Unverbindliche Reiseplanung




Namibia – zauberhaftes Afrika

zauberhaftes Namibia. Unendliche Weiten, faszinierende Landschaft und eine vielfältige Tierwelt. Das alles bietet Namibia. Erkunde mit dem eigenen Allrad Fahrzeug diese sagenhafte Landschaft. Entdecke die einzigartige Wüstenlandschaft der Namib Wüste, gehe auf Safari im Etosha Nationalpark und erkunde Swakopmund an der rauen Küste des ehemaligen „deutsch-südwest“.

Diese klassische Mietwagenreise schließt tolle Lodges gehobenen Standards sowie Flüge und Mietwagen ein. Wir geben die Route vor und reservieren die Unterkünfte auf dem Weg. Alles was du tun musst ist 16 Tage lang genießen und staunen!

Komm mit uns nach Namibia!

Hier findest Du einen Vorschlag für Deine Reise. Wir gehen auf Deine persönlichen Wünsche ein, stimmen Termine und Reisedauer ganz nach Deinen Vorgaben ab. Wir schneidern Dein persönliches Reiseangebot.

16 Reisetage, Reisepreis pro Person ab 2.799 €

Auf Basis auf von 2 Personen im Abreisemonat Mai / November

Die Rundreise auf einen Blick

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Flug mit renommierter Airline
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Übernachtung inkl. Frühstück o. Halbpension
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Mietwagen für Selbstfahrer
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Wir sind immer für Sie da

Unterbringung

  • 15 Übernachtungen in Namibia teils in Hotel teils in Lodges inklusive Frühstück und teilweise auch Abendessen. Hotels auf 3*** bis 4**** Sterne Basis. Unterbringung in Doppelzimmern.

Flüge

  • Langstreckenflug mit Qatar Airways in Economy Klasse ab/bis Frankfurt oder München. (Andere Anflughäfen auf Anfrage)
  • Flüge nach Windhoek, jeweils via Doha (Qatar)

Selbstfahrer

  • Durchgängige Assistenz vor Ort und telefonische Betreuung im Problemfall.
  • Mietauto der Kategorie Allrad (Renault Duster o.ä.) während des gesamten Aufenthalts inklusive Versicherung mit Selbstbeteiligung.
  • Abholung / Rückgabe des Autos am Flughafen inklusive Flughafen Steuern.

Zubuchbar

  • Einzelzimmer gegen Zuschlag möglich
  • Wenn gewünscht auch privater Guide buchbar (auf Anfrage)
  • Änderung der Mietwagen Kategorie
  • Nonstop Flüge mit Air Namibia

Erster Reisetag - Abflug

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Afrika wir kommen. Nachmittags starten wir mit Qatar Airways nach Doha. Umstieg in der Nacht und nach kurzem Layover Weiterflug nach Windhoek in Namibia.

Zweiter Reisetag - Ankunft in Namibia

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Willkommen in Namibia! Aufnahme des Mietwagens und Fahrt zum Hotel „Villa Violet“ in Windhoek. Heute heißt es erstmal ankommen und relaxen. Am Nachmittag steht noch genug zeit zur Verfügung die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. (F/-/-).

Dritter Reisetag - Richtung Mariental, die Tour beginnt!

Nach dem Frühstück zeitiger Start mit dem Mietwagen zu unserem ersten Ziel. Mariental im Kalahari Gebiet.

Mariental liegt entlang der B1 Nationalstraße und 232 km nördlich von Keetmanshoop sowie 274 km südöstlich von Windhoek. Mariental ist an die TransNamib Bahnverbindung angeschlossen, die von Windhoek nach Keetmanshoop führt.

Safari-Fans kommen in Mariental voll auf ihre Kosten. Eine Vielzahl verschiedener Wildtiere leben in der Gegend, darunter: Springböcke, Blessböcke, Giraffen, Strauße, Leoparden, Zebras, Kudus, Gemsböcke, Hartebeest, Eland-Antilopen, Blaues und Schwarzes Wildebeest.
1 Übernachtung in der Kalahari Anib Lodge

(F/-/A)

Vierter Reisetag - Sossusvlei - haushohe Dünen

Fahrt über Maltahöhe in Richtung Sossusvlei. Man erreicht das Sossusvlei und die Umgebung durch das Tor in Sesriem, das sich in der Nähe des gleichnamigen Canyons befindet. Von Sesriem aus, führt eine 60km lange Teerstraße zum Sossusvlei.
Sossusvlei und seine Umgebung gehören zu einem großflächigen Gebiet zwischen den Flüssen Koichab und Kuiseb, dessen Landschaft durch gleichförmige aber besondere Eigenschaften charakterisiert ist: riesige Sanddünen, die aufgrund des hohen Eisengehalts im Sand in pinken bis orangenen Farbtönen erstrahlen. Die ältesten Dünen können sogar tief rot sein. Sie zählen zu den höchsten Dünen der Welt. Viele von ihnen sind bis zu 200 Meter hoch. Den Rekord hält die Düne namens Big Daddy mit 380 Metern Höhe. Wir bleiben 2 Nächte in dieser wunderbaren Gegend und übernachten in der Namib Desert Lodge, Gondwana Collection.

(F/-/A)

Fünfter Reisetag - Ein Tag in der Wüste

Unserer Lodge ist idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug zu den höchsten Dünen der Welt.

Am Besten früh aufstehen, denn Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind im Gondwana Namib Park goldene Stunden. Der Sand wechselt die Farben wie ein Chamäleon, von Ocker zu Gelb und glühendem Rot. Entlang des trockenen Flusslaufes zeichnen die Bäume ein grünes Band und die Berge in der Ferne geben mit blau bis violett die letzten noch fehlende Töne dazu. Rundfahrten durch den Nationalpark, auf eigene Faust oder organisiert. Ganz nach individuellem Wunsch.

Die schöne Lodge bietet außerdem viele Annehmlichkeiten um erholsame Stunden sowie wundervolle Ausblicke in die umliegende Natur zu genießen.

(F/-/A)

Sechster und siebter Reisetag - an die Küste - in Swakopmund

Swakopmund ist heute ein beliebtes Ziel mit vielen touristischen Attraktionen und angenehmem Klima im Sommer. Der an der Küste vorbei ziehende Benguela-Strom mit seinem kalten Wasser umhüllt die Stadt zwar fast jeden Morgen mit einem Nebelmantel, sorgt aber für willkommene Abkühlung. Besonders um die Weihnachtszeit wimmelt es in der Stadt von Gästen. Swakopmund, mit seinem Deutschen Charakter, ist das Ferienmekka Namibias. In Swakopmund und der Umgebung werden zahlreiche Aktivitäten angeboten: Rundfahrten auf dem Ozean mit Booten oder Katamaranen, Wüstentouren, eine Fahrt zum Sandwich Harbour, Sandboarden, Quad-Bike fahren, Golf, Reiten, Angeln, Tandem Fallschirmsprünge, historische Stadtführungen, Kayak fahren, Kamelritte, und vieles mehr.

Wir verbringen 2 Nächte in Swakopmund und übernachten im Brigadoon Guesthouse.  (F/-/-)

Achter und neunter Reisetag - von der Zivilisation in die Wildnis

Unser heutiges Ziel heißt Twyfelfontein im Damaraland. Wir fahren Richtung Norden. Afrikanische Savanne mit Sträuchern und Akazien, sandige Trockenflüsse, mächtige Granitkuppen und Tafelberge sind charakteristisch für die wildromantische Landschaft des Damaralands. Einst schnitzen die Ureinwohner Namibias Tiere und geheimnisvolle Symbole in den rotbraunen Sandstein bei Twyfelfontein, heute gehören diese zum Weltkulturerbe. Der Vingerklip-Felsen aus verfestigten Sedimenten, die Orgelpfeifen aus Basalt und die versteinerten Baumstämme sind wiederum Kunstwerke der Natur. Springbock und Oryx-Antilopen grasen in der Savanne, die berühmten Wüstenelefanten schreiten gemächlich durch die trockenen Flussbette.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe sind der verbrannte Berg (Brandberg), der Dorros Krater und der versteinerte Wald.

In dieser Gegend sind auf engem Raum tausende Felsbilder versammelt – sowohl als Felsmalereien wie insbesondere auch als Felsritzungen – die von mittel- und jungsteinzeitlichen Kulturen stammen und zu den ältesten an einen Untergrund gebundenen Darstellungen in Afrika gehören. Über Jahrtausende wurde dieser Platz für Rituale genutzt, ab etwa 4.000 v. Chr. von den Jäger und Sammlern der Wilton-Kultur, seit etwa 2500 Jahren von den Khoikhoi.
Im schönen Madisa Camp bleiben wir 2 Nächte und haben genug Zeit die Gegend zu erkunden.

(F/-/A)

Zehnter und elfter Reisetag - Tiere in Etosha

Vom Damaraland fahren wir weiter zum weltbrümten Etosha Nationalpark. Die nächsten Tage stehen ganz im Zeichen von Tierbeobachtungen und Safari-Highlights.
Eine Vielzahl von Wildtieren sind hier zu finden, darunter Löwen, Giraffen, Elefanten, Weiß- und Spitzmaulnashörner. Zu den beliebten Aktivitäten der Lodges gehören: Pirschfahrten, geführte Wanderungen durch die Natur oder einfach nur den Sonnenuntergang über dieser herrlichen Landschaft zu genießen. Auch hier haben wir viel Zeit die Natur zu genießen. Wir bleiben 2 Nächte im Etosha Safari Camp. (F/-/A).

Zwölfter Reisetag - Etosha Nationalpark - der östliche Teil

Etoscha Ost ist ein Schutzgebiet im östlichen Teil des weltberühmten Etoscha Nationalparks, bekannt als einer der am meist zugänglichen Wildreservate im südlichen Afrika. Etoscha Ost bietet ausgedehnte offene Ebenen mit verstreuten Wasserstellen für die Tiere. Die eindrucksvolle 5000 Quadratkilometer große Etoscha-Salzpfanne bildet eine große Fläche in der östlichen Seite des Parks und kann sogar aus dem Weltraum gesehen werden. In dieser abgelegenen Gegend finden wir grosse Herden von Wild vor, wie Löwen, Elefanten, Schwarze Nashörner, Giraffen und eine Anzahl von Antilopen, sowie verschiedene Vogelarten wie Flamingos, Strausse, Adler, Pfefferfresser und noch viele mehr. Busch Chalets stehen heute für unsere Übernachung bereit.
Wir verbringen eine weitere Nacht in Etosha in der Sachsenheim Guestfarm. (F/-/A)

Dreizehnter und vierzehnter Reisetag - Waterberg. Steile Sandsteinwände und wilde Tiere

Nach einigen Tagen unter wilden Tieren und fahren wir heute wieder Richtung Süden. Unser heutiges Etappenziel ist die Waterberg Region, bekannt duch Ihre steilen und rot gefärbten Sandstein Formationen. Aber auch hier sind viele wilde Tiere zu beobachten. Die Region Waterberg umfasst den Waterberg-Nationalpark und die Landwirtschaftsbezirke von Outjo und Otjiwarongo im Westen bis Grootfontein und Tsumeb im Westen.

Wir bleiben 2 Nächte in der Frans Indongo Lodge (F/-/A).

Fünfzehnter Reisetag - zurück in Richtung Windhoek

Plane-Deinen-Urlaub Namibia

Unsere Reise neigt sich dem Ende zu. Wir fahren wieder in Richtung Hauptstadt und bleiben noch eine weitere Nacht in einer schönen Lodge nahe Windhoek. In schöner ländlicher Umgebung haben wir nochmal viel Zeit um die Reise revue passieren zu lassen. Übernachtung in der Okapuka Lodge. (F/-/A)

Sechzehnter Reisetag - Abschied von Namibia, Rückflug

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Am Vormittag fahren wir zum Flughafen. Mietwagenabgabe.

Unser Flug mit Qatar Airways startet gegen Mittag. Umstieg in Doha und Weiterflug nach Frankfurt.

Sechzehnter Reisetag - Wieder Daheim

Wir landen am frühen Morgen wieder in Frankfurt bzw. München. Eine ereignisreiche Reise geht zu Ende.

Im Preis enthalten: 

  • Linienflug in der Economyclass mit Qatar Airways ab/bis Frankfurt über Doha nach Windhoek
  • Flug und Sicherheitsgebühren
  • Unterkünfte laut Programm
  • 15 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück in den Hotels/Lodges teilweise auch Abendessen (laut Programm)
  • Mietwagen Kategorie IR (kleiner Allrad) während des gesamten Aufenthalts inklusive Versicherung mit Selbstbeteiligung
  • Mahlzeiten wie im Reiseverlauf angegeben (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

Zubuchbare Extras:

  • Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage möglich
  • Reiseleitung / oder Fahrer auf Anfrage möglich
  • Outdoor Aktivitäten geführte Safaris, Sundowner, Ballonfahrten usw.
  • Upgrade Mietfahrzeug
  • Verlängerungsprogramme
  • Business Klasse

Nicht im Preis enthalten:

  • Getränke und Mahlzeiten welche nicht im Reiseverlauf erwähnt sind
  • Trinkgelder
  • Dienstleistungen, die nicht unter ‚inkludierte Leistungen‘ erwähnt sind

Deine Unterkünfte:

Diese werden erst bei verbindlicher Buchung angefragt und sind abhängig von der Verfügbarkeit. Änderungen sind vorbehalten.

Deine Anreise:

  • Die Anreise erfolgt mit Qatar Airways von Frankfurt in der Economyclass nach Windhoek
  • Je nach Verfügbarkeit der zugrunde gelegten Buchungsklasse Aufpreis möglich laut tagesaktuellen Preisen zum Buchungszeitpunkt.
  • Kerosinpreisänderungen vorbehalten.
  • Zuschläge für Anreise in Premium Economy oder Businessclass sowie für andere Fluggesellschaften je nach Anfrage und Reisetermin möglich. Air France Flüge nur im Winterhalbjahr möglich!

Wichtige Informationen

Allgemeine Reisebedingungen >>
Wichtige Hinweise>>
Formblatt gemäß §651a>>

Unser Angebot gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Buchung. Oben erwähnte Preise basieren auf einer Minimumteilnehmerzahl von zwei zusammen reisenden Gästen und können sich bei Änderung der Teilnehmerzahl und der Saisonzeit ändern. Wir halten keine Zimmer geblockt.

Einreise, Reisepapiere und Impfungen

Für die Einreise nach Namibia benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen maschinenlesbaren Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

Wir zitieren das auswärtige Amt:

„Deutsche können für kurzfristige Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Jahr zu ausschließlich touristischen Zwecken ohne Visum einreisen. Ein gebührenfreier Einreisestempel (Visitors Entry Permit) wird bei Ankunft an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt.

Der Einreisestempel „Visitors Entry Permit“ kann für einen Zeitraum bis zu max. 90 Tagen erteilt werden. In der Regel wird er auf eine Einreise beschränkt, sowie auf den Zeitraum des tatsächlich beabsichtigten Aufenthalts, der sich aus dem Rückflugdatum ergibt. Eine – auch unbeabsichtigte – Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-)Strafen führen. Falls sich während des Aufenthalts die Notwendigkeit zur Verlängerung ergibt – z. B. im Krankheitsfall -, sollte unbedingt rechtzeitig eine Verlängerung des Visums beim Innenministerium (Ministry of Home Affairs and Immigration), Independence Avenue/Ecke Kasino Str., Windhuk, beantragt werden. Hier wird dann eine Gebühr in Höhe von derzeit ca. 780,- NAD erhoben……“

Gesundheit und Sicherheit geht vor

Im folgenden Text zitieren wir die Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter

www.diplo.de/gesuenderreisen

finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Wir verweisen ausdrücklich auf die genauen Erläuterungen auf die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/Uebersicht_Navi.html

Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe Maßnahmen zu informieren. Auch ist ärztlicher Rat Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken immer ratsam. Allgemeine Informationen erhalten Sie bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Medizinische Hinweise:

Aktuelle medizinische Hinweise
Seit Juli 2018 sind  von 14 Regionen 4 – Khomas, Omusati, Erongo und Oshana – von einem Ausbruch der Hepatitis E mit über 2400 Erkrankten und 10 Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk.
Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind durch den in der Region vorherrschenden Genotyp 1 besonders gefährdet, Siehe Infoblatt des Gesundheitsdienstes. Reisende sollten eine strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene beachten, s.u.

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz
Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.
Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat mit lebenslanger Gültigkeit). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter www.who.int.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

Malaria
Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Kein Risiko besteht im zentralen Hochland, in der Hauptstadt Windhuk sowie in den südlichen und westlichen Landesteilen.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ggfs. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.
Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B.Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

  • körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
  • in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Weitere nur durch Expositionsprophylaxe vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

HIV/AIDS
Etwa 17% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Namibia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden des Landes, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen, die auch die Hauptstadt Windhuk erreicht haben. Die Cholera ist grundsätzlich eine gut zu behandelnde Erkrankung; eine erhöhte Gefährdung für Reisende aus Europa besteht daher nicht.

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.

Gifttiere
Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia (auch in Windhuk) eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch gibt es einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte zum Teil auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.). Wie in den Tropen allgemein bekannt sein sollte: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Zeckenübertragbare Erkrankungen
Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenbissen sind aus Namibia bekannt.

Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber
Diese hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen. Häufig kommt es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in den Gesundheitseinrichtungen zu Folgeerkrankungen. Ein Charakteristikum dieser Infektion ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterberate assoziiert.

Afrikanisches Zeckenbissfieber
Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.
Schutz ist nur durch adäquate Bekleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Exposition spätestens am Abend möglich.

Anthrax
Seit September 2017 
wird ein Ausbruch der Tierseuche Anthrax (Milzbrand) in Kavango-Distrikt am westlichen Rand des Bwabwata National Parks (Caprivi) beobachtet, die bei Kontakt mit dem Erreger auch für Menschen gefährlich sein kann. Insbesondere Flusspferde und Büffel sind betroffen. Die Tierkadaver werden bereits von den Behörden entfernt, die lokale Bevölkerung gewarnt und die Weidetiere geimpft. Viele Kadaver wurden über den Kavango-Fluss auch nach Botsuana geschwemmt.
Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von den toten Tieren fern zu halten.

Weitere Gesundheitsgefahren
Immer wieder treten Milzbrand-Erkrankungen bei Tieren aber auch beim Menschen besonders im Norden Namibias (Oshikoto) auf. Milzbrand wird von erkrankten Tieren auf z.B. Farmarbeiter und Tierärzte übertragen, aber auch über das Fleisch infizierter Tiere.

Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter „Medical Practitioners“. Die deutsche Botschaft in Windhuk führt online eine Liste deutschsprachiger Mediziner.

Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind gemäß auswärtigen Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
Die Zahl der Diebstahlsdelikte gegen Ausländer ist sowohl in Windhuk, als auch in der Provinz unvermindert hoch. Es kommt vermehrt zu bewaffneten Raubüberfällen, auch in Gästehäusern. Spaziergänge sollten möglichst ohne Wertsachen und nicht in der Dunkelheit unternommen werden. In Windhuk ereignen sich Raubüberfälle oft an Sonn- und Feiertagen, wenn die Straßen menschenleer sind. Bei Fahrten im Land wird auch bei kurzzeitigen Zwischenstopps zu erhöhter Vorsicht geraten: Reisende sollten z.B. nur in bewachten Unterkünften übernachten, Fahrzeugtüren immer verriegeln und Wertsachen auch auf Busreisen im Blick behalten. Im eigenen oder gemieteten Fahrzeug sollten Wertsachen, Hand- oder Aktentaschen auch während der Fahrt nicht sichtbar liegen gelassen werden.
Nach Übernahme eines Mietwagens wurden Reisende bereits vom Flughafen gezielt bis zu ihrer Unterkunft verfolgt, durch Ablenkungen z.B. auf einen angeblichen technischen Defekt zum Anhalten gebracht und ausgeraubt. Dabei wurden auch schon Fahrzeuge mit Regierungskennzeichen benutzt. Reisende sollten nur an Tankstellen und belebten Rastplätzen anhalten, an denen sich auch andere Personen befinden. Im Notfall ist die Polizei unter 10111 zu rufen.
Ein erhöhtes Überfall-/Diebstahlsrisiko besteht in Taxis, in denen sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden. Alleinreisende sollten darauf bestehen, dass kein weiterer Fahrgast hinzusteigt.
Die Zahl der Fälle von Kreditkartenbetrug, bei denen Touristen bevorzugte Opfer sind, nimmt rapide zu, siehe Geld/Kreditkarten.
Besucher sollten in Namibia immer eine Kopie ihres Reisepasses mit Einreisevisum bei sich führen und das Original an sicherer Stelle verwahren.
Reisende sollten sich am Flughafen nicht überreden lassen, Wertsachen angeblich aus Sicherheitsgründen in das einzucheckende Gepäck statt ins Handgepäck zu geben.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um in einem Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice Arbeitseinheit 040D-

11013 Berlin

Tel.: (03018) 17-2000

Fax: (03018) 17-51000

2019-06