in die im Programm erwähnten Sehenswürdigkeiten.

 

Nicht im Preis enthalten:

  • Reiserücktritts- und Gepäckversicherung, Auslandskranken- und Unfallversicherung
  • Alle nicht erwähnten Getränke und Getränke während der Mahlzeiten
  • Trinkgelder generell
  • Eventuelle Aktivitäten in Freizeit bzw. optionale Ausflüge/Aktivitäten
  • Abendtransfers zu lokalen Restaurants, falls nicht im Programm inbegriffen
  • Eventuelle Taxikosten
  • Visum Kolumbien
  • Ausgaben persönlicher Natur
  • Dienstleistungen, die nicht unter ‚inkludierte Leistungen‘ erwähnt sind

Deine Unterkünfte – in angegebenen Hotels oder Vergleichbare

  • 15 Übernachtungen in 3*** Hotels im halben Doppelzimmer inklusive Frühstück. Gehobene, saubere nette Häuser und garantiert angenehmer Nacht.
  • 3 Übernachtungen Hotel Muisca, Bogota
  • 2 Übernachtungen Hotel Hospedería la Roca, Villa de Leyva
  • 2 Übernachtungen Hotel Sam’s Mansion, San Gil
  • 2 Übernachtungen Hotel Florencia Plaza, Medellin
  • 2 Übernachtungen Hotel Estelar El Cable, Manizales
  • 2 Übernachtungen Hotel Mirador del Salento, Salento
  • 2 Übernachtungen Hotel Don Pedro de Heredia, Cartagena

Deine Anreise:

  • Die Anreise erfolgt mit Lufthansa oder Air France ab/bis Frankfurt in der Economyclass nach Bogota und zurück
  • Je nach Verfügbarkeit der zugrunde gelegten Buchungsklasse Aufpreis möglich laut tagesaktuellen Preisen zum Buchungszeitpunkt
  • Premium Economy und Businessclass auf Anfrage möglich
  • Kerosinpreisänderungen vorbehalten
  • Zuschläge für andere Abflughäfen oder andere Fluggesellschaften je nach Anfrage und Wunsch möglich

Wichtige Informationen

Allgemeine Reisebedingungen >>
Wichtige Hinweise>>
Formblatt gemäß §651a>>

Unser Angebot gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Buchung. Oben erwähnte Preise basieren auf einer Minimumteilnehmerzahl von zwei zusammen reisenden Gästen und können sich bei Änderung der Teilnehmerzahl und der Saisonzeit ändern. Wir halten keine Zimmer geblockt.

Einreise, Reisepapiere und Impfungen

Für die Einreise nach Kolumbien benötigen Deutsche einen Reisepass. Das Ausweisdokument sollte noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig und in gutem Zustand sein. Bei der Einreise kann die Vorlage eines Rück- bzw. Weiterflugtickets verlangt werden. Bei der Einreise nach Kolumbien müssen Reisende derzeit am Flughafen mit stichprobenartigen Befragungen der kolumbianischen Behörden zur Ebola-Krankheit rechnen. Abgefragt werden könnten beispielsweise Voraufenthalte in afrikanischen Ländern.

Für Reisegäste anderer Nationalität gelten eventuell andere Bestimmungen. Bitte informiert Euch darüber im zuständigen Konsulat.

Hotels verlangen Passdaten vorab. Bitte schickt uns diese deshalb als gut lesbare Passkopie vorab zu.

Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen touristischen Aufenthalt kein Visum. An den Grenzübergangsstellen bzw. auf den internationalen Flughäfen wird von der Immigrationsbehörde „Migración Colombia“ per Stempel im Reisepass die Aufenthaltsdauer festgelegt. Die zunächst maximale Aufenthaltsdauer beträgt 90 Tage, verlängerbar um weitere 90 Tage.

Reisende, die ihren aktuellen Pass jemals als verloren oder gestohlen gemeldet haben, sollten sich vor der Abreise vergewissern, dass die Meldung in der Interpol-Datei vollständig gelöscht ist. Andernfalls kann es zu Einreise Problemen kommen.

Der Reisepass ist erforderlich. Keine Impfung vorgeschrieben.

Gesundheit und Sicherheit geht vor

Im folgenden Text zitieren wir die Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter

www.diplo.de/gesuenderreisen

finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Wir verweisen ausdrücklich auf die genauen Erläuterungen auf die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/Uebersicht_Navi.html

Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe Maßnahmen zu informieren. Auch ist ärztlicher Rat Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken immer ratsam. Allgemeine Informationen erhalten Sie bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Medizinische Hinweise:

Aktuelle medizinische Hinweise
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz
Kolumbien verlangt bei der direkten Einreise aus Deutschland zwar keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung, dennoch wird die Impfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Kolumbien in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt.
Hierzu gehören Gebiete unterhalb 2.300m in den Departments von Amazonas, Antioquia, Arauca, Atlántico, Bolivar, Boyacá, Caldas, Caquetá, Casanare, Cauca, Cesar, Córdoba, Cundinamarca, Guainía, Guaviare, Huila, Magdalena, Meta, Norte de Santander, Putumayo, Quindio, Riasaralda, San Andrés, Providencia, Santander, Sucre, Tolima, Vaupés und Vichada; den Städten von Acandí, Juradó, Riosucio und Unguía im Department Choco, den Städten von Albania, Barrancas, Dibulla, Distracción, El Molino, Fonseca, Hatonuevo, La Jagua del Pilar, Maicao, Manaure, Riohacha, San Juan del Cesar, Urumita und Villanueva im La Guajira Department.
Ein niedriges Expositionspotential existiert für Gelbfieber auch in den Departments von Cauca, Nariño und Valle de Cauca, dem zentralen und südlichen Choco Department und den Städten von Barranquilla, Cali, Cartagena und Medellín.
Gelbfieber wird in Gebieten oberhalb von 2.300 m, inkl. den Stadtgebieten von Bogotá und Uribia im La Guajira Department, nicht übertragen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Kolumbien mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.

Chikungunya
Für Kolumbien wie auch zuvor schon in anderen Gebieten der Karibik und den angrenzenden Ländern wurden bestätigte Erkrankungsfälle von Chikungunya gemeldet.
Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

Dengue-Fieber
Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).

Malaria
Ein geringes Risiko für Malaria besteht im ganzen Land unterhalb von 1.600m Höhe, ein sehr geringes Risiko in den ländlichen Gebieten im Norden.
Als Malaria-frei gelten die großen Städte, S. Andres und Providencia.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
Je nach Reiseprofil kann im Einzelfall eine Chemoprophylaxe bzw. Standby-Medikation sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe  empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
– körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
– tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
– ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Durchfallerkrankungen
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Dies ist besonders wichtig in ländlichen Gebieten. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
In Kolumbien kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

HIV/AIDS
Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Medizinische Versorgung
Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. zu finden.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind gemäß auswärtigen Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

 

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderspezifische Sicherheitshinweise

Von Reisen in folgende Departamentos bzw. Gebiete wird – mit Ausnahme von Fahrten auf Hauptstraßen zwischen Großstädten bei Tageslicht – dringend abgeraten:
– Norte de Santander
 (mit Ausnahme der Hauptstadt Cúcuta)
– Arauca (mit Ausnahme der gleichnamigen Hauptstadt)
– Vichada (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Carreño)
– Guainía (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Inírida)
– Guaviare (mit Ausnahme der Hauptstadt San José del Guaviare)
– Caquetá (mit Ausnahme der Hauptstadt Florencia)
– Östliche und südliche Teile von Meta (mit Ausnahme der Tourismusregion Caño Cristales)
– Putumayo (mit Ausnahme der Hauptstadt Mocoa)
– Nariño (außer der Hauptstadt Pasto und dem Grenzübergang Ipiales)
– Südlicher Teil des Valle del Cauca
– Chocó 
(außer dem Küstenstreifen zwischen Nationalpark Utría und Punta Arusi)
– Ländliche Regionen im Norden von Antioquia
– Süd-Córdoba 
und
– Süd-Bolívar

Terrorismus
Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Der Abbruch der Friedensgespräche mit der ELN  nach einem Attentat der ELN gegen eine Polizeischule in Bogota am 17. Januar 2019 lässt jedoch befürchten, dass es zu weiteren Anschlägen der ELN kommen kann. Der Friedensprozess mit der sehr viel größeren FARC wird jedoch weiter fortgesetzt und bleibt davon unberührt. Guerillareste (ELN, EPL), FARC-Dissidenten sowie Gruppen aus dem Bereich der organisierten Kriminalität verüben darüber hinaus weiter Gewalttaten und liefern sich Bandenkriege im Kampf um die Vorherrschaft in den Drogengebieten. Die genannten Gruppierungen sind in vielfältigen Deliktsfeldern (Drogenökonomie, illegaler Bergbau, Schmuggel, Erpressung, Entführung, Anschläge, Gewalt- und Tötungsdelikte usw.) aktiv und gehen aggressiv gegen Eindringlinge bzw. potentielle Opfer vor.
In den Grenzregionen Kolumbiens wird um besondere Vorsicht gebeten. Dort ist in ländlichen, dünn besiedelten Gebieten mit schwacher Infrastruktur die staatliche Kontrolle weiterhin nicht gewährleistet. In den o.g. Regionen sind Entführungen, Raub und andere Gewaltdelikte bis hin zu offenen Kämpfen krimineller Banden sowie Anschläge auf die Staatsgewalt jederzeit möglich. Auch wenn Touristen in der Regel nicht Ziel von Anschlägen sind, besteht die Gefahr von Kollateralschäden.
Terroristische Anschläge auf touristische Ziele sind mit Ausnahme eines Anschlags in einem Einkaufszentrum in Bogotá in den letzten Jahren nicht vorgekommen. Der Friedensschluss mit der FARC sollte jedoch nicht dazu verleiten, die weiterhin bestehenden Gefahren durch kriminelle Akteure insbesondere außerhalb der Großstädte zu unterschätzen.

Demonstrationen
Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können insbesondere in großen Städten in Kolumbien jederzeit stattfinden. Gewalttätige Ausschreitungen sind dabei nicht auszuschließen. Auch kann es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Straßenblockaden kommen, wie vor Grenzübergängen zu Nachbarstaaten wie Ecuador. Demonstrationen und größere Menschenansammlungen sollten weiträumig gemieden werden.

Kriminalität
In den Großstädten (Bogotá, Medellin, Barranquilla, Cali, Cartagena, Santa Marta usw.) ist die Sicherheitslage mit der in anderen lateinamerikanischen Metropolen vergleichbar.
Die Kriminalitätsrate (insbesondere Straßendiebstähle und Wohnungseinbrüche) und die allgemeine Gewaltbereitschaft sind hoch. Dies gilt sowohl für landschaftlich reizvolle Gegenden/Wanderwege als auch für die Hauptstadt Bogotá und Touristenzentren.
Ein erhöhtes Überfallrisiko auf Touristen besteht auf der Straße Riohacha – Cabo de la Vela im nördlichsten Departamento La Guajira an der Karibikküste. Reisenden wird empfohlen, die Strecke bis auf weiteres nur auf dem Hauptweg und mit von der Polizei eingerichteter Sicherheitsbegleitung zu befahren.
Selbst tagsüber muss auch in belebten Straßen mit Raubüberfällen und Trickdiebstahl gerechnet werden. Mit Einbruch der Dämmerung besteht bei Überfällen eine erhöhte Gefahr der Gewaltanwendung.
Reisende sollten bei Dunkelheit einsame Viertel und Straßen in größeren Städten meiden und abseits der Touristenzentren nicht alleine unterwegs sein, insbesondere wenn keine Ortkenntnisse vorhanden sind. Bei einem Überfall sollte auf keinen Fall Widerstand geleistet werden.
Bei Menschenansammlungen wie z.B. in Einkaufzentren, auf Märkten, an Flughäfen oder Busbahnhöfen sollte besonders gut auf Wertgegenstände und Gepäck geachtet werden, auf auffälligen (auch Mode-)Schmuck sollte verzichtet und Geld und Wertsachen nur im erforderlichen Umfang mitgenommen werden.
Taxis sollten nicht am Straßenrand angehalten, sondern stets per Telefon- oder Internetservice (z.B. die Taxi-App EASY TAPPSI) bestellt oder Taxis an den autorisierten Taxiständen benutzt werden. Andernfalls besteht Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder einer Kurzzeitentführung zu werden, bei der die Täter in der Regel Kreditkarten samt PIN abpressen, um an Geldautomaten Bargeld vom Konto des Opfers abzuheben. In letzter Zeit widerfuhr dies orts- und sprachkundigen Fahrgästen sogar bei Benutzung der regulären gelben Taxis am Flughafen Bogotá. Eine sicherere Alternative für die Fahrt vom Flughafen ist ein Limousinenservice (im internationalen Ankunftsbereich buchbar) oder ein Hoteltransfer.
Sowohl auf Fahrten als Anhalter als auch auf die Mitnahme von Anhaltern sollte verzichtet werden. Fahrzeuge sollten stets auf bewachten Parkplätzen abgestellt und keine Wertsachen oder Taschen sichtbar im Auto gelassen werden.
Getränke, Esswaren, Süßigkeiten oder Zigaretten sollten nicht von Fremden angenommen und Essen/Getränke im Restaurant nicht unbeaufsichtigt gelassen werden. Auf diese Weise werden Opfern sog. „K.O.-Tropfen“ oder ähnliche Mittel verabreicht. Insbesondere in Bogotá häufen sich diese Fälle.

Landminen
Neben dem Gewaltpotential geht Gefahr von Landminen aus. Befestigte Straßen (=Teerstraßen, regelmäßig befahrene Schotterpisten) sollten daher außerhalb von Ortschaften nicht verlassen werden. Schon wenige Schritte neben der Piste besteht die Gefahr, auf eine Mine zu treten. Informationen zur Verteilung der verminten Gebiete finden sich z.B. unter DescontaminaColombia.

Naturkatastrophen
Kolumbien liegt in einer seismisch aktiven Zone. Im Bereich der Kordilleren im Westteil Kolumbiens ist mit erhöhter Erdbebengefahr zu rechnen. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.
Bei Reisen in die unmittelbare Umgebung von Vulkanen sollten die Anweisungen der örtlichen Behörden und Sicherheitskräfte beachtet werden. Hinweise zu vulkanischen Aktivitäten gibt der Servicio Geológico Colombiano.
Der im Bau befindliche Staudamm Hidroituango am Rio Cauca, ca 170 km nördlich von Medellin, ist möglicherweise einsturzgefährdet. Sollte es zu einem Dammbruch oder Abrutschen des begrenzenden Gebirgszugs kommen, ist mit einer enormen Flutwelle zu rechnen. Die Gemeinden Puerto Valdivia, Puerto Antioquia, Cáceres und Taraza wurden zeitweilig evakuiert. Reisende sollten die betroffene Gegend am nördlichen Ende der westlichen Kordilleren derzeit möglichst meiden. Bei notwendigen Reisen in die Region ist das Einholen aktueller Informationen zur Gefährdungseinschätzung sowie Notfallplanung angeraten.
Von April bis Mitte Juni und im Oktober und November ist in Kolumbien Regenzeit, in der es zu heftigen Regenfällen, häufig mit Überschwemmungen und Erdrutschen kommt. Aktuelle Informationen zu regionalen Überschwemmungen und Erdrutschen nach schweren Regenfällen sind bei der kolumbianischen Behörde für nationalen Katastrophenschutz UNGRD  erhältlich.
An der Nordküste am karibischen Meer ist von Juni bis Dezember Wirbelsturmsaison. Reisende in dieser Zeit in dieser Küstenregion werden um Beachtung der Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland gebeten.

Drogenkuriere
Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht. Besondere Vorsicht gilt bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen, ebenso sollten Reisende kein Gepäck für Fremde mitnehmen und den Inhalt des eigenen Gepäcks kontrollieren, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

Auswärtiges Amt

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2019-06

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