Unverbindliche Reiseplanung




Peru entdecken – vom Colca Canyon zum Machu Picchu

Majestätische Kondoro gleiten im atemberaubenden Colca Canyon durch die Lüfte. Die Weltwunder Stadt der Inkas, „Machu Picchu“ lässt uns staunen. Uralte Inka Geschichte und unberührte Natur in einem Land vereint.

Von den beeindruckenden Gebirgszügen der Anden über die raue Pazifikküste bis zum dichten Regenwald am Amazonas. Die Landschaft Perus ist von Gegensätzen geprägt. Auf einer Regenwaldtour im Tambopata Nationalpark bestaunen wir die Flora und Fauna. Am Titicacasee lassen wir uns von der Mystik verzaubern. Wir lernen viel über die Kultur der einheimischen Völker. Wir wandern auf dem Inka Trail durch eine spektakuläre Landschaftskulisse mit archäologischen Stätten sowie durch dichten Urwald. Peru bietet unendlich viel.

Unser Programm beinhaltet Entdeckungen und Abenteuer sowie alle legendären Sehenswürdigkeiten. Eine ereignisreiche Reise die viele Gänsehautmomente garantiert!

Hier findet Ihr unseren Vorschlag für eine Rundreise Peru mit allen Highlights – maßgeschneidert veränderbar nach Deinen Wünschen und Vorlieben.

Eine Kombination mit anderen Ländern ist jederzeit möglich, gerne erstellen wir Euch hier einen Vorschlag.

14 Reisetage, Reisepreis pro Person ab 3.980 €

Auf Basis von 2 gemeinsam reisenden Personen

Die Rundreise auf einen Blick

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Flug mit renommierter Airline
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Übernachtung inkl. Frühstück o. Halbpension
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Grandiose Landschaft & Natur
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lokale Reiseleiterbetreuung
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Historische Stätten
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Wir sind immer für Sie da

Unterbringung

  • 11 Übernachtungen guten 3*** bis 4**** Hotels.
  • Unterbringung in Doppelzimmern inklusive Frühstück

Flüge

  • Langstreckenflug in Economy Klasse mit LATAM Airlines von Frankfurt über Madrid nach Lima und zurück
  • Inlandsflüge in Economy Klasse wie im Programm angegeben (Lima – Arequipa und Cusco – Lima)

Highlights unterwegs

  • Besuch Machu Picchu – eines der sieben Weltwunder
  • Atemberaubender Colca Canyon mit Tagestour
  • Titicacasee mit all seiner Kultur und seinem Zauber
  • geschichtsträchtiges Cusco mit Ausgrabungsstätten
  • pulsierende Metropole Lima am Pazifik

Zubuchbar

  • Einzelzimmer mit Zuschlag möglich
  • Kombination mit Regenwald und Tambopata auf Anfrage
  • Weiterreise nach Boliven auf Anfrage

Erster Reisetag - Abflug

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Heut reisen wir individuell nach Frankfurt an. Von dort fliegen wir mit LATAM Airlines via Madrid über Nacht nach Lima. Wir landen am nächsten Tag früh am Morgen. (-/-/-)

Zweiter und dritter Reisetag - Lima - die Hauptstadt

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Willkommen in Lima! Unser Reiseleiter trifft uns am Flughafen und wir bringen erst mal unser Gepäck ins Hotel. Der erste Tag ist zur freien Verfügung und Aklimatisierung. Wir gestalten ihn ganz nach Lust und Laune. (-/-/-)

Am nächsten Tag nach dem Frühstück legen wir gleich los. Auf geht es zur Stadterkundung mit Reiseleitung.

Seit ihrer Gründung 1535 durch den Eroberer Francisco Pizarro, war Lima immer eine der wichtigsten Städte Südamerikas. Ihre Besichtigung wird uns durch das historische Zentrum, aber auch durch die modernen Distrikte der Stadt führen. Wir werden die Möglichkeit haben, Fotos vom Regierungspalast, dem Rathaus und dem Palast des Erzbischofs zu machen, während wir durch den wichtigsten Bezirk des historischen Zentrums schlendern. Eines der besten Beispiele und Bestandteil unserer Tour ist die Kathedrale (16. Jh.), in der die sterblichen Überreste des spanischen Eroberers Pizarro aufbewahrt werden.

Unser nächsten Halt machen wir beim Larco Herrera Museum. Seine didaktisch konzipierten Galerien vermitteln ein Verständnis von 3000 Jahren prä-hispanischer Geschichte in Peru. Einige Ausstellungsstücke gelten weltweit als Ikonen der präkolumbischen Kunst und wurden in den renommiertesten Museen ausgestellt. (F/-/-)

2 Nächte im Hotel ARAWI DELUXE  oder Ähnliche

Vierter Reisetag - Arequipa

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Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen. Wir fliegen mit LATAM Airlines nach Arequipa. Ankunft ca. mittags.

Sobald wir in Arequipa gelandet sind werden wir bereits erwartet. Transfer zum Hotel. Am Nachmittag Stadtrundgang durch Arequipa. Einige der alten Gebäude wurden aus weißem Vulkangestein (Sillar) errichtet, weshalb ihr auch der Name die „Weiße Stadt“ gegeben wurde. Außerdem besichtigen wir das außergewöhnliche Kloster Santa Catalina. Das im 16. Jahrhundert erbaute Kloster ist ein riesiger Gebäudekomplex, der einst wie eine eigene Stadt war und über 450 Nonnen beheimatete. Früher wurden hier die ältesten Töchter der aristokratischen Familien schon in jungen Jahren der Kirche übergeben, wo diese dann ihr gesamtes Leben verbrachten. Der Komplex, der sehr schön restauriert wurde, macht die Vergangenheit lebhaft spürbar. (F/-/-)

1 Nacht im Hotel LA HOSTARIA STANDARD  oder ähnlich

Fünfter Reisetag - Nach Colca

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Früh am Morgen fahren wir in Richtung Colca Tal los. Die Straße führt bergauf entlang des Chachani Vulkans, bis wir die Hochlandebene Pampa Canahuas (auf 4000 m) erreichen. Im hier angelegten Nationalpark sehen wir Herden von Vikunjas, der seltensten südamerikanischen Kamelart. In Vizcachani machen wir einen kurzen Zwischenstopp, um in einem von der örtlichen Gemeinde geführten Restaurant einen Coca Tee zu trinken. Dieses typische Getränk der Anden hilft bei der Anpassung an die Höhenlage. Danach führt unsere Reise nach Tojra, wo sich fast immer eine große Zahl verschiedener Vogelarten tummeln. Im Anschluss fahren wir weiter durch Chucchura und Patapampa, über die Andenhochebene auf 4800m, bis wir den grandiosen Aussichtspunkt El Mirador de los Andes erreichen. Hier hat man eine sagenhafte Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel des Chila-Massivs, die Vulkane Mismi (5597 m), Misti (5825 m), Chachani (6075 m) und die Gletscher Ampato (6288 m), Sabancaya (5976 m) und Hualca Hualca (6288 m). Nach einer insgesamt vierstündigen Fahrt erreichen Sie Chivay, den Hauptort des Colca Tals. Auf dem Weg zum Hotel besuchen Sie noch die farbenfrohe Stadt und ihren Markt. (F/-/-)

2 Nächte im Hotel COLCA LODGE STANDARD  oder ähnlich

Sechster Reisetag - Colca Canyon

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Am Morgen fahren wir zum Aussichtspunkt Mirador Cruz del Condor zwischen Maca und Cabanaconde am steilsten Teil des Canyons. Hier bewundern wir die 1200m tiefe Schlucht des Colca Flusses. Mit etwas Glück sehen wir den König der Lüfte. Den legendären Kondor, mit seiner gewaltigen Spannweite, wie er vor der beeindruckenden Bergszenerie gleitend seine Kreise zieht. Danach fahren wir nach Maca, dem Ort der durch das Panorama der Gletscher Sabancaya (5976 m) und Hualca Hualca (6075 m) geprägt ist. Wir besuchen die Barockkirche, die als eine der besterhaltensten der Region gilt. Im Colca Tal gibt es darüberhinaus verschiedenste Wandermöglichkeiten. Unser Reiseleiter wird uns gerne beraten und Vorschläge machen, welche Wege für unsere entsprechende körperliche Verfassung in Frage kommen. Definitiv zu empfehlen ist eine kleine Wanderung mit Start in Coporaque und Ziel in der Colca Lodge. Das touristisch wenig überlaufende Dorf Coporaque zeichnet sich durch die älteste Kirche des Tals aus. Besonders beeindruckend ist die Fassade im Stil der italienischen Renaissance des 16. Jahrhunderts. Der Pfad führt etwa eine Stunde bergauf und belohnt uns mit fantastischen Ausblicken auf originale Inkaterrassen und ursprüngliche Landschaften. Mit etwas Glück können wir eine der weltgrößten Arten von Kolibris sichten. Nach einem etwa 30-minütigem gemächlichem Abstieg erreichen wir schließlich die Colca Lodge. (F/-/-)

Siebter Reisetag - Nach Puno

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Nach dem Frühstück fahren wir nach Yanque, dem einstigen Hauptquartier der Franziskaner Mönche im Colca Tal. Die Kirche ist wegen ihrer Kombination aus Renaissancestil und Barockstil eine der wichtigsten des Tals. Der letzte Stopp ist am Mirador (Aussichtspunkt) von Antahuilque, wo gewaltige Terrassen-Anlagen in Form eines Amphitheaters vor uns auftauchen. Anschließend verlassen wir das Colca Tal, um die Reise in Richtung des Altiplano fortzusetzen (nur mit spanischsprechendem Fahrer). Vulkane, Seen, Vikunja- und Alpakaherden ziehen an uns vorüber, in Höhen von durchschnittlich 3800 – 4000 m, bevor wir nach 6 Stunden Puno am Titicacasee erreichen. (F/-/-)

2 Nächte im Hotel SONESTA POSADAS DEL INCA  oder Ähnliches

Achter Reisetag - Titicacasee

Plane Deinen Urlaub - Bolivien

Im Gegensatz zur klassischen Tour, spart dieser Tagesausflug im Schnellboot Zeit auf der Strecke von Puno nach Taquile (75 Minuten im Vergleich zu 2 Std. 30 Minuten mit dem normalen Boot). Unsere Tour führt uns fernab der klassischen Route um die Touristenströme zu umgehen und um ein authentischeres Erleben des Titicacasees zu bieten. Der erste Halt ist auf Taquile, der Weber-Insel. Über die Jahrhunderte hindurch haben die „Taquilenos“ Ihre Traditionen bis heute bewahrt, wie z.B. das Leben in der Gemeinschaft, in der alles geteilt wird. Während des Spaziergangs über die Insel gibt es viele Gelegenheiten zu beobachten, wie die Männer die traditionellen Stoffmützen stricken.

Gegen Mittag erreichen wir die abgelegene Gemeinde von Luquina auf der Halbinsel Chuquito. Die Einheimischen in dieser weniger bekannten Gegend sind noch nicht vom Massentourismus eingeholt worden. Nach dem Mittagessen, bei dem wir mitunter auch in den Genuss typischer Gerichte aus den Anden kommen, haben wir Zeit den faszinieren Blick zu genießen vom matten Rot der Erde im intensiven Sonnenlicht des Hochlandes, das mit dem tiefen Blau des Sees kontrastiert. Die Kulisse der schneebedeckten Cordillera Real im Hintergrund unterstreicht das herrliche Bild. Auf unserem Weg zurück nach Puno erfolgt ein letzter Zwischenstopp auf einer der schwimmenden Schilfinseln der Uros. (F/M/-)

Neunter Reisetag - Nach Cusco

Plane Deinen Urlaub - Peru Rundreise

Für unsere heutige Busfahrt nach Cusco werden wir zum Busbahnhof von Puno gebracht. Während der zehnstündigen Busfahrt nach Cusco können wir im Vorbeifahren die beeindruckenden Andenlandschaften bestaunen. Bei der Überquerung des Altiplanos sehen wir verschneite Berge, winzige Dörfer und Herden von Lamas und Vikunjas. Der erste Zwischenstopp ist auf dem „La Raya“ Pass auf 4335 m, an dem wir kurz halten und einen wunderbaren Ausblick auf die mächtigen Anden genießen. Zum Mittagessen kehren wir in ein typisches Restaurant in Sicuani ein. Anschließend geht es weiter zum Viracocha Tempel, dem einzigen Ort, an dem die Inkas Wände sowohl aus Stein als auch aus Lehm erbauten. Als Letztes besuchen wir die barocke Kirche von Andahuaylillas aus dem 17. Jahrhundert, die als einer der architektonischen Schätze Cuscos gilt.

Bei Ankunft in Cusco werden wir abgeholt und in unser Hotel gebracht (nur mit spanischsprachigem Fahrer). (F/M/-)

2 Nächte im Hotel ANTIGUA CASONA SAN BLAS  oder Ähnliches

Zehnter Reisetag - Cusco

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Vormittags relaxen. An diesem Nachmittag besichtigen wir die wichtigsten Plätze in Cusco zu Fuß. In der berühmten Kathedrale können wir geschnitzte Holzarbeiten, einen verzierten Altar und mehrere hundert Gemälde der Schule von Cusco aus dem 17. Jahrhundert bewundern. Die Entdeckungstour führt uns weiter zum Sonnentempel Koricancha, ein weiteres Beispiel für den kulturellen Reichtum Cuscos. Dort werden wir Zeuge des unglaublichen Mauerwerks der Inkas, eine technische Meisterleistung, die bis heute ein Geheimnis geblieben ist. Danach wandern wir entlang der Hatunrumiyoc-Straße, die nach dem 12-winkligen Stein benannt ist, der noch gut in der verbliebenen Mauer des Inka Roca Palasts sichtbar ist. Wir machen einen letzten Stopp im San Blas Kunsthandwerkerviertel. Die sagenumwobenen Kopfsteinpflastergassen bieten nicht nur spektakuläre Ausblicke auf die Stadt, sie sind auch mit Werkstätten und Galerien gesäumt, die dem Viertel seine künstlerische Atmosphäre verleihen. (F/-/-)

Elfter Reisetag - Machu Picchu

Plane Deinen Urlaub - Peru Rundreise

Für unseren heutigen Besuch des Machu Picchus werden wir zum Bahnhof von Ollanta gebracht. Von dort aus bringt uns die Zugfahrt durch das heilige Urubamba Tal nach Aguas Calientes. Von hier aus nehmen wir einen kleinen Bus, der sich die steilen Serpentinen bis zum Eingang der Zitadelle hinaufarbeitet. Machu Picchu wurde nie von den Spaniern entdeckt. Erst 1911 stieß der Forscher Hiram Bingham auf die verwitterten Mauern der mächtigen Anlage. Während der geführten Besichtigung durch die Anlange erleben wir die einzigartige Lage und das architektonische Genie, das in den Bau einfloss und Machu Picchu zu einem der 7 modernen Weltwunder macht. (F/-/A)

1 Nacht im Hotel EL MAPI BY INKATERRA oder Ähnliches

Zwölfter Reisetag - Zurück nach Cusco

Plane Deinen Urlaub - Peru Rundreise

Wir empfehlen Machu Picchu ein weiteres Mal auf eigene Faust zu besuchen und den Pfad zum Nachbarberg Wayna Picchu zu begehen. Auf dessen Gipfel in ca. 3000 m Höhe ergibt sich ein atemberaubender Blick auf Machu-Picchu und die ganze Umgebung. (Die Eintrittskarte für Machu Picchu & Wayna Picchu ist genauso wie der Shuttle Bus inkludiert – keine Reiseleitung). Im Anschluss fahren wir von Aguas Calientes aus mit dem Zug zurück nach Ollanta. In Ollanta werden Sie dann bereits erwartet und in Ihr Hotel nach Cusco gebracht (nur mit spanischsprachigem Fahrer). Am Abend noch einmal die hervorragend Küche in Peru erleben? Frei nach Lust und Laune (F/-/-)

1 Nacht im Hotel ANTIGUA CASONA SAN BLAS oder Ähnliches

Dreizehnter Reisetag - Heimreise

Plane Deinen Urlaub - Peru Rundreise

Nach einem letzten Frühstück bleibt der Tag zur freien Verfügung in Cusco, bis wir zum Flughafen in Cusco gebracht werden. Nach einem kurzen Flug zurück nach Lima steigen wir abends in unser Flugzeug zurück nach Europa. Flug in Economy mit LATAM Airlines über Madrid zurück nach Frankfurt. Adios Peru! (F/-/-)

Vierzehnter Reisetag - Wieder Zuhause

Heute kommen wir morgens in Frankfurt an. Nach all diesen fantastischen Reiseerlebnissen steht die nächste Reise bereits wieder an. Individuelle Weiterreise. (-/-/-)

Im Preis enthalten:

  • Langstreckenflug in Economy mit LATAM Airlines von Frankfurt über Madrid nach Lima und zurück
  • Inlandsflüge wie im Programm angegeben (Lima – Arequipa und Cusco – Lima)
  • Basis auf einer Gruppe von 2 Personen
  • 11 Übernachtungen im Doppelzimmer in 3*** bis 4**** Hotels inklusive Frühstück
  • Unterstützung während Deiner Reise von unserem Team vor Ort
  • private Deutsch sprachige Reiseleitung (außer wenn im Programm anders angegeben)
  • Alle Transfers, Busfahrten, Bahnfahrkarten sowie Eintritte laut Programm
  • Besuch Machu Picchu – eines der sieben Weltwunder
  • Atemberaubender Colca Canyon mit Tagestour
  • Titicacasee mit all seiner Kultur und seinem Zauber
  • geschichtsträchtiges Cusco mit Ausgrabungsstätten
  • pulsierende Metropole Lima am Pazifik

Zubuchbare Extras

  • Einzelzimmer mit Zuschlag möglich
  • Kombination mit Regenwald und Tambopata auf Anfrage
  • Weiterreise nach Boliven auf Anfrage

Nicht im Preis enthalten:

  • Reiserücktritts- und Gepäckversicherung, Auslandskranken- und Unfallversicherung
  • Alle nicht erwähnten Getränke und Getränke während der Mahlzeiten
  • Trinkgelder generell
  • Eventuelle Aktivitäten in Freizeit bzw. optionale Ausflüge/Aktivitäten
  • Abendtransfers zu lokalen Restaurants, falls nicht im Programm inbegriffen
  • Eventuelle Taxikosten
  • Visum
  • Ausgaben persönlicher Natur
  • Dienstleistungen, die nicht unter ‚inkludierte Leistungen‘ erwähnt sind

Deine Unterkünfte:

  • 4 Übernachtungen Doppelzimmer Hotel Arawi Lima oder Ähnliches inklusive Frühstück
  • 1 Übernachtung Doppelzimmer Hotel La Hosteria Arequipa oder Ähnliches inklusive Frühstück
  • 2 Übernachtungen Doppelzimmer Hotel Colca Lodge Colca Canyon oder Ähnliches inklusive Frühstück
  • 2 Übernachtungen Doppelzimmer Hotel Sonesta Posadas del Inca in Puno oder Ähnliches inklusive Frühstück
  • 3 Übernachtungen Doppelzimmer Hotel Antigua Casona San Blas Cusco oder Ähnliches inklusive Frühstück
  • 1 Übernachtunge Doppelzimmer Hotel El Mapi by Inkaterra Aquas Calientes oder Ähnliches inklusive Frühstück

Deine Anreise:

  • Die Anreise erfolgt mit LATAM Airlines bis/ab Lima in Economy Class ab/bis Frankfurt via Madrid
  • Je nach Verfügbarkeit der zugrunde gelegten Buchungsklasse Aufpreis möglich laut tagesaktuellen Preisen zum Buchungszeitpunkt
  • Aufpreise für Business möglich. Andere Abflughafen innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz möglich.
  • Kerosinpreisänderungen vorbehalten

Wichtige Informationen

Allgemeine Reisebedingungen >>
Wichtige Hinweise>>
Formblatt gemäß §651a>>

Unser Angebot gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Buchung. Oben erwähnte Preise basieren auf einer Minimumteilnehmerzahl von zwei zusammen reisenden Gästen und können sich bei Änderung der Teilnehmerzahl und der Saisonzeit ändern. Wir halten keine Zimmer geblockt.

Einreise, Reisepapiere und Impfungen

Für die Einreise nach Peru benötigen Deutsche einen Reisepass. Das Ausweisdokument sollte noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Für Reisegäste anderer Nationalität gelten eventuell andere Bestimmungen. Bitte informiert Euch darüber im zuständigen Konsulat.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen touristischen Aufenthalt kein Visum. Ihr könnt euch insgesamt 90 Tage pro Kalenderjahr visumsfrei in Peru aufhalten, wobei mehrfache Ein- und Ausreisen gestattet sind.

Wir zitieren das Auswärtige Amt:

„Bei Einreise auf dem Landweg wird eine – zuvor auszufüllende – Einreisekarte („Tarjeta Andina de Migración“) mit der Aufenthaltsdauer ausgegeben, die für die Dauer des Aufenthalts aufbewahrt und bei der Ausreise wieder vorgelegt werden muss.
Bei Einreise über den Flughafen Lima ist die Karte nicht obligatorisch, meist werden lediglich die Einreise- und Aufenthaltsdaten in einem IT-System erfasst. Reisende sollten darauf achten, dass das Grenzpersonal bei der Einreise die bewilligte Aufenthaltsdauer im Pass, ggf. auf der Einreisekarte und im IT-System vermerkt. Bei Überschreitung muss bei der Ausreise eine Geldstrafe in Höhe von derzeit 4,- Peruanischen Soles pro Tag der Überschreitung bezahlt werden, bevor das Land verlassen werden kann. Auch bei Verlust der Einreisekarte kann bei Ausreise eine Geldstrafe erhoben werden.

Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugticket vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht. Die Entscheidung, welche Aufenthaltsdauer im Einzelfall bewilligt wird, obliegt den Grenzbehörden und kann auch z.B.von der deutschen Botschaft nicht beeinflusst werden.
Die früher geltende Regelung (Aufenthalt bis zu 183 Tagen im Jahr) wurde im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten der Visafreiheit für peruanische Staatsangehörige in den europäischen Schengen-Staaten außer Kraft gesetzt. Eine nachträgliche Verlängerung der 90-tägigen Aufenthaltsdauer ist nur ausnahmsweise in begründeten Einzelfällen möglich und muss über die peruanische Einwanderungsbehörde Miraciones beantragt werden. Zu Erfolgsaussichten kann keine Aussage getroffen werden.
Detaillierte Informationen sind in spanischer Sprache bei der Superintendencia Nacional de Migraciones  oder bei den peruanischen Auslandsvertretungen in Deutschland bzw. Ihrem Wohnsitzland erhältlich.

Bei Einreise auf dem Landweg, auch nachts mit dem Überlandbus, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass das Einreisedatum durch einen Stempel der Grenzbehörde im Pass und auf der Einreisekarte dokumentiert und dass sichergestellt wird, dass die Einreise auch in elektronischer Form im System erfasst wird. Andernfalls gehen die peruanischen Behörden von einem illegalen Aufenthalt aus, der zu erheblichen Problemen bei der Ausreise und im ungünstigsten Fall zu einer kostenpflichtigen Abschiebung führen kann.

Da einige Grenzübergänge wie etwa in Puno (bei Einreise aus Bolivien) nachts nicht besetzt sind und folglich die o.g. Einreiseformalitäten nicht erfüllt werden können, sollte bei der Reiseplanung unbedingt darauf geachtet werden, dass die Einreise tagsüber erfolgt.“

Gesundheit und Sicherheit

Wir empfehlen, Euch rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe Maßnahmen zu informieren. Auch ist ärztlicher Rat Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken immer ratsam.

Allgemeine Informationen erhaltet Ihr bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Bitte beachtet, dass in Lateinamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

Bitte stellen Euch auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

Wir möchten darauf hinweisen, dass in Lateinamerika eine im Vergleich zu Mitteleuropa erhöhte Diebstahlgefahr besteht.

Insbesondere in den Großstädten ist es angebracht, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen. Siehe auch Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Zur Sicherheit empfehlen wir den Abschluss einer Reisegepäck- Versicherung (evtl. im Rahmen eines Versicherungs-Pakets).

Im folgenden Text zitieren wir die Reise und Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Ihr auch im Internet unter finden könnt.

http://www.auswaertiges-amt.de

Medizinische Hinweise:

Zika-Virus-Infektion
In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im Merkblatt Zika-Virus des Gesundheitsdienstes.

Impfschutz
Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, häufig aus den Nachbarstaaten,  oder bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung derzeit, nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden, nicht vorgeschrieben.
Jedoch ist bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet und die Gebiete östlich der Anden unter 2300 m, allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat (www.who.int) eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend empfohlen. 2018 wird erneut eine Häufung von Erkrankungen bei nicht geimpften Personen in diesen Gebieten beobachtet.
Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (www.rki.de).
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen, Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Chikungunya
In der Großregion breitet sich seit Januar 2014 eine Chikungunya-Epidemie aus, die auch Peru betrifft. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s. u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.

Dengue-Fieber
Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Leishmaniose
Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Oropouche-Fieber
Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.
Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu,das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.
Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

  • den ganzen Körper bedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen,
  • ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Leptospirose
Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Höhenkrankheit („Soroche“)
In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

Pest
Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

Medizinische Versorgung
Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.

Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.

In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen, ebenso wie vor einer Reise nach Peru eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner (Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org).

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
In Peru gibt es ein höheres Risiko, Opfer von Diebstählen oder Überfällen zu werden. Nächtliche Bus- und Überlandfahrten sollten grundsätzlich vermieden werden. Neben der Gefahr von Verkehrsunfällen können auch nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, die zuletzt vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt verbunden waren, insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco nicht ausgeschlossen werden.
In Lima wird zu besonderer Vorsicht abends in der Innenstadt geraten. Auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig.
In Cusco wurde zwar ein digitales Video-Überwachungssystem rund um die Plaza de Armas installiert; es wird dennoch empfohlen, besondere Vorsicht walten zu lassen und wie in anderen Städten auch nachts nicht allein zu Fuß durch die Stadt zu gehen.
In einigen Provinzen, z.B. im Tal der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro (auf Spanisch abgekürzt VRAEM), wurde zur Bekämpfung des Drogenanbaus und zur Terrorismusabwehr der Ausnahmezustand verhängt. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte.
Im VRAEM kommt es gelegentlich zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Eine Gefährdung von Reisenden kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, die genannte Region zu meiden. Auch die Strecke von Huánuco über Tingo Maria – Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa sollte gemieden werden. Dort ist die Gefahr für Überlandreisende besonders hoch.
In der abgelegenen Gegend auf dem Trek Choquequirao-Machu Picchu (Bezirk Vilcabamba) in der Region Cusco kam es 2011 zu mehreren Überfällen schwer bewaffneter, offensichtlich politisch motivierter Gruppierungen auf Touristengruppen. Reisende, die eine Wanderung oder Tour durch diese Gegend planen, werden zu allergrößter Vorsicht aufgerufen. Es wird dringend empfohlen, sich bei der Vorbereitung gewissenhaft mit ortskundigen Personen abzustimmen. Besonders in den touristisch beliebten Orten gibt es regelmäßige Fälle von Express-Entführungen, um mit Kreditkarten an Geldautomaten Geld abzuheben. Reisende sollten nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen benutzen oder diese rufen lassen und kein Taxi von der Straße nehmen.
Auch nach der Ankunft am Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt, werden immer wieder Touristen während des Taxitransfers oder bei Ankunft am Fahrtziel beraubt. Es wird dringend empfohlen, alle Gepäckstücke und vor allem auch Handgepäck und -taschen im Taxi außer Sichtweite von Passanten zu verstauen, da es an verstopften Kreuzungen und roten Ampeln oft zu Überfällen kommt, bei denen die Fensterscheibe des Taxis eingeschlagen wird.
Gelegentlich sind Taxifahrer an Überfällen beteiligt. Deshalb wird geraten, den Flughafentransfer nach Lima über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen, lizensierten Taxi- und Busgesellschaften zu organisieren und stets wachsam zu sein.

Reisende sollten vor allem nachts möglichst nicht allein reisen und sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen aufhalten, bei Überfällen auf keinen Fall Gegenwehr leisten oder gar die Täter provozieren, bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe, Zimmertelefon zu achten und bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper tragen. Diebstähle in Bussen und an Busterminals sind weit häufiger als in preiswerten Hotels.
Auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren sollte verzichtet werden, wie auch den Besuch von Armenviertel in Großstädten.
Jede Berührung mit Drogen aller Art sollte unterlassen werden, es drohen hohe Strafen, s. u.).  Gegenüber Personen, die während der Reise das Vertrauen von Reisenden erwecken wollen ist eine gesunde Skepsis angezeigt. Gepäck sollte nie unbeaufsichtigt gelassen werden.
Dienstleistungen sollten nur von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch genommen  und keine Touren auf der Straße gekauft werden; Fremdenführer sich entsprechend ausweisen zu lassen.

Reisen über Land
Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde der Notstand um die Distrikte Ramón Castilla und Yavarí in den Grenzgebieten zu Kolumbien und Brasilien erweitert. Mit den ohnehin üblichen Einschränkungen im Reiseverkehr ist durch diese Maßnahmen zu rechnen.
In Peru kommt es landesweit immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Häufig kommt es zu kurzfristig organisierten und unangekündigten Straßenblockaden und dabei auch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung gegen Reisende. Die Bewegungsfreiheit wird dadurch in den betroffenen Gebieten zeitlich und räumlich stark eingeschränkt. In jüngerer Zeit waren besonders die Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie die Region Cajamarca betroffen.

Naturkatastrophen
Peru liegt in einer seismisch aktiven Zone. Es kommt deshalb häufig zu vulkanischen Aktivitäten und Erdstößen, so zuletzt am 15. August 2016 in der Provinz Caylloma und am 14. Januar 2018 im Süden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.

Der Vulkan Sabancaya im Süden des Landes ist weiter aktiv. Der in einigen Bezirken der Provinz Caylloma ausgerufene Notstand besteht weiter fort. Für Anwohner in der Region wird regelmäßig ein sogenannter Aschestreualarm ausgelöst.
Der Vulkan befindet sich ca. 80 km nordwestlich von Arequipa und ca. 30 km südöstlich der Colca Schlucht, beides touristische Ziele in Peru. Bisher kommt es zu keinen Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region; der Aschestreualarm gilt nicht für die Stadt Arequipa. Aktuelle Informationen erteilt das peruanische geophysikalische Institut IGP (in spanischer Sprache).

Starke Regenfälle besonders in den Monaten November bis April können dazu führen, dass Flüsse zu reißenden Strömen werden, Straßen, Brücken und das Gleisbett von Zügen überfluten oder wegschwemmen, Erdrutsche Straßen blockieren usw. Dadurch können Fahrzeuge auf Überlandreisen an der Weiterfahrt gehindert werden oder Ortschaften über mehrere Tage auf dem Landwege nicht mehr zugänglich sein. Auch die beliebte Zugverbindung von Cusco nach Machu Picchu ist gelegentlich betroffen.

Bei Naturkatastrophen erteilt die staatliche Behörde für Katastrophenschutz (INDECI) aktuelle Hinweise in spanischer und englischer Sprache.

Reisende in Peru sollten die Medienberichte stets aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung auch kurzfristig entsprechend anpassen. Die über 30 landesweiten Büros von  „iPeru“ helfen rund um die Uhr weiter.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

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2018-07

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