Bolivien-Reiseprogramme-reise-buchen-laguna-colorada-altiplano-chile-peru-bolivien-kombination-reisespezialist-suedamerika-rundreise  Chile Bolivien Peru Reisekombination - private Rundreise - Exklusiv und Individuell   17 Reisetage ab 5.795 € 




    Unverbindliche Reiseplanung




      Chile, Bolivien und Peru – drei Länder entdecken – Reisekombination als individuelle Rundreise

      Wir bieten die perfekte Reisekombination aus drei atemberaubenden Ländern Südamerikas: Chile, Bolivien, Peru. Mit persönlichem Reiseleiter bist Du unterwegs und erkundest die Highlights dieser drei Länder. Wir entdecken auf dem Landweg die majestätischen Anden und deren Schätze. Und schneidern diese Reisekombination auf Deine persönlichen Bedürfnisse zu. Etwas aktiver unterwegs oder es lieber gemächlich angehen lassen – ganz nach Deinen Vorstellungen! Alles ist möglich an diesem beeindruckenden Fleckchen Erde.

      Von der trockensten Wüste in Nord Chile, über die Dächer der Welt in Bolivien, zu den beeindruckenden Schätzen der Inkas in Peru

      Auf dieser Reise bist Du den Sternen so nah wie noch nie! Wir beginnen in Chile – in der Atacama Wüste. Die Sterne sind zum Greifen nah! Wir starten unser außergewöhnliches astronomisches Abenteuer. Hier sehen wir den atemberaubenden klaren Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre. Die trockensten Wüsten der Erde erwartet uns hier und on top auch noch sensationelle Sonnenuntergänge.

      Wir fahren entlang der Hochlandlagunen in Nord Chile und auf der Weiterreise in Bolivien und genießen das sagenhafte Panorama. Uns erwartet Gänsehaut Garantie und unzählige „Wow“ Erlebnisse. Bolivien selbst ist bereits eine Entdeckungsreise. Wenn Du der Ansicht warst, Du hast alles gesehen, wirst Du hier vom Gegenteil überzeugt. Wir entdecken den Salar de Uyuni, fahren weiter entlang der Hochlandlagunen in die Siloli Wüste.

      Der Titicacasee ist ein weiteres Highlight und überzeugt als höchst gelegener Binnensee, ebenso wie der weite Blick über den Talkessel von La Paz.

      Dann geht es weiter nach Peru. Wer will nicht zur Weltwunder Stadt der Inkas, Machu Picchu und uralte Inka Geschichte und unberührte Natur in einem Land vereint erleben. Von den beeindruckenden Gebirgszügen der Anden über die raue Pazifikküste. Die Landschaft Perus ist von Gegensätzen nur so geprägt.

      Südamerika Reisespezialisten – Chile, Bolivien, Peru

      Wir packen alles in eine Reise. Passenden Komfort. Eine Kombination aus Kultur, Geschichte, Abenteuer und Natur! Und auch gerne etwas Aktivurlaub wenn gewünscht. Hier ist unser Vorschlag für eine individuell Rundreise als Reisekombination Chile, Bolivien, Peru. Du möchtest lieber in der Gruppe reisen? Auch das ist kein Problem, spreche uns an! Wir gehen auf Deine persönlichen Wünsche ein, stimmen Termine und Reisedauer ganz nach Deinen Vorgaben ab. Wir schneidern Dein persönliches Reiseangebot für Chile, Bolivien und Peru. Lass Dich inspirieren.

      17 Reisetage, Reisepreis pro Person ab 5.795 €

      Auf Basis von 2 zusammenreisenden Personen im Abreisemonat April

      Die Rundreise auf einen Blick

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      Flug mit renommierter Airline
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      Grandiose Landschaft & Natur
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      Kulturelle Sehenswürdigkeiten
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      Persönliche Betreuung
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      lokale Reiseleiterbetreuung
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      Wir sind immer für Sie da

      Inklusive Reisekombination Chile, Bolivien, Peru

      • 15 Übernachtungen in 4 Sterne Hotels mit angegebener Verpflegung – gerne beraten wir Dich bei der Reisekategorie
      • Deutschsprachige, individuelle Reiseleitung während der Reise
      • Alle Transporte laut Reiseprogramm
      • Linienflug in der Economyclass mit LATAM ab/bis Frankfurt über Madrid nach Santiago und zurück von Lima
      • Inlandsflüge von Santiago nach Calama, von Uyuni nach La Paz und von Cusco nach Lima in Economy Class
      • Flug und Sicherheitsgebühren
      • Bahn nach Machu Picchu vom Bahnhof in Ollantaytambo
      • Eintritte und Touristensteuer zu den angegebenen Besichtigungen
      • Mahlzeiten wie im Reiseverlauf angegeben (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

      Chile, Bolivien, Peru - Deine Highlights

      • Stadtrundfahrt in Santiago de Chile
      • Atacama Wüste und Hochlandlagunen in Nordchile rund um San Pedro de Atacama
      • Atemberaumende Natur Boliviens im Hochland auf dem Weg nach Uyuni
      • Uyuni Salzsee – größter Salzsee der Welt
      • Spektakuläres La Paz im Talkessel
      • Blau schimmernder Titicacasee und Sonneninsel
      • Geschichtsträchtiges Cusco mit allen historischen Highlights
      • Mystische Ausgrabungsstätte Machu Picchu und heiliges Tal

      Erster Reisetag - Abflug

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      Die große Reise beginnt. Wir fliegen mit LATAM ab Frankfurt über Madrid nach Santiago de Chile. In Economy Class. Nachtflug. Ankunft am nächsten Tag morgens. (-/-/-)

      Zweiter Reisetag - Ankunft in Santiago

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      Willkommen in Santiago de Chile. Der erster Stopp unserer individuellen Rundreise durch die drei Länder Chile, Bolivien, Peru. Nach einem langen Flug heißt es erst mal Akklimatisieren. Am Flughafen werden wir empfangen von unserer privaten Deutsch sprechenden Reiseleitung und zum Hotel gebracht. Der Tag ist erst mal zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel Luciano (-/-/-).

      Dritter Reisetag - Santiago und weiter nach San Pedro

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      Nach dem Frühstück heißt es erst Mal die Hauptstadt entdecken! Santiago de Chile ist zum Einen die moderne Metropole eines aufstrebenden Landes, zum Anderen eine geschichtsträchtige Stadt aus der Kolonialzeit. Während einer privaten Stadtrundfahrt mit unserem Reiseleiter besuchen wir den historischen Kern. Im Stadtzentrum erkunden wir den Präsidentenpalast, ehemals die nationale Münzprägeanstalt und daher „La Moneda“ genannt. Weiter geht es zum historischen Hauptplatz Plaza de Armas, mit der Kathedrale und dem schönen alten Postamt. Wir besuchen den „Palacio de la Real Audiencia”, der heute das Nationale Historische Museum beherbergt und die „Casa Colorada”, die historische Residenz des Gouverneurs während der Kolonialzeit.

      Vorbei am „Cerro San Cristóbal“, geht es in die modernen Geschäftsviertel Santiagos. In den Stadtteilen Providencia und Las Condes findet man gläserne Bürotürme, angesagte Restaurants und Geschäfte, die zum Bummeln einladen. In den schattigen Alleen und auf den großzügigen Boulevards mit europäischem Flair könnte man fast vergessen, dass man in Lateinamerika ist – ein interessanter Gegensatz zum kolonialem Stadtzentrum!

      Am Nachmittag geht die Reise direkt weiter. Unser Transfer bringt uns vom Hotel in Santiago zum Flughafen für den Weiterflug nach Calama mit LATAM in Economy Class. Ab in den Norden Chiles! Die trockenste Wüste der Welt wartet auf uns. Nach Ankunft am Flughafen Calama werden wir vom privaten Fahrer zum Hotel in San Pedro de Atacama gebracht. Übernachtung im Hotel Lodge Terrantai. (F/-/-)

      Vierter Reisetag - San Pedro de Atacama

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      Hier in Nord Chile erwartet uns gleich am ersten Tag das absolute Highlight dieser Region. Nach dem Frühstück brechen wir mit unserem persönlichen Reiseleiter zum Salar de Atacama auf, einem Salzsee von gigantischen Ausmaßen: 3000km²! An der Oberfläche eine dicke Schicht heller Salzkristalle. Der Salar ist Heimat verschiedenster Flamingo-Arten: Andenflamingo, Chilenischer Flamingo und James-Flamingo. Spektakuläre Fotostopps warten auf uns! Im Anschluss Rückfahrt nach San Pedro.

      Nach einer kurzen Erholung geht es aber weiter, in das beeindruckende Tal des Todes (Valle de la Muerte). Wind und vor Jahrmillionen auch Regen, haben hier aus Salz, Gips und Lehm die erstaunlichsten Formen und Figuren entstehen lassen. Ins bekannte Valle de la Luna geht es dann zur Abenddämmerung. Vom Aussichtspunkt „Piedra del Coyote“ überblicken wir die Karischlucht und weite Teile der Wüste. Die untergehende Sonne taucht die Landschaft fast minütlich in ein neues Licht und bietet so ein faszinierendes Farbenspiel. Ein kleiner Sundowner gefällig? Nach Sonnenuntergang Rückfahrt nach San Pedro. Abendgestaltung frei nach Lust und Laune! Übernachtung im Hotel Lodge Terrantai  (F/-/-)

      Fünfter Reisetag - Nord Chile - Tag zur freien Verfügung

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      Nach den ersten Programmtagen freuen wir uns heute auf einen freien Tag, den wir nach eigenem Gusto gestalten können.

      Unsere Südamerika Reisespezialisten haben ein paar Vorschläge für optionale Touren in der Region:

      Beispielsweise eine Ganztagesexkursion zu den Geysiren von El Tatio. Wer die Geysire von El Tatio in Aktion erleben möchte, muss früh Aufstehen, denn wenn die Morgensonne über den in mehr als 4300 m Höhe gelegenen heißen Quellen aufgeht, steigen die Fontänen bis zu 10 Meter hoch. Das Licht der aufgehenden Sonne, das die zischenden Fontänen der Geysire streift und in vielen Farben leuchten lässt, bildet dann einen starken Kontrast zu den aufsteigenden Dampfsäulen und den umliegenden Gipfeln. Die Exkursion startet in den sehr frühen Morgenstunden in San Pedro, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Geysirfeld zu sein. Um die Mittagszeit dann Rückfahrt nach San Pedro. Noch etwas relaxen und die ersten Fotos sortieren!

      Übernachtung im Hotel Lodge Terrantai (F/-/-)

      Sechster - Hochlandlagunen in Bolivien

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      Die Reise geht weiter – in das zweite Land unserer Reisekombination SüdamerikaBolivien. Heute morgen werden wir abgeholt und zur Grenze Hito Cajón gebracht – ohne Reiseleitung. Hier Grenzübergang von Chile nach Bolivien.

      Im Anschluss geht die Fahrt mit privatem Fahrer in die Nationalreserve Eduardo Avaroa (REA), welche mit einer Oberfläche von 7.147 Km2, süd-östlich von Potosi, in der Provinz Sud Lípez liegt. Die Seen, Salzseen, Vulkane, schneebedeckten Spitzen, das Flachland, Thermalbäder, Flüsse, Flora und Fauna geben dieser Gegend eine unvergleichbare Schönheit und besonderen Reiz.

      Ein Highlight wartet – die Grüne Lagune: Die Wasseroberfläche ähnelt wegen ihrer Farbe, einem riesigen Smaragden. Von hier kann man den atemberaubenden Licancabur Vulkan auf einer Höhe von 5.865 Metern bewundern. Am Nachmittag ist die Helligkeit der Grünen Lagune direkt blendend.

      Danach besuchen wir die Geysire Sol de Mañana. Eine spektakuläre Show! In den Kratern kann man kochende Lava sehen und die Fontänen aus Dämpfen und Wasser können eine Höhe von 80 bis 100 Metern erreichen.

      Noch ist es nicht vorbei mit spektakulären Ereignissen für Heute! Eine weitere Attraktion erwartet uns: die Laguna Colorada – Rote Lagune. Mit einer 60 km2 großen Oberfläche, liegt die Laguna Colorada mit ihrem rötlichen Wasser auf 4,278 M.ü.d.M. Sie wird von drei verschiedenen Flamingo Arten bewohnt. Die Lagune zählt als einer der wichtigsten Flamingo Beobachtungsorte dieser Region. Und der Blick auf das Feuerrote Wasser und Schneebedeckten Vulkangipfeln im Hintergrund ist sagenhaft!

      Dann geht es zum abendlichen Stopp und unserer Unterkunft für heute an die Lagune Hedionda. Übernachtung im Hotel Los Flamencos (F/M/A)

      Siebter Reisetag - Salzsee Uyuni

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      Der Salzsee Uyuni steht heute auf dem Programm. Der größte Salzsee der Welt liegt mit seiner über 10.000 km2 weiten Oberfläche auf dem bolivianischen Hochland. Die Stille hier lässt einem das Herz schneller schlagen: mit seinen kristallenem Salz, dem klaren Himmel, den Kakteen und mit ein bisschen Glück auch den Flamingos! Die Isla Incahuasi ist eine Oase inmitten des Salzsees, auf welcher man gigantische, uralte Kakteen und fossile Algen findet. Hier entspannen wir erst mal beim Mittagessen und lassen die Aussicht auf uns wirken.

      Im Anschluss Weiterfahrt zum Hotel. Übernachtung heute im spektakulären Salzhotel Luna Salada (F/M/A)

      Achter Reisetag - Von Uyuni nach La Paz

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      Unser Fahrer holt uns morgens ab und bringt uns zum Flughafen Uyuni für einen kurzen Flug nach La Paz. Unsere privater Reiseleiter holt uns am Flughafen La Paz ab. Wir beginnen erst mal mit einer Stadtrundfahrt. In La Paz finden wir indigene, koloniale und moderne Gegenden. Außerdem klassisch bunte Märkte und atemberaubende Landschaft. Umrahmt vom Hausberg Illimani. Wir besuchen das Mondtal mit Tonablagerungen, die der Oberfläche des Mondes ähneln. Eine Fahrt in der lokalen Seilbahn ist ebenso inbegriffen, um die Stadt aus der Vogelperspektive kennenzulernen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. La Paz auf eigene Faust erkunden – das lohnt sich!. Übernachtung im Hotel La Casona (F/-/-)

      Neunter Reisetag - Sonneninsel

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      Bolivien hat eine ganze Menge zu bieten. Unsere Überlandfahrt von La Paz nach Huatajata, führt zu den Ufern des Titicacasee. Dort angekommen unternehmen wir eine kurze Fahrt zur Cocotoni Bucht und setzen mit dem Tragflügelboot zur Mondinsel über. Unser Reiseleiter erklärt uns die Geschichte zu den Überresten des Sonnenjungfrauentempels Iñak Uyu und das Leben der Jungfern.

      Im Anschluss Weiterfahrt zu der Sonneninsel, um den Pilcocaina Sonnentempel zu besichtigen. Anschließend machen wir eine kleine Wanderung zum Hotel, wo wir erst mal Mittagessen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung um die Gegend zu erkunden. Der Sonnenuntergang auf der Sonneninsel mit Blick über den Titicacasee ist spektakulär und so einige Fotos wert! Abendessen und Übernachtung in der Posada del Inca Öko- Lodge (F/M/A)

      Zehnter Reisetag - Weiterfahrt nach Puno

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      Der Morgen steht zur freien Verfügung. Gegen Mittag steigen wir die originalen Inkastufen herab zu der Heiligen Quelle, welche ewige Jugend und Glück versprechen soll. Vielleicht hilft es auch bei uns? Mittagessen findet heute statt im archäologischen Restaurant Uma Kollu. Im Anschluss geht es mit dem Tragflügelboot nach Copacabana. Dort angekommen, besuchen wir die wunderschöne Kathedrale.

      Nun steht das dritte Land unsere Reisekombination Südamerika – Länder der Anden! auf dem Programm. Grenzübertritt nach Peru und Fahrt nach Puno am Titicacasee.

      Übernachtung im Hotel Jose Antonio (F/M/-).

      Elfter Reisetag - nach Cusco

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      Am nächsten Morgen werden wir zum Busbahnhof gebracht. Die Fahrt heute mit dem Bus führt an einer Menge Sehenwürdigkeiten vorbei. Ein Englisch sprechender Reiseleiter betreut uns während der Fahrt. Der erste Halt ist bei dem Museum von Pucara. Pucara war einer der ersten Ansiedlung auf dem Hochland, welche bis zwischen 100 und 300 vor Christus zurückgeht.

      Danach machen wir einen kurzen Stopp bei Raya, dem höchsten Punkt der Straße zwischen Puno und Cusco-  4338 M.ü.M. Nachdem wir unser Mittagessen in Sicuani eingenommen haben, führen wir die Tour bis zu den Racchi Ruinen fort und besichtigen den Tempel von Wiracocha, dem Sonnengott der Inkas.

      Nach der aufschlussreichen und beeindruckenden Fahrt ist unser heutiges Ziel Cusco. Hier angekommen werden wir von einem privaten Reiseleiter abgeholt und zum Hotel gebracht.

      Optional: Aufpreis für Zugfahrt Puno/Cusco im Titicaca Train  (nur MO, DO  und SA) anstelle der Busfahrt.

      Übernachtung im Hotel Costa del Sol Ramada (F/M/-)

      Zwölfter Reisetag - Cusco entdecken

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      In Cusco gibt es eine Menge zu entdecken. Wir beginnen unsere heutige Tour mit einem Besuch am Coricancha, auch als „Sonnentempel“ (oder „Goldener Bezirk“) bekannt, den der Inka Pachacútec errichten ließ und der nach der Ankunft der Spanier zum Fundament für den Bau des Santo-Domingo-Klosters wurde.

      Anschließend besichtigen wir den Dom, das imposanteste Bauwerk am „Plaza de Armas“ (Hauptplatz) und eine der prächtigsten Kirchen aus der spanischen Kolonialzeit in Amerika. Der Bau wurde mit aus der Festung Sacsayhuamán herausgebrochenen Steinen bewerkstelligt, begann 1560 und endete erst ein knappes Jahrhundert später im Jahre 1654.

      Im Anschluss daran schlendern wir durch die Festung, ein für die Inkas repräsentatives Werk, das die Heilige Stadt beschützte. Im 15. Jahrhundert wurde der Komplex mit gewaltigen Steinblöcken erbaut. Schließlich erkunden wir Puka Pukara, auch „Rote Festung“ genannt, 7 Kilometer von Cusco entfernt und kehren nach einem aufschlussreichen Tag zum Hotel zurück.

      Abends bietet sich in Cusco eine Menge an kulinarischer Möglichkeiten! Unsere Südamerika Reisespezialisten beraten uns gerne! Leckere Ceviche gefällig? In Peru meist zubereitet aus frischer Berg Forelle… dazu ein guter Tropfen!

      Übernachtung im Hotel Costa del Sol Ramada  (F/-/-)

      Dreizehnter Reisetag - zum heiligen Tal

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      Die Reise geht weiter ins Heilige Tal. In Písac besuchen wir den berühmten Kunsthandwerksmarkt und die bekannten Terrassenanlagen des Heiligen Tals. Der Markt besteht aus Dutzenden von Ständen, an denen Einheimische von ihnen hergestellte Waren ausstellen und verkaufen. Anschließend essen wir zu Mittag und fahren dann nach Ollantaytambo, einer typischen Inka Stadt. Übernachtung im Hotel Posada del Inca Yucay (F/M/-)

      Vierzehnter Reisetag - Machu Picchu

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      Das absolute MUSS einer Peru Reise erwartet uns heute. Unsere Reise nach Machu Picchu beginnt mit einem Transfer vom Hotel im Heiligen Tal zu Ollanta Bahnhof. Mit dem Zug geht es bis Aguas Calientes, die Fahrt dauert rund zwei Stunden und eröffnet spektakuläre Aussichten auf die Anden. Aguas Calientes kennt man auch als „Machu Picchu Pueblo“ (pueblo = Dorf) und ist der letzte Haltepunkt vor dem Betreten der Ruinen des bedeutendsten archäologischen Komplexes Perus.

      Schließlich erreichen wir nach einem kurzen Transfer Machu Picchu, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und Architektur, das, so glaubt man, als Heiligtum und als Erholungsort für den Inka Pachacútec (Regierungszeit 1438 – 1471) diente. Machu Picchu, was „Alter Berg“ bedeutet, gilt laut UNESCO als Weltkulturerbe und ist eines der neuen sieben Weltwunder. Atemberaubende Aussichten eröffnen sich uns!

      Übernachtung im Hotel El Mapi (F/-/A)

      Fünfzehnter Reisetag - zurück nach Cusco

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      Der Tag steht zur freien Verfügung. Es lohnt sich Machu Picchu zum Sonnenaufgang zu besuchen. Unsere Reiseexperten Südamerika beraten die gerne!

      Am Nachmittag kehren wir mit dem Zug zum Bahnhof Ollanta zurück und die Reise geht zurück nach Cusco.

      Optional: Zweiter Eintritt nach Machu Picchu inkl. Busfahrt zur Zitadelle (ohne Reiseleitung)

      Übernachtung im Hotel Costa del Sol Ramada in Cusco. Der Abend steht zur freien Verfügung (F/-/-)

      Sechzehnter Reisetag - Abschied von Peru

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      Heute endet unsere Reise durch die drei Länder Chile, Bolivien und Peru. Ein Fahrzeug holt uns heute vom Hotel ab und bringt uns in Begleitung eines Reiseleiters zum Flughafen in Cusco. Adios Südamerika! Flug mit LATAM über Lima und Madrid zurück nach Frankfurt in Economy Class. Nachtflug (F/-/-)

      Siebzehnter Reisetag - Wieder Daheim

      Wir landen am Nachmittag wieder in Frankfurt. Eine ereignisreiche Reise geht zu Ende.

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      Chile, Bolivien, Peru Reisekombination – 17 Reisetage

      Basis für zwei zusammenreisende Personen

      Zeitraum beispielsweise April

      Preis pro Person für den gesamten Zeitraum

      Reisekombination Chile, Bolivien, Peru – Nicht im Preis enthalten:

      • Reiserücktritts- und Gepäckversicherung, Auslandskranken- und Unfallversicherung
      • Alle nicht erwähnten Getränke und Getränke während der Mahlzeiten
      • Alle nicht erwähnten Mahlzeiten
      • Trinkgelder generell
      • etwaige Visagebühren
      • Eventuelle Aktivitäten in Freizeit bzw. optionale Ausflüge/Aktivitäten
      • Abendtransfers zu lokalen Restaurants, falls nicht im Programm inbegriffen
      • Eventuelle Taxikosten
      • Ausgaben persönlicher Natur
      • Dienstleistungen, die nicht unter ‚inkludierte Leistungen‘ erwähnt sind
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      Deine Unterkünfte bei der Reisekombination Chile, Bolivien, Peru

      Diese werden erst bei verbindlicher Buchung angefragt und sind abhängig von der Verfügbarkeit. Änderungen sind vorbehalten.

      Deine Anreise:

      • Die Anreise erfolgt mit LATAM von Frankfurt in der Economyclass
      • Je nach Verfügbarkeit der zugrunde gelegten Buchungsklasse Aufpreis möglich laut tagesaktuellen Preisen zum Buchungszeitpunkt.
      • Kerosinpreisänderungen vorbehalten.
      • Zuschläge für Anreise in Premium Economy oder Businessclass sowie für andere Fluggesellschaften je nach Anfrage und Reisetermin möglich.
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      Wichtige Informationen

      Allgemeine Reisebedingungen >>
      Wichtige Hinweise>>
      Formblatt gemäß §651a>>

      Unser Angebot gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Buchung. Oben erwähnte Preise basieren auf einer Minimumteilnehmerzahl von zwei zusammen reisenden Gästen und können sich bei Änderung der Teilnehmerzahl und der Saisonzeit ändern. Wir halten keine Zimmer geblockt.

      Einreise, Reisepapiere und Impfungen

      Für die Einreise nach Chile benötigen Deutsche einen Reisepass. Das Ausweisdokument sollte noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig und in gutem Zustand sein. Bei kurzfristigem Aufenthalt zu Tourismus oder Besuchszwecken ist kein Visum notwendig. Es wird bei der Einreise an der Grenze kostenlos eine „Tarjeta de Turismo“ (Touristenkarte) ausgestellt. Damit kann man sich maximal 90 Tage im Land aufhalten. Bei Verlust muss vor Abreise von der „Policía Internacional“ in Santiago bzw. in anderen Regionen von der „Policía de Investigaciones“ eine Ersatzkarte ausgestellt werden.

      Für Reisegäste anderer Nationalität gelten eventuell andere Bestimmungen. Bitte informiert Euch darüber im zuständigen Konsulat.

      Hotels verlangen Passdaten vorab. Bitte schickt uns diese deshalb als gut lesbare Passkopie vorab zu.

      Der Reisepass ist erforderlich. Keine Impfung vorgeschrieben.

      Gesundheit und Sicherheit geht vor

      Im folgenden Text zitieren wir die Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter

      www.diplo.de/gesuenderreisen

      finden können.

      Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

      Wir verweisen ausdrücklich auf die genauen Erläuterungen auf die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

      http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/Uebersicht_Navi.html

      Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe Maßnahmen zu informieren. Auch ist ärztlicher Rat Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken immer ratsam. Allgemeine Informationen erhalten Sie bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

      Medizinische Hinweise:

      Aktuelles

      Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

      • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

      Impfschutz

      Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

      • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
      • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
      • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

      Dengue-Fieber

      Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

      • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

      Malaria

      Chile gilt als malariafrei.

      HIV/AIDS

      Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

      • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

      Durchfallerkrankungen

      Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

      • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
      • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
      • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
      • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
      • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
      • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
      • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

      Hantavirus

      Diese seltene virale Erkrankung wird landesweit meist in ländlichen Gebieten durch Aufnahme von kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Trakt übertragen. Nach zwei bis vier Wochen kann es zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen kommen. In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht, siehe Merkblatt Hantavirus.

      • Vermeiden Sie den Kontakt mit den Ausscheidungen von Nagetieren.

      Geographisch bedingte Erkrankungen

      Chile ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

      • Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

      Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

      Luftverschmutzung

      Medizinische Versorgung

      Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch.

      • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland.
      • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

      .

      Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

      Die Angaben sind gemäß auswärtigen Amt:

      • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
      • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
      • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
      • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

      Länderspezifische Sicherheitshinweise

      Terrorismus

      Innenpolitische Lage

      Demonstrationen gibt es vor allem in Santiago und Valparaíso, aber auch in anderen Städten.  Studentenproteste können zu Straßenblockaden, Störungen des öffentlichen Nahverkehrs und auch Auseinandersetzungen mit der Polizei führen, insbesondere an Tagen mit besonderer nationaler Bedeutung wie dem 29. März, dem 1. Mai und dem 11. September.
      Gewaltsame Ausschreitungen können nicht ausgeschlossen werden.

      In der Umgebung von Temuco in der 9. Region (Araucanía) kann es im Zusammenhang mit der Diskussion um die gesellschaftliche Gleichberechtigung der Indigenengruppe der Mapuche in Einzelfällen zu hierdurch motivierten Sperrungen auch von Fernstraßen durch gewaltbereite Gruppen kommen.

      • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
      • Meiden Sie Fernstraßen in der 9. Region und Umgebung bei Dunkelheit.
      • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
      • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

      Kriminalität

      Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Rucksack- und Handtaschenraub kommt insbesondere in Santiago, Calama, Valparaíso, Viña del Mar und San Pedro de Atacama vor, in letzter Zeit vermehrt auch unter Gewaltanwendung. Die Gefahr ist in Armenvierteln und bei Dunkelheit besonders hoch.
      Der Einsatz von K.o.-Tropfen und auch Tricks wie das Überschütten von potentiellen Opfern mit Flüssigkeiten und Reinigung zwecks Ablenkung und Raub finden des Öfteren Anwendung. Auch Betrugsversuche über das Telefon (Scams) und Kreditkartenbetrüge sind verbreitet.

      Einbrüche in Mietwagen vor allem in der Umgebung des Flughafens von Santiago sowie vorgetäuschte oder absichtlich herbeigeführte Schäden z.B. an Reifen und Überfälle auf wartende Fahrzeuge an Kreuzungen und Ampeln sind keine Seltenheit.

      • Meiden Sie den Besuch ärmerer Wohnviertel ohne ortskundige Begleitung und Spaziergänge bei Dunkelheit.
      • Seien Sie in größeren Menschensammlungen wie an Flughäfen, Busbahnhöfen, auf öffentlichen Plätzen am Strand, in Restaurants, Cafés, Supermärkten und Einkaufszentren ebenso wie bei U-Bahnfahrten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
      • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf und nehmen Sie diese Unterlagen nur mit, wenn Sie diese auch wirklich benötigen.
      • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
      • Verteilen Sie mehrere Kopien Ihrer Reisedokumente auf Ihr gesamtes Gepäck und/oder sichern Sie eine elektronische Kopie Ihrer Reisedokumente.
      • Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen und lassen Sie keine Wertsachen oder Gegenstände sichtbar zurück.
      • Halten Sie möglichst nicht an, sondern fahren auch bei einer (angeblichen) Panne bis zu einer Tankstelle weiter oder rufen Sie direkt einen Abschleppdienst.
      • Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.
      • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

      Naturkatastrophen

      Erdbeben, Vulkane, Tsunamis

      Chile liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, in der immer mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden muss.
      Schwerere Erdbeben haben mehrfach Todesopfer und Verletzte gefordert. Kleinere Beben sind an der Tagesordnung.
      Aktivitäten zeigten zuletzt die Vulkane Villarrica (9. Region), Copahue (8. Region) und Nevados de Chillán (16. Region), für die weiterhin Warnstufen gelten. Hierdurch sind auch Schmelzwasserabgänge möglich.
      Tsunami-Warnungen mit weitreichenden Evakuierungen von Küsten weg können erforderlich werden.

      Extremwetterlagen

      In Chile gibt es extreme Wetterbedingungen unterschiedlicher Art und hohe Temperaturschwankungen auch innerhalb eines Tages.

      Busch- und Waldbrände

      Insbesondere in den Sommermonaten kann es vielerorts zu zum Teil verheerenden, weitflächigen Busch- und Waldbränden und in Folge dessen zu Beeinträchtigungen im Verkehr, der Stromversorgung und der Kommunikation kommen.

      Überschwemmungen

      Heftige Regenfälle führen dann auf ausgetrocknetem Boden zu reißenden Flüssen, Überschwemmungen und Erdrutschen.

      • Halten Sie sich über die Medien informiert und beachten Sie die Hinweise und Warnstufen der chilenischen Zivilschutzbehörde ONEMI.
      • Machen Sie sich vor Ort mit den ausgewiesenen Evakuierungsrouten und Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.
      • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte in den örtlichen Medien.
      • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

      Krisenvorsorgeliste
      Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

      Weltweiter Sicherheitshinweis
      Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

       

      Haftungsausschluss

      Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

       

      Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

       

      Auswärtiges Amt

      Bürgerservice Arbeitseinheit 040D-

      11013 Berlin

      Tel.: (03018) 17-2000

      Fax: (03018) 17-51000

      2019-11

      Einreise, Reisepapiere und Impfungen

      Für die Einreise nach Bolivien benötigen Deutsche einen Reisepass. Das Ausweisdokument sollte noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Für Reisende anderer Nationalität gelten eventuell andere Bestimmungen. Bitte informiert Euch darüber im zuständigen Konsulat.
      Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen touristischen Aufenthalt kein Visum. Man kann sich insgesamt 90 Tage pro Kalenderjahr visumsfrei in Bolivien aufhalten, wobei mehrfache Ein- und Ausreisen gestattet sind.

      Wir zitieren das Auswärtige Amt:

      Die gesetzliche Regelung sieht vor, dass deutsche Touristen zunächst eine Aufenthaltserlaubnis für 30 Tage erhalten, die dann noch zweimal – für jeweils 30 Tage – bei der Migrationsbehörde kostenlos verlängert werden kann. Touristen, die sich länger als 30 Tage in Bolivien aufhalten und kein Gültigkeitsdatum bei Einreise in den Pass gestempelt bekommen haben, sollten sich daher zwecks Festschreibung der Gültigkeit, bzw. Verlängerung des Aufenthalts bei der Migrationsbehörde (migración) melden, um Schwierigkeiten bei der Ausreise zu vermeiden.
      Bei Einreise auf dem Landweg ist zu beachten, dass die Grenzkontrolle, bei der man einen Einreisestempel im Pass erhält, erforderlich ist, um legal ins Land einzureisen. Bei Einreise im Nachtbus werden die Grenzkontrollen bisweilen durchfahren. Dies führt beim Versuch der Wiederausreise zu Problemen, da die Person dann nicht registriert ist und Strafzahlungen für den illegalen Aufenthalt fällig werden. Im Falle der Einreise ohne Einreisestempel sollte daher umgehend die Migrationsbehörde aufgesucht werden, um den erforderlichen Stempel nachzutragen.

      Grundsätzlich kann bei der Einreise von allen Reisenden, die älter als zwölf Monate sind die Vorlage eines Gelbfieber-Impfzertifikats verlangt werden. Rechtslage und Verwaltungspraxis stimmen allerdings nicht immer überein. Empfehlungen zur Impfung siehe Medizinische Hinweise.

      Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben.

      Gesundheit und Sicherheit geht vor

      Im folgenden Text zitieren wir die Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter

      www.diplo.de/gesuenderreisen

      finden können.

      Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

      Wir verweisen ausdrücklich auf die genauen Erläuterungen auf die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

      http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/Uebersicht_Navi.html

      Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe Maßnahmen zu informieren. Auch ist ärztlicher Rat Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken immer ratsam. Allgemeine Informationen erhalten Sie bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

       

      Medizinische Hinweise:

      Aktuelles

      Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

      • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

      Impfschutz

      Für die direkte Einreise aus Deutschland sind zwar keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
      Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist ab dem vollendeten 12. Lebensmonat eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Alle Gebiete in Bolivien unterhalb von 2.300m und damit u.a. der gesamte bolivianische Amazonas sind Gelbfieberübertragungsgebiet.
      Daher wird grundsätzlich allen Reisenden dringend eine Gelbfieberimpfung empfohlen, bevor sie in diese Gebiete reisen. Die Impfung ist ab dem 10. Tag im internationalen Reiseverkehr gültig.

      • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
      • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
      • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

      Zika-Virus-Infektion

      Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Bolivien mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
      Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

      Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

      Dengue-Fieber

      Dengue-Viren werden in weiten Teilen des Landes durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

      • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

      Chikungunya-Fieber

      Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber.

      • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxeinsbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

      Malaria

      Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.

      • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

      Ein geringes Risiko besteht in den Departements Beni, ein etwas höheres in Pando v. a. in den Regionen Guayamerín und Riberalta. Allenfalls dort kann im Einzelfall je nach Reiseprofil deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll sein, die mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden sollte.
      Ein minimales Risiko besteht im Rest des Landes < 2.500 m Höhe.
      Die größeren Städte bzw. Provinzen Oruro und Potosi sind malariafrei.

      Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

      • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
      • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
      • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

        Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

      • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
      • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

      HIV/AIDS

      Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

      • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

      Durchfallerkrankungen

      Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

      • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
      • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
      • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
      • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
      • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
      • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
      • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

      Cholera

      Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

      • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

      Leptospirose

      Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

      Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

      • Erwägen Sie bei zu erwartender Exposition im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin.

      Mammarenaviren (Machupo-Virus/Chapare-Virus)

      Diese Viren lösen eine schwere infektiöse Fiebererkrankung aus, die mit Blutungen einhergeht (hämorrhagisches Fieber). Die Übertragung erfolgt über Nagetier-Ausscheidungen (v.a. Urin von bestimmten Mäusearten) und nur in seltenen Fällen von Mensch zu Mensch. Die den Virus übertragenden Nagetiere, die durch Abholzung ihres Lebensraums beraubt sind, weichen auf der Suche nach Nahrungsmitteln zunehmend auf Wohngebiete aus.  In der Reisemedizin haben Mammarenaviren eine eher untergeordnete Bedeutung.

      • Halten Sie hygienische Maßnahmen strikt ein, z.B. Früchte vor dem Verzehr gut abzuwaschen, bevor sie geschält werden.
      • Waschen Sie sich gründlich die Hände, um dem Infektionsrisiko vorzubeugen.

      Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

      In Bolivien kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

      • Nutzen Sie zum Schutz gegen Bisse korrekt angebrachte Bettnetze.

      Höhenkrankheit (Soroche)

      In Lagen über 2.500 Meter mögliche, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2.000 Metern. Aufgrund der ausgeprägten Höhenlage von La Paz (Flughafen 4.070 m, Innenstadt 3.600 m) kann es nach Ankunft in den ersten Tagen zu Symptomen der Höhenkrankheit kommen. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig

      Nicht zu unterschätzen ist die in der Höhe extreme Intensität der Sonneneinstrahlung – besonders der ultravioletten Strahlung, der mit entsprechenden Hautschutzmaßnahmen Rechnung zu tragen ist.

      Medizinische Versorgung

      Die medizinische Versorgung im Lande ist auf dem Land vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.

      • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland.
      • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
      • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

      Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

      Die Angaben sind gemäß auswärtigen Amt:

      • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
      • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
      • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
      • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

      Länderspezifische Sicherheitshinweise

      Terrorismus

      Innenpolitische Lage

      In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren und zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen können. Die Reisemöglichkeiten werden dann zum Teil stark eingeschränkt, z.B. durch Straßenblockaden.

      • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
      • Meiden Sie Protestveranstaltungen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
      • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden eigenmächtig zu durchbrechen.
      • Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend der aktuellen Lage.

      Kriminalität

      Die Kriminalität ist in Bolivien erhöht, auch Drogenkriminalität ist weit verbreitet.
      Es kommen besonders an von Touristen frequentierten Orten in La Paz bewaffnete Überfälle und Trickdiebstähle vor.

      Reisende werden z.B. bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen.
      Blitz- bzw. Expressentführungen mit demselben Ziel gibt es landesweit, aber insbesondere in Cochabamba, La Paz und Santa Cruz und auf den Verbindungsstrecken.

      Falsche Polizisten, die mit anderen Personen zusammenarbeiten, die sich z.B. als südamerikanische Touristen ausgeben, wollen Ausweise kontrollieren oder Touristen angeblich zu Polizeistationen bringen, um Reisende auszurauben. Personenkontrollen auf offener Straße/Plätzen kommen im Allgemeinen nicht vor.

      Taxis auf der Straße bergen ein erhöhtes Überfallrisiko, insbesondere nachts. In der Öffentlichkeit gezeigte Bargeldsummen, Ausweispapiere und Schmuck erregen unnötig die Aufmerksamkeit von Kriminellen. Auch Fahrzeuge werden aufgebrochen und gestohlen.

      Besuchern von Bars und Diskotheken werden K.O.-Tropfen verabreicht und dann ausgeraubt. Auch Fälle von Vergewaltigungen während der Bewusstlosigkeit der Opfer wurden bekannt.

      • Tragen Sie keinen teuren Schmuck und Uhren.
      • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
      • Lassen Sie sich von Polizisten immer ihre Dienstausweise zeigen.
      • Winken Sie keine Taxis auf der Straße heran, sondern bestellen Sie diese ggf. mithilfe des Hotels oder Restaurants bei bekannten Taxiunternehmen vor.
      • Vermeiden Sie Nachtfahrten.
      • Nehmen Sie grundsätzlich keine von Fremden angebotenen offenen Getränke oder Speisen an und lassen diese auch nicht unbeaufsichtigt.
      • Halten Sie sich von allen Drogen fern.
      • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.
      • Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen, lassen Sie keine Wertsachen sichtbar zurück und parken Sie auf bewachten Parkplätzen.
      • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
      • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

      Drogenkuriere

      Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht.

      • Seien Sie besonders Vorsicht bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen.
      • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Einreise und Zoll.

      Naturkatastrophen

      Die Auswirkungen von Erdbeben, die zumeist ihr Epizentrum in Chile oder Peru haben, sind gelegentlich in unterschiedlicher Intensität auch in den verschiedenen Landesteilen Boliviens zu spüren.

      In der Regenzeit, die normalerweise von November bis März dauert, kommt es insbesondere in gebirgigen Regionen regelmäßig zu Überflutungen und Erdrutschen. Straßen werden oft für mehrere Tage unpassierbar, Brücken sind häufig beschädigt. In den letzten Jahren forderten anhaltende Regenfälle mehrere Todesopfer.
      Auch der große Salzsee von Uyuni birgt in der Regenzeit erhebliche Gefahren.

      Krisenvorsorgeliste
      Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

      Weltweiter Sicherheitshinweis
      Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

      Haftungsausschluss

      Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

      Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

      Auswärtiges Amt

      Bürgerservice Arbeitseinheit 040D-

      11013 Berlin

      Tel.: (03018) 17-2000

      Fax: (03018) 17-51000

      2019-11

      Einreise, Reisepapiere und Impfungen

      Für die Einreise nach Peru benötigen Deutsche einen Reisepass. Das Ausweisdokument sollte noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Für Reisegäste anderer Nationalität gelten eventuell andere Bestimmungen. Bitte informiert Euch darüber im zuständigen Konsulat.
      Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen touristischen Aufenthalt kein Visum. Sie können sich insgesamt 90 Tage pro Kalenderjahr visumsfrei in Peru aufhalten, wobei mehrfache Ein- und Ausreisen gestattet sind.

      Wir zitieren das Auswärtige Amt:

      Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugticket vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht. Die Entscheidung, welche Aufenthaltsdauer im Einzelfall bewilligt wird, obliegt den Grenzbehörden und kann auch z.B.von der deutschen Botschaft nicht beeinflusst werden.

      Gesundheit und Sicherheit geht vor

      Im folgenden Text zitieren wir die Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter

      www.diplo.de/gesuenderreisen

      finden können.

      Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

      Wir verweisen ausdrücklich auf die genauen Erläuterungen auf die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

      http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/Uebersicht_Navi.html

      Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe Maßnahmen zu informieren. Auch ist ärztlicher Rat Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken immer ratsam. Allgemeine Informationen erhalten Sie bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

      Medizinische Hinweise:

      Aktuelles

      Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

      • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

      Impfschutz

      Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, häufig aus den Nachbarstaaten,  oder bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung derzeit, nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden, nicht vorgeschrieben.
      Jedoch ist bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet und die Gebiete östlich der Anden unter 2300 m, allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat, siehe www.who.int, eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend empfohlen. 2018 wird erneut eine Häufung von Erkrankungen bei nicht geimpften Personen in diesen Gebieten beobachtet.
      Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

      • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
      • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
      • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

      Zika-Virus-Infektion

      Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

      Chikungunya

      In der Großregion breitet sich seit Januar 2014 eine Chikungunya-Epidemie aus, die auch Peru betrifft. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten, siehe auch Merkblatt Chikungunya.

      Dengue-Fieber

      Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.
      In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl.möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
      Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.)

      Leishmaniasis

      Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

      Oropouche-Fieber

      Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

      Malaria

      Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

      Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.
      Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

      Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

      Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

      • Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)
      • wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue!) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!)
      • Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

      Durchfallerkrankungen

      Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

      Seit Mai 2019 wird zudem in Lima, Junín, La Libertad (einschließlich Trujillo), Lambayeque (einschließlich Chiclayo) und Piura Regionen über mehr als 200 Fälle des neurologischen Guillan-Barre-Syndrom berichtet. Die Ursache ist vermutlich auf einen durch die Atemwege oder Lebensmittel übertragenen Krankheitserreger zurückzuführen. Für Reisende besteht ein minimales Risiko. Reisende in Risikobereichen sollten jedoch Vorsichtsmaßnahmen für Lebensmittel und Getränke sowie Maßnahmen zur Händehygiene beachten.

      Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

      Leptospirose

      Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

      Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

      Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

      Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

      In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

      Pest

      Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

      Höhenkrankheit („Soroche“)

      In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

      HIV/AIDS

      Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

      Medizinische Versorgung

      Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.
      Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.
      In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.

      • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland.
      • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
      • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

      Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

      Die Angaben sind gemäß auswärtigen Amt:

      • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
      • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
      • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
      • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

      Länderspezifische Sicherheitshinweise

      Terrorismus

      Innenpolitische Lage

      Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa können betroffen sein.

      Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.

      • Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten.
      • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.
      • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
      • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

      Kriminalität

      Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch.
      Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt.
      In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel.
      Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria – Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen.
      In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen.
      Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen

      Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden.

      Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt.

      Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.

      • Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig.
      • Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch.
      • Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen lizensierten Taxi- und Busgesellschaften.
      • Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi ‚von der Straße‘.
      • Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf.
      • Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht.
      • Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon.
      • Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an.
      • Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper.
      • Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf.
      • Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921.
      • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht.
      • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei.

      Naturkatastrophen

      Erdbeben

      Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, so dass es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Stärkere Erdbeben ereigneten sich zuletzt im August 2016 in der Provinz Caylloma, im Januar 2018 im Süden und Ende Mai 2019 im Norden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.

      Vulkane

      Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.

      Überschwemmungen

      Insbesondere in der Regenzeit von November bis April können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen.

      Krisenvorsorgeliste
      Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

      Weltweiter Sicherheitshinweis
      Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

      Haftungsausschluss

      Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

      Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

      Auswärtiges Amt

      Bürgerservice Arbeitseinheit 040D-

      11013 Berlin

      Tel.: (03018) 17-2000

      Fax: (03018) 17-51000

      2019-11