Unverbindliche
Reiseplanung




In den Anden auf den Altiplanos unterwegs – über den Dächern Südamerikas

Bolivien ist eine Entdeckungsreise! Wenn Du bisher dachtest, Du hast alles gesehen, wirst Du hier vom Gegenteil überzeugt. Mit einer wunderschönen Mountainbike-Tour erkundest Du die atemberaubende Landschaft um den “Salar de Uyuni”, über die Hochlandlagunen in die “Siloli Wüste”. Der Titicacasee überrascht als höchst gelegener Binnensee, ebenso wie der weite Blick über den Talkessel von “La Paz”. Den spektakulären Gegenpart bietet das Tiefland mit der Weltkulturerbstätte “Sucre” und “Potosi”. Lasst uns gemeinsam verzaubern von der Vielfalt dieses Landes!

Hier findest Du einen Vorschlag für Deine Reise. Wir gehen auf Deine persönlichen Wünsche ein, stimmen Termine und Reisedauer ganz nach Deinen Vorgaben ab. Wir schneidern Dein persönliches Reiseangebot.

Eine Kombination mit anderen Ländern ist jederzeit möglich, gerne erstellen wir Dir einen Vorschlag.

11 Reisetage, Reisepreis pro Person ab 2.499 €

Dieses Angebot ist ohne Flugarrangement

Die Rundreise auf einen Blick

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Übernachtung inkl. Frühstück o. Halbpension
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Grandiose Landschaft & Natur
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Persönliche Betreuung
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lokale Reiseleiterbetreuung
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Wir sind immer für Sie da

Specials

  • Hochlandlagunen mit rosaroten Flamingos
  • Uyuni Salzsee
  • Titicacasee mit Übernachtung auf der Isla del Sol
  • Atemberaubendes La Paz im Talkessel
  • Aufstrebende Metropole Santa Cruz und koloniales Weltkulturerbe Sucre

Unterbringung

  • 9 Übernachtungen im Doppelzimmer in Landestypischen Hotels inklusive Frühstück
  • 1 Übernachtung im Nachtbus nach La Paz

Zubuchbar

  • Einzelzimmer mit Zuschlag möglich
  • Diverse Verlängerungsoptionen möglich: Berghotel Carolina, Amazonas Cruiser Reina de Enin
  • Flugangebot

ERSTER REISETAG – SANTA CRUZ

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Bienvenidos en Bolivia… Willkommen in der bolivianischen Millionen Metropole „Santa Cruz de la Sierra“. Wir befinden uns hier übrigens noch im Tiefland. Am ersten Tag nach unserer Ankunft steht dabei Kennenlernen im Fokus! Wir erkunden den kolonialen Stadtkern von Bolivien und stimmen uns gemeinsam auf das Land und die bevorstehende Bolivienreise ein. (-/-/-)

ZWEITER REISETAG – SUCRE

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Mit einem kurzen Inlandsflug geht es heute nach „Sucre“. Nach unserer Ankunft am Nachmittag, lassen wir die „Weiße Stadt“ auf uns wirken. Zunächst unternehmen wir eine kleine City-Tour durch das koloniale Zentrum. Das Stadtzentrum zählt übrigens zum UNESCO Welterbe. Vom Aussichtspunkt „La Recoleta“ haben wir einen wunderschönen Blick über die roten Ziegeldächer und weiß verputzten Fassaden der Stadt. Gemütliches Beisammen sein am Abend. (F/-/-)

DRITTER REISETAG – POTOSI

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Heute erklimmen wir schließlich einige Höhenmeter. Los geht´s nach „Potosi“, auf über 4000 Meter Höhe gelegen. Die Stadt hat eine grandiose Vergangenheit. „Potosi“ war übrigens in seiner Blütezeit größer als Paris und London. Bei einem gemeinsamen Stadtrundgang genießen wir den Flair dieser uralten Stadt. Wir haben viel Zeit hier und können die Stadt in aller Ruhe erkunden. Dabei lassen das Südamerikanische Lebensgefühl auf uns wirken.   (F/-/-)

VIERTER REISETAG – UYUNI

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Alle wach? Wer möchte kann am Morgen die beeindruckenden Minen des Silberberges „Cerro Rico“ kennenlernen. Hier wird seit der Kolonialzeit nach Edelmetallen gegraben. Nach dem Mittagessen Fahrt nach „Uyuni“. Ankunft in „Uyuni“ gegen Abend. (F/-/-)

FÜNFTER REISETAG – SALAR DE UYUNI

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Der heutige Tag wird grandios!. Nach dem gemeinsamen Frühstück starten wir und teilen uns auf Allrad-Fahrzeuge auf. Unser erwartet die größte Salzwüste der Welt! Zunächst besichtigen wir den Ort „Colchani“. Er gilt übrigens als einer der bekanntesten Orte für Salzverarbeitung. Von dort aus tauchen wir nun endgültig in das schier unendlich erscheinende „Weiß“ des Salzsees ein. Die Gegend wirkt surreal. Wohl eine der faszinierendsten Landschaften dieser Erde liegt vor uns. Nebenbei haben wir viel Zeit für außergewöhnliche Schnappschüße. Am Nachmittag klettert unser Jeep an den Flanken des „Tunupa Vulkans“ empor und wir genießen die grandiose Aussicht. (F/M/A)

SECHSTER REISETAG – HOCHLANDLAGUNEN

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Wir beginnen den Tag mit dem Besuch der Ruinenanlage „Pucara de Chiquini“. Im Anschluss geht es gen Süd-Westen. Vorbei am aktiven Vulkan „Ollague“, zu den Seen „Laguna Cañapa“, „Laguna Hedionda“, „Laguna Chiarkota“, „Laguna Honda“, und die „Laguna Ramaditas“. An dessen flachen Uferregionen beobachten wir Flamingos. Wir verlassen das Tal der Lagunen und tauchen ein in eine ausgedehnte Sand-, und Steinwüste – die Wüste „Siloli“. Eine fantastische surreale Landschaft, die die ganze Farbpalette an Terrakotta- und Ocker-Tönen bereithält. Ein Farbenspiel das seinesgleichen sucht. (F/M/A)

SIEBTER REISETAG – ALTIPLANO

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Heute starten wir früh. Die Fahrt führt über „Arbol de Piedra“, einer von Erosion geschaffenen Steinfigur weiter zum Geysirfeld „Sol de Mañana“. Übrigens befinden wir uns hier auf fast 5.000 Meter Höhe! Es geht hinein in den „Salar de Chaviri“. Und die heißen Thermalquellen von „Polques“ laden zum Baden ein. Danach schließlich zur „Laguna Verde“. Die türkisfarbene Lagune liegt am Fusse des Vulkans „Licancabur“. Ein letztes Highlight ist die von Algen rot gefärbte „Laguna Colorada“. Lebensraum von tausenden Flamingos.  Danach schließlich Rpckfahrt nach „Uyuni“ und weiter mit dem  Nachtbus nach „La Paz“. (F/M/-)

ACHTER REISETAG – LA PAZ

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Am Morgen kommen wir schließlich ausgeruht in „La Paz“ an. Die Stadt gilt übrigens als höchst gelegener Regierungssitz der Welt. Die Einfahrt in die Andenmetropole ist beeindruckend. Plötzlich weicht der Boden und der Blick fällt auf einen riesigen Talkessel. Ein schier endlos erscheinendes Häusermeer. Bien Venidos en „La Paz“!  Die Stadt will erkundet werden.(F/-/-)

NEUNTER REISETAG – TITICACA

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Heute fahren wir von „La Paz“ nach „Copacabana“ am „Titicacasee“. Während der Fahrt indessen immer wieder atemberaubende Blicke auf die vergletscherten Sechstausender der „Cordillera Real“. Mittags erreichen wir  „Copacabana“. Von dort Bootstour über den „Titicacassee“ hinüber zur „Isla de Sol“. Dort schlängelt sich ein seicht ansteigender Pfad über landwirtschaftlich genutzte Terrassen hinauf zu unserem Tagesziel. Unser idyllisch gelegenes Hotel liegt oben auf dem Kamm der Sonneninsel. Von hier aus haben wir eine prächtige Sicht über den See. Gemeinsam genießen wir den spektakulären Sonnenuntergang! (F/-/-)

ZEHNTER REISETAG –COPACABANA

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Ein weiterer Tag unserer Bolivien Reise beginnt.  Die Wanderung über den Insel-Kammweg führt uns zunächst zur Tempelanlage „Chincana“. Bei leichtem Auf- und Ab ist der Weg sportlich jedoch absolut machbar. Unterwegs genießen wir den spektakulären Ausblick hinüber zur „Königskordillere“ und die Weite des tiefblauen „Titicacasees“. Nachmittags mit dem Boot zurück nach „Copacabana“. Nach einem Spaziergang durch den Wallfahrtsort und verschiedene Märkte des Kunsthandwerks machen wir uns auf den Rückweg nach „La Paz“. (F/M/-)

ELFTER REISETAG – ADIOS BOLIVIA

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Adios Bolivia! Heute heißt es Abschiednehmen – von Bolivien! Je nach Flugzeit oder Anschlußprogramm steht der Vormittag noch zur freien Verfügung. Am Nachmittag somit Transfer zum Flughafen von La Paz und Rückflug. Noch keine Lust auf Heimreise ? Buche einer unserer spannenden Anschluss Pakete! (F/-/-)

11 Tage Bolivien Highlights

Basis 2 gemeinsam reisende Personen

Preis pro Person für den gesamten Zeitraum

Im Preis enthalten:

  • Inlandsflüge wie im Programm angegeben – Vorausgesetzt Verfügbarkeit und laut tagesaktuellen Preisen bei Buchung
  • Komplettes Programm mit allen ausgeschriebenen Leistungen – wenn nicht als Option gekennzeichnet
  • 9 Übernachtungen in Doppelzimmern in ausgewählten Hotels
  • 1 Übernachtung im Nachtbus
  • Mahlzeiten wie im Reiseverlauf angegeben in einem örtlichen Restaurant oder Hotel (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Lokale, pro Ort/Stadt wechselnde deutsch oder englisch sprachige Reiseleitung während der eingeschlossenen Ausflüge, Besuche und Besichtigungen und Transfers (Ausnahme: Der Flug von Santa Cruz nach Sucre und die Fahrten von Potosi nach Uyuni und von Uyuni nach La Paz sind unbegleitet!)
  • Privater Transport (AUSNAHME: Jeeptour ab/bis Uyuni, und die Nachtbusfahrt von Uyuni nach La Paz, ebenso wie der Ausflug an den Titicacasee ab/bis La Paz – jeweils im touristischen Überlandbus)
  • Shared Jeeptour ab/bis Uyuni mit dt.-sprachigem Guide, oder Englischsprachigem Driverguide (Sprache nach Wahl) (Max. 4 internationale Reiseteilnehmer pro Fahrzeug + 1 Reiseleiter) (Unsere Allradfahrzeuge sind mit Sauerstoff und Satelitentelefon ausgestattet)
  • Fahrt im touristischen Überlandbus auf der Strecke von Uyuni nach La Paz, und zwischen La Paz und Copacabana, sowie retour
  • Alle Eintrittsgelder
  • Gemeindeabgaben auf der Route ab/bis Uyuni
  • Gesetzliche Steuern und Abgaben

Zubuchbare Extras:

  • Einzelzimmerzuschlag möglich

Nicht im Preis enthalten:

  • Fluganreise
  • Alle nicht erwähnten Getränke und Getränke während der Mahlzeiten
  • Trinkgelder generell
  • Eventuelle Aktivitäten in Freizeit bzw. optionale Ausflüge/Aktivitäten
  • Abendtransfers zu lokalen Restaurants, falls nicht im Programm inbegriffen
  • Eventuelle Taxikosten
  • Ausgaben persönlicher Natur
  • Dienstleistungen, die nicht unter ‚inkludierte Leistungen‘ erwähnt sind

Deine Unterkunft:

  • 9 Übernachtungen in landestypischen Hotels im Doppelzimmer
  • 1 Übernachtung im Nachtbus nach La Paz
  • Unterbringung im Doppelzimmer inklusive Frühstück

Deine Anreise:

  • Dieses Angebot ist ohne Flugarrangement

Wichtige Informationen

Allgemeine Reisebedingungen >>
Wichtige Hinweise>>
Formblatt gemäß §651a>>

Unser Angebot gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Buchung. Oben erwähnte Preise basieren auf einer Minimumteilnehmerzahl von zwei zusammen reisenden Gästen und können sich bei Änderung der Teilnehmerzahl und der Saisonzeit ändern. Wir halten keine Zimmer geblockt.

Einreise, Reisepapiere und Impfungen

Für die Einreise nach Bolivien benötigen Deutsche einen Reisepass. Das Ausweisdokument sollte noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Für Reisende anderer Nationalität gelten eventuell andere Bestimmungen. Bitte informiert Euch darüber im zuständigen Konsulat.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen touristischen Aufenthalt kein Visum. Man kann sich insgesamt 90 Tage pro Kalenderjahr visumsfrei in Bolivien aufhalten, wobei mehrfache Ein- und Ausreisen gestattet sind.

Wir zitieren das Auswärtige Amt:

Die gesetzliche Regelung sieht vor, dass deutsche Touristen zunächst eine Aufenthaltserlaubnis für 30 Tage erhalten, die dann noch zweimal – für jeweils 30 Tage – bei der Migrationsbehörde kostenlos verlängert werden kann. Touristen, die sich länger als 30 Tage in Bolivien aufhalten und kein Gültigkeitsdatum bei Einreise in den Pass gestempelt bekommen haben, sollten sich daher zwecks Festschreibung der Gültigkeit, bzw. Verlängerung des Aufenthalts bei der Migrationsbehörde (migración) melden, um Schwierigkeiten bei der Ausreise zu vermeiden.
Bei Einreise auf dem Landweg ist zu beachten, dass die Grenzkontrolle, bei der man einen Einreisestempel im Pass erhält, erforderlich ist, um legal ins Land einzureisen. Bei Einreise im Nachtbus werden die Grenzkontrollen bisweilen durchfahren. Dies führt beim Versuch der Wiederausreise zu Problemen, da die Person dann nicht registriert ist und Strafzahlungen für den illegalen Aufenthalt fällig werden. Im Falle der Einreise ohne Einreisestempel sollte daher umgehend die Migrationsbehörde aufgesucht werden, um den erforderlichen Stempel nachzutragen.

Grundsätzlich kann bei der Einreise von allen Reisenden, die älter als zwölf Monate sind die Vorlage eines Gelbfieber-Impfzertifikats verlangt werden. Rechtslage und Verwaltungspraxis stimmen allerdings nicht immer überein. Empfehlungen zur Impfung siehe Medizinische Hinweise.

Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben.

Gesundheit und Sicherheit geht vor

Im folgenden Text zitieren wir die Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter

www.diplo.de/gesuenderreisen

finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Wir verweisen ausdrücklich auf die genauen Erläuterungen auf die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/Uebersicht_Navi.html

Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe Maßnahmen zu informieren. Auch ist ärztlicher Rat Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken immer ratsam. Allgemeine Informationen erhalten Sie bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

 

Medizinische Hinweise:

Aktuelle medizinische Hinweise
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz
Ein Gelbfieberimpfnachweis wird bei Einreise ab dem vollendeten 12. Lebensmonat bei:
– Einreise aus einem Gelbfieberübertragungsgebiet, siehe www.who.int verlangt.
Die Impfung ist ab dem 10. Tag im internationalen Reiseverkehr gültig.
Alle Gebiete in Bolivien unterhalb von 2.300m und damit u.a. der gesamte bolivianische Amazonas sind Gelbfieberübertragungsgebiet. Daher wird grundsätzlich allen Reisenden dringend eine Gelbfieberimpfung empfohlen, bevor sie in diese Gebiete reisen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Bolivien mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus des Gesundheitsdienstes.

Chikungunya
Aktuell gibt es, im Rahmen der sich in der Region seit Januar 2014 ausbreitenden Chikungunya-Epidemie, inzwischen auch Fälle in Bolivien. Die Chikungunya- Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten, siehe auch Merkblatt Chikungunya.

Dengue-Fieber
Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen, inkl. möglicher Todesfolge, auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Es wird empfohlen, die Empfehlungen zum Mückenschutz (s.u.) insbesondere auch tagsüber zu befolgen.

Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die in Bolivien eher seltene aber gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
Ein geringes Risiko besteht in den Departements Beni, ein etwas höheres in Pando v. a. in den Regionen Guayamerín und Riberalta. Allenfalls dort kann im Einzelfall je nach Reiseprofil deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll sein, die mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden sollte.
Ein minimales Risiko besteht im Rest des Landes < 2.500 m Höhe.
Die größeren Städte bzw. Provinzen Oruro und Potosi sind malariafrei.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe  empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
– körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
– ganztägig (Dengue, Chikungunya, Zika) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
– ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

Leptospirose
Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
In Bolivien kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

Höhenkrankheit (Soroche)
In Lagen über 2.500 Meter mögliche, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2.000 Metern. Aufgrund der ausgeprägten Höhenlage von La Paz (Flughafen 4.070 m, Innenstadt 3.600 m) kann es nach Ankunft in den ersten Tagen zu Symptomen der Höhenkrankheit kommen. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig. Nicht zu unterschätzen ist die in der Höhe extreme Intensität der Sonneneinstrahlung – besonders der ultravioletten Strahlung, der mit entsprechenden Hautschutzmassnahmen Rechnung zu tragen ist.

HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist auf dem Land vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Zur Frage einer individuellen Reiseapotheke ist Beratung durch einen Tropenmediziner/Reisemediziner sinnvoll.

Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte sind z.T. erheblich höher als in Deutschland. Sie werden von deutsche Krankenversicherungen oft nicht oder nur teilweise abgedeckt. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung sind deshalb dringend zu empfehlen. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.

Lassen Sie sich vor einer Reise nach Bolivien durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe z.B. www.dtg.org.

Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind gemäß auswärtigen Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderspezifische Sicherheitshinweise

Innenpolitische Lage
In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Die Reisemöglichkeiten können dadurch in den betroffenen Gebieten jederzeit zeitlich und räumlich stark eingeschränkt sein
z.B. durch Straßenblockaden. Von Versuchen, diese zu durchbrechen, wird dringend abgeraten.
Reisende in Bolivien sollten daher die Medienberichte aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung entsprechend anpassen.
 Reisenden wird dringend empfohlen, Protestveranstaltungen und Menschenansammlungen im ganzen Land unbedingt zu meiden.

Kriminalität
Es kommen besonders an von Touristen frequentierten Orten um La Paz bewaffnete Überfälle und Trickdiebstähle vor. Reisende wurden bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen wurden (sog. „Expressentführungen“).
Von Polizisten sollten sich Reisende stets Dienstausweise zeigen lassen. Falsche Polizisten, die mit anderen Personen zusammenarbeiten, die sich z.B. als südamerikanische Touristen ausgeben, wollen Ausweise kontrollieren oder Touristen angeblich zu Polizeistationen bringen, um Reisende auszurauben. Personenkontrollen auf offener Straße/Plätzen kommen im Allgemeinen nicht vor.
Es wird dringend geraten, nur auf bekannte Funk-Taxi- und Busunternehmen zurückzugreifen und keine Taxis auf der Straße heran zu winken, insbesondere nicht nachts. In aller Regel fordern Restaurants, Hotels, Kneipen usw. auf Wunsch des Gastes ein Funk-Taxi (Radio-Taxi) an. Außerdem sollte man in der Öffentlichkeit keine großen Bargeldsummen bei sich führen, Ausweispapiere und Geld sollten gut verborgen bei sich getragen werden, echter Schmuck, teure Uhren etc. sollten gar nicht getragen werden.
Besuchern von Bars und Diskotheken werden K.O.-Tropfen verabreicht und dann ausgeraubt. Auch Fälle von Vergewaltigungen während der Bewusstlosigkeit der Opfer wurden bekannt. Es sollten grundsätzlich nie von Fremden angebotene offene Getränke oder Speisen angenommen werden.
Drogenkriminalität ist in Bolivien verbreitet. In diesem Zusammenhang wird – insbesondere wegen des nicht abschätzbaren Risikos für die Gesundheit – auch dringend davon abgeraten, an schamanischen Zeremonien (z.B.Ayahuasca-Zeremonie) teilzunehmen, bei denen halluzinogene Pflanzen verwendet werden.

Naturkatastrophen
Die Auswirkungen von Erdbeben, die zumeist ihr Epizentrum in Chile oder Peru haben, sind gelegentlich in unterschiedlicher Intensität auch in den verschiedenen Landesteilen Boliviens zu spüren. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.
In der Regenzeit, die normalerweise von Dezember bis März dauert, kann es insbesondere in gebirgigen Regionen zu Überflutungen und Erdrutschen kommen.

Drogenkuriere
Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht. Besondere Vorsicht gilt bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen, ebenso sollten Reisende kein Gepäck für Fremde mitnehmen und den Inhalt des eigenen Gepäcks kontrollieren, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice Arbeitseinheit 040D-

11013 Berlin

Tel.: (03018) 17-2000

Fax: (03018) 17-51000

2019-06

Plane Deinen Urlaub - Bolivien